Tesla Supercharger

Wer ein Auto des Unternehmens Tesla fährt, der kann dieses mit einem Tesla Supercharger laden. Dieser bringt im Vergleich zu den gängigen Ladestationen für Elektroautos einige Besonderheiten mit sich und wird von dem Unternehmen Tesla betrieben.

Der Tesla Supercharger und seine Besonderheiten

Der Supercharger ist eine Ladestation, an der ausschließlich die Fahrzeuge der Firma Tesla geladen werden können. Dabei handelt es sich um Stationen zum Schnellladen, die für die Elektroautos von Tesla überall auf der Welt installiert werden. Fahrzeuge anderer Auto-Hersteller können an diesen Stationen nicht wieder aufgeladen werden. Tesla-Modelle lassen sich allerdings auch an anderen öffentlichen Ladestationen aufladen – diese müssen nur über einen Typ-2-Stecker verfügen.

Kosten und Standorte der Tesla Supercharger

Das gesamte Netz der Supercharger wird von der Firma Tesla betrieben. Bis 2017 war das Nutzen eines Superchargers sogar im Kaufpreis einiger Tesla-Modelle inkludiert. Mittlerweile hat Tesla das kostenfreie Kontingent aber wieder begrenzt. Die Ladestationen sind im weltweiten Straßenverkehr strategisch so verteilt, dass ein voll aufgeladenes Fahrzeug auf jeden Fall die nächste Station erreichen kann.

Ladezeit am Tesla Supercharger

Für alle Besitzer von Elektroautos sind die Ladezeiten essenziell. Die genaue Ladezeit hängt immer vom Modell und der verbauten Batterie ab. Ein 60-kWh-Akku eines Tesla lässt sich an einem 90-kW-Supercharger in 20 Minuten etwa zur Hälfte aufladen. Mittlerweile gibt es sogar Supercharger mit einer Leistung von 250 kW. Seit 2019 kann ein Auto vom Typ Model 3 am Tesla Supercharger V3 in nur 5 Minuten so weit aufgeladen werden, dass der Fahrer 120 Kilometer zurücklegen kann.

Tesla plant weitere Verbesserungen und entkräftet mit dem Supercharger immer mehr das Vorurteil, dass E-Mobilität wegen der langen Ladezeiten unpraktisch sei. Eine Alternative, die Tesla nach wie vor verfolgt, ist das Wechseln des Akkus – das könnte sogar noch mehr Zeit sparen.