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Die beliebtesten E-Scooter [Kaufberatung + Empfehlungen]

Die beliebtesten E-Scooter [Kaufberatung + Empfehlungen]

Welche Kaufkriterien sind bei einem E-Scooter entscheidend? Hier die 5 wichtigsten Punkte, die einen guten E-Scooter ausmachen. Außerdem eine Auswahl an E-Scooter-Modellen mit Straßenzulassung in Österreich und Deutschland.

Christian Gaisböck
Zuletzt aktualisiert am 03.06.2024

Unkomplizierte Nutzung, keine Parkplatzprobleme, keine Abgase und geringer Wartungsaufwand: E-Scooter können eine ernsthafte Alternative zu anderen Fortbewegungsmitteln sein – besonders in Städten. Allerdings ist auch ein erhöhtes Verletzungsrisiko gegeben – nicht zuletzt wegen der geringen Quote an Fahrern mit Helm.

Entscheidend ist bei der Auswahl, den richtigen Scooter passend zum Einsatzzweck auszuwählen. Reichweite, Beschleunigung und Eigen- und Traggewicht des Gefährtes oder auch die Bremswirkung sowie der Fahrkomfort sind je nach Modell sehr unterschiedlich ausgeprägt. Worauf man beim Kauf achten sollte, haben wir hier kompakt zusammengefasst.

Kaufberatung: In 5 Schritten zum perfekten E-Scooter

Reichweite

Einen E-Scooter mit der passenden Reichweite auswählen

Als erste Vergleichsbasis für die Kapazität bzw. die Reichweite kann der Wh-Wert herangezogen werden. Nicht sinnvoll ist hingegen nur der Vergleich von Ah oder mAh, ohne die Spannung einzubeziehen. Umrechnung von Ah und Spannung in Wh:  Volt x Ah = Wh. Diese Formel zeigt, dass in der Praxis ein Modell mit geringerem Ah-Wert aber höherer Spannung länger durchhalten kann als ein E-Scooter mit höherem Ah-Wert, aber geringerer Spannung.

Aber nicht nur die Akkukapazität bzw. Spannung entscheidet darüber, welche Strecke mit einer Akkuladung am Stück gefahren werden kann. Auch das Eigen- bzw. Transportgewicht, die Fahrweise sowie etwaige Steigungen haben maßgeblichen Einfluss darauf. Zu den Akkus: In den gängigen Modellen kommen Lithium-Ionen-Akkus zum Einsatz. Diese sind gegenüber den alten Bleiakkumulatoren klar im Vorteil, da sie eine höhere Reichweite bei gleichzeitig geringerem Gewicht erzielen. Aber: Im Winter bzw. bei Kälte zeigen auch die besten Akkus Schwächen: Je nach Temperatur muss 1/3 bis 2/3 Reichweitenverlust im Vergleich zu den Sommermonaten eingerechnet werden.

Und: Viele Hersteller geben außerdem teils unrealistische Reichweiten an, die nur unter optimalen Bedingungen (theoretisch) erreichbar sind. Hier helfen Reichweiten-Tests unter realen Bedingungen, die z.B. der ADAC bei einigen Modellen durchgeführt hat.

E-Scooter mit hoher Reichweite für längere Strecken

Der Reichweiten-Sieger beim ADAC-Test 2020 war der Segway-Ninebot MAX G30D mit 46 km Reichweite – der Scooter bringt mit seinem großen Akku aber auch 19,5 kg Gewicht auf die Waage. Der G30D wurde mittlerweile vom Nachfolgermodell G30D II abgelöst. Das vom ADAC getestete Modell kommt mit deutscher Straßenzulassung und ist deshalb auf 20 km/h Spitze begrenzt.

Auch der neue „Xiaomi Electric Scooter 4 Pro“ zählt mit 55 km Reichweite (lt. Hersteller) zu den E-Scootern mit hoher Reichweite.

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E-Scooter für Kurzstrecken

Welche Reichweite der E-Scooter erreichen soll, hängt vom Einsatzzweck ab: Für Kurzstrecken bzw. im Stadtverkehr reichen meist Modelle, die um die 20 km mit einer Akkuladung schaffen – diese Modelle mit kleinerem Akku sind meist um einige Kilogramm leichter und somit besser transportierbar. Mit einer Reichweite von ca. 35 km ist für Kurzstrecken der VMAX VX2 PRO eine hochwertige Alternative. Auch dieses Modell kommt mit deutscher Straßenzulassung und erreicht 20 km/h Spitze. Der Hersteller bescheinigt dem E-Scooter eine Steigfähigkeit von 28%.

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  • 275Wh Lithium Ionen Akku mit langer Reichweite von bis zu 30km bei einem Reifenluftdruck von 3,5 bar (auch abhängig von Straßengegebenheiten,...

Motorleistung

Auf eine ausreichende Motorleistung eines E-Scooters achten

Vor allem für die Beschleunigung und Bergauf-Fahrten ist ein kräftiger Motor mit hoher Wattzahl entscheidend. Gerade bei erwachsenen Personen mit über 70 kg wird ein Modell mit z.B. 250 Watt kaum Freude bereiten – besonders wenn leichte Steigungen bewältigt werden sollen. 300 Watt Dauerleistung oder mehr sollte ein alltagstaugliches Modell schon mitbringen – am besten kombiniert mit noch deutlich höherer Peakleistung (bis 600 Watt maximal) für eine befriedigende Beschleunigung.

Erlaubte maximale Watt-Leistung

Nach einiger Aufregung um die KFG-Novelle vom April 2023 wurde mittlerweile klargestellt: 600 Watt Maximalleistung sind bei einem E-Scooter erlaubt, die Höchstgeschwindigkeit darf 25 km/h nicht überschreiten.

Eigengewicht und Tragkraft

Das Eigengewicht und die Tragkraft eines E-Scooters passend wählen

Bei der Tragkraft sollte berücksichtigt werden: 100 kg oder mehr sollte ein E-Scooter bewältigen, um die Anforderungen im Alltag (inklusive Gepäck) gut meistern zu können. Natürlich abhängig von Gewicht des Fahrers sowie des Gepäcks.

Auch für die Reichweite und Beschleunigung spielt das Eigengewicht eines E-Scooters eine große Bedeutung. Modelle, die 20 kg oder mehr wiegen sind außerdem schwer zu transportieren.

Ein E-Scooter, der trotz robuster Bauweise und ansprechender Leistung eher im unteren Drittel der Gewichtsskala zu finden ist, ist der „Xiaomi Mi Electric Scooter 3“ mit 14,3 kg Eigengewicht und 100 kg maximales Zuladungsgewicht.

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Bremsen

Die richtigen Bremsen für eine sichere Fahrt auswählen

Beschleunigung, Geschwindigkeit und Reichweite: Das „Vorwärtskommen“ liegt beim Kauf meist im Fokus. Aber: Auch an das (rasche) „Stehenbleiben“ sollte gedacht werden. Stichwort: Bremsen.
Hier zeigten beim ADAC-Test einige Modelle grobe Schwächen. Nicht nur die Bremskraft spielt eine Rolle – auch eine möglichst feine Dosierbarkeit ist aus Sicherheitsgründen wichtig.

Sowohl der Segway-Ninebot MAX G30D als auch der STREETBOOSTER One können in diesem Punkt wiederum mit recht fein dosierbaren elektronischen Bremsen überzeugen. Für eine Vollbremsung braucht es hingegen die hinten verbaute, mechanische Scheibenbremse.

Die Optimalvariante wäre allerdings ein hydraulisches Bremssysteme, das man jedoch kaum bei E-Scootern findet. Positive Ausnahme: Der BMW X2 City.

Komfort und Sicherheit

Auf ausreichenden Komfort für die eigene Gesundheit achten

Ein gewisser Komfort soll nicht nur für den Wohlfühlfaktor beim Fahren sorgen – in erster Linie geht es dabei auch um die eigene Sicherheit und Gesundheit, insbesondere bei häufiger Nutzung.

Die Lenkerhöhe sollte entweder von vornherein passen – oder an die eigene Körpergröße angepasst werden können, um Haltungsschäden zu vermeiden.

Auch die Reifen spielen für den Fahrkomfort eine große Rolle: Zu kleine Reifen (unter 8,5 Zoll) lassen den Fahrer jede noch so kleine Unebenheit deutlich spüren. Minimum sollten also 8,5 Zoll-Reifen sein, spürbar besser ist in der Praxis eine 10 Zoll-Bereifung wie beim MAX G30 II von Segway-Ninebot oder auch beim Egret-Ten V4 36 V. Wer beim E-Scooter-fahren einen Fahrkomfort ähnlich wie bei einem E-Bike verspüren möchte: Die deutsche MITO GbR hat einen E-Scooter mit 16 bzw. 20 Zoll-Bereifung entworfen, der unter dem Namen PARDER ONE vertrieben wird.

Verspannungen und Schmerzen in den Händen können zudem durch ergonomisch geformte (Gas-)Griffe vorgebeugt werden – das ist in unseren Augen aber nur bei Langstreckenfahrer relevant.

Klappfunktion: E-Scooter, die klappbar/faltbar sind, können außerdem platzsparend verstaut werden – in der Garage, im Auto oder auch in öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Klappfunktion ist aber mittlerweile ohnehin bei vielen Modellen Standard.

ADAC: E-Scooter-Test 2020


Hier haben wir alles weitere zu den gesetzlichen Regelungen und zur richtigen Verwendung von E-Scootern in Österreich und Deutschland zusammengefasst. Darunter etwa alles zu: Promillegrenzen, Helmpflicht, Telefonieren am Steuer, was ihr berücksichtigen müsst, wenn euer E-Scooter über eine Höchstgeschwindigkeit von über 25 km/h verfügt.

Die drei beliebtesten E-Scooter mit Verkehrszulassung (in Deutschland und/oder Österreich) im Vergleich, findet ihr hier.


E-Scooter-Modelle mit Straßenzulassung für Österreich und Deutschland

Seit 2019 haben bereits viele Hersteller ihre E-Scooter-Modelle beim deutschen Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) eingereicht und eine Betriebserlaubnis für Deutschland erhalten. In Österreich ist die Rechtslage undurchsichtiger, es wurde aber immerhin klargestellt, dass eine Maximalleistung von 600 Watt gilt.

E-Scooter mit Straßenzulassung

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Die beliebtesten E-Scooter

Bestseller: E-Scooter

Hier findet ihr die beliebtesten E-Scooter auf Amazon zusammengefasst in einer Bestseller-Liste. Die Auswahl wird stündlich aktualisiert.

Aktuelle Angebote für E-Scooter

In folgender Liste findet ihr die derzeit besten Angebote für E-Scooter auf Amazon – die Angebote werden stündlich aktualisiert und stehen teilweise nur kurzfristig zur Verfügung.

Fazit

Reichweite (Akku), Beschleunigung (Motor/Watt) sowie Eigengewicht und auch eine gut dosierbare Bremse sowie ausreichend große Reifen ab mind. 8,5 Zoll sind die entscheidenden Punkte beim Kauf eines E-Scooters.

Für die Verwendung auf der Straße müssen die gesetzlichen Kriterien eingehalten werden (Straßenzulassung) – der Lenker, die Lenkerin haftet.

Zu den beliebtesten Modellen zählen derzeit die Modelle von Segway-Ninebot, Streetbooster oder auch Walberg Urban Electrics (Egret) und als preiswerte Alternative die E-Scooter von Xiaomi.


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