Mit dem Fahrrad betrunken gefahren: Die Strafen

Wer unter Alkoholeinfluss Fahrrad fährt, muss in Österreich mit Geldstrafen in der Höhe von bis zu 5.900 Euro rechnen. Wird mangelnde Verkehrszulässigkeit festgestellt, kann dem Betroffenen zudem der Führerschein entzogen werden.

16.09.2015 Online Redaktion

Wer mit dem Fahrrad betrunken fährt, muss mit Konsequenzen, sprich Strafen rechnen. Wer sich nach übermäßigem Alkoholgenuss noch aufs Fahrrad setzt, muss mitunter tief in die Tasche greifen – und kann sogar den Führerschein verlieren.

Promille-Grenze für Fahrradfahrer

Für Fahrradfahrer gilt in Österreich die 0,8 Promille-Grenze. Wird diese überschritten, muss der Lenker zunächst mit Geldstrafen rechnen:

  • 0,8 – 1,19 Promille: Strafe in der Höhe von 800 bis 3.700 Euro
  • 1,2 – 1,59 Promille: Strafe in der Höhe von 1.200 bis 4400 Euro
  • ab 1,6 Promille: Strafe in der Höhe von 1.600 bis 5.900 Euro
  • Verweigerung des Alkoholtests: Strafe in der Höhe von 1.600 bis 5.900 Euro
  • Wer unter Drogeneinfluss Fahrrad fährt, muss mit einer Geldstrafe in der Höhe von 800 bis 3.700 Euro rechnen.

Führerscheinentzug bei mangelnder Verkehrszulässigkeit

Prinzipiell ist ein Führerscheinentzug für betrunkenes Fahrradfahren nicht vorgesehen. Wird bei der Verkehrszulässigkeitsüberprüfung allerdings festgestellt, dass die betreffende Person bereits wiederholt einschlägig aufgefallen ist, kann der Führerschein aufgrund mangelnder Verkehrszulässigkeit entzogen werden.

Vorsicht im Ausland

Wer im Urlaub Fahrrad fahren (und Alkohol trinken) möchte, sollte sich zuerst über die gesetzlichen Bestimmungen im betreffenden Land informieren. So gilt beispielsweise in Tschechien die 0,0 Promille-Grenze, während betrunken Fahrradfahren in Deutschland erst ab 1,6 Promille Strafen nach sich zieht (so lange man den Drahtesel noch unter Kontrolle hat). Auch in Ländern ohne dezidierten Promillegrenzen müssen betrunkene Fahrradfahrer bei einer Kontrolle oder auffälligem Fahrverhalten oft mit empfindlichen Geldstrafen rechnen.

  • Manuel A

    Jetzt wissen wir, warum die Asyllanten alle nach Deutschland wollen – wegen dem besoffen Fahrradfahren !!!

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