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Elektroautos: Alle Modelle, Testberichte, technischen Daten & Preise [2021]

Elektroautos: Alle Modelle, Testberichte, technischen Daten & Preise [2021]

Elektroautos in Österreich: Der Markt im Überblick mit allen Testberichten, technischen Daten, Reichweiten und Preisen.

Online Redaktion
Veröffentlicht am 14.11.2021

Alle angegebenen Preise und technischen Daten sind ohne Gewähr, der Artikel wird laufend überarbeitet und aktualisiert. In unserem Autopreisrechner findet ihr die aktuellen Preise aller Neu- und Gebrauchtwagen am österreichischen Markt. Bei den angegebenen Reichweiten der Elektroautos handelt es sich um die Herstellerangaben, zu beinahe allen Modellen haben wir Testreichweiten ermittelt, diese findet ihr im jeweils verlinkten Test.

Alle Elektroautos auf dem österreichischen Markt

Eine Übersicht aller Elektroautos, die bereits in Österreich erhältlich sind oder demnächst hierzulande auf den Markt kommen – übersichtlich unterteilt nach Marken.

Technische Daten (Reichweite, Batteriekapazität) und Preise aller Elektroautos

Audi

Seine reinen Elektroautos nennt Audi e-tron, im Jahr 2019 kam der erste Vertreter dieser Gattung in Österreich auf den Markt. Mittlerweile sind diese e-tron-Modelle erhältlich:

Audi e-tron & e-tron S

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© Bild: Andreas Riedmann

Audi startete mit einem SUV in die Welt der Elektroautos: Der e-tron kam 2019 auf den österreichischen Markt. Der e-tron 50 quattro ist mit einer 71-kWh-Batterie ausgestattet und schafft maximal 338 Kilometer ohne Zwischenstopp an der Ladestation, die Spitzenleistung liegt bei 230 kW / 313 PS.

Der e-tron 55 qua ttro mit der größeren 95-kWh-Batterie kommt bis zu 437 km weit, seine maximale Systemleistung wird sogar mit 300 kW / 408 PS angegeben. Die Dauernennleistung von 50 und 55 quattro liegt bei 158 kW bzw. 215 PS.

Mehr Power bringt die leistungsstarke S-Version mit: Der e-tron S punktet mit 370 kW/503 PS Spitzenleistung (226 kW / 307 PS Dauerleistung), ist aber nicht zu verwechseln mit der Ausstattungslinie S-Line, die diese Vorzüge nicht bietet.

Audi e-tron: autorevue-Testbericht

„Audis erstes elektrisches Großserienauto ist ein mächtiges Signal über den Atlantik hinweg, ein strahlender Leuchtturm neuen europäischen Selbstbewusstseins – und verkaufen tut es sich auch wie nicht gescheit. Ein erster Test im Alltag.“

Audi e-tron Sportback & Sportback S

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© Bild: Andreas Riedmann

Der e-tron Sportback ist die schnittigere Variante des 2019 eingeführten SUV im angesagten (und durchaus attraktiven) Coupé-Stil. Auch der e-tron Sportback ist in den Modellvarianten 50 quattro und 55 quattro mit 71 kWh- bzw. 95 kWh-Batterie erhältlich.

Das Einstiegsmodell Audi e-tron Sportback 50 quattro kommt mit 230 kW Maximalleistung und 347 Kilometern Reichweite daher. Der e-tron Sportback 55 quattro schafft bis zu 300 kW und 446 Kilometer. Die Dauerleistung beträgt jeweils 158 kW / 215 PS.

Ende 2020 wurde auch die leistungsstarke S-Version mit 370 kW/503 PS Spitzenleistung (226 kW / 307 PS Dauerleistung) eingeführt – nicht zu verwechseln mit der Ausstattungslinie S-Line, die diese Vorzüge nicht bietet.

Audi e-tron Sportback 50: autorevue-Testbericht

„Audi hat sein Elektro-SUV mit einer wunderschönen Coupévariante geadelt und bietet auch diese mit zwei Batteriegrößen an (e-tron 50 und 55). Wir erlebten die kleinere und würden daher die größere empfehlen.“

Audi e-tron GT quattro & RS e-tron GT

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© Bild: Werk

Der direkt mit dem Porsche Taycan verwandten Elektroautos e-tron GT quattro und der RS e-tron GT wurden im Februar 2021 vorgestellt. Der Viertürer in eleganter Coupé-Linie ist mit zwei Elektromotoren und einer Hochvolt-Batterie mit 85 kWh netto / 93 kWh brutto ausgestattet, die Reichweiten bis zu 487 Kilometern ermöglichen soll.

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© Bild: Andreas Riedmann
Der Audi e-tron GT

Der e-tron GT quattro wartet mit bis zu 350 kW / 476 PS auf. Beim RS e-tron GT sind es 440 kW / 598 PS, zwischenzeitlich reicht es mit Overboost sogar für 475 kW / 646 PS.

Audi e-tron GT: autorevue-Testbericht

„Die Batterie ist identisch mit jener im Porsche Taycan, was von den Motoren ebenso anzunehmen ist, auch wenn sie ein bisschen weniger Leistung, aber dann eh ein Boost-Potenzial bis 646 PS ausweisen und sich per Launch Control selbst übertreffen. Ob nun drei oder vier Sekunden von null auf hundert: Die Fahrleistungen auf dem Papier wirken im Straßenverkehr so oder so völlig abstrakt. Dafür ist der Audi beim Laden ein bisserl schneller, falls die Ladesäule das überhaupt hergibt, nämlich 800 Volt Spannungsebene, die für 270 kW Ladeleistung notwendig sind. Dann schafft man 100 km Reichweite in fünf Minuten.“

Audi Q4 e-tron & Q4 e-tron Sportback

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Der erste Audi auf dem Modularen E-Antriebs-Baukasten des VW-Konzerns, erhältlich als Q4 e-tron und Q4 e-tron Sportback. Zu Verfügung stehen zwei Batteriegrößen (82 kWh und 55 kWh Bruttokapazität) und drei Leistungsstufen (125, 150 und 220 kWh), der „normale“ Q4 e-tron hat zusätzlich noch eine Variante 195-kW-Variante im Programm.

Audi Q4 e-tron: autorevue-Vergleichstest

„Mit dem Q4 e-tron zeigt Audi, wie sich aus Konzerntechnik für alle ein Premiumauto machen lässt. Nicht in allen Punkten entspannt allerdings.“


BMW

BMW i3/i3s

Ein Klassiker unter den Elektroautos: Der BMW i3.
© Bild: Werk

Der BMW i3 ist seit 2013 auf den Straßen unterwegs, seither haben die Bayern mehr als 200.000 Elektroautos dieses Typs produziert. Anfangs war der i3 mit einer 60-Ah-Batterie ausgestattet, dann kam der 94-Ah-Hochvoltspeicher, mittlerweile fährt der Elektro-BMW mit der neuesten Batteriegeneration mit 120 Ah und einem Brutto-Energiegehalt von 42,2 kWh (37,9 kWh netto), die eine Reichweite von 285 bis 310 Kilometer im Testzyklus WLTP bzw. 260 Kilometer im Alltagsbetrieb ermöglicht.

Der i3 fährt mit einer maximalen Leistung von 170 PS und einem Drehmoment von 250 Nm, der i3s wartet bei gleicher Reichweite mit einer Spitzenleistung von 184 PS und einem Drehmoment von 270 Nm auf. Die Nennleistung liegt bei beiden Varianten bei 75 kW / 102 PS.

BMW i3 / i3s: autorevue-Testbericht

„Range Anxiety nennt man den bedenklichen psychischen Zustand, der so manchen ­Elektroautofahrer von einem Kilometer auf den anderen befällt. Doch damit soll schön langsam Schluss sein. Jetzt strömen laufend neue Modelle mit ­größerer Reichweite auf den Markt.“

BMW iX3

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Die elektrische Variante des X3 kam in 2021 auf den Markt, leistet bis zu 210 kW / 286 PS und wartet mit einer maximalen Reichweite von rund 460 Kilometern auf. Vom herkömmlichen X3 ist der iX3 vor allem wegen bläulicher Akzente an der Karosserie, wegen des geschlossenen Kühlergrills und der stromsparenden, besonders windschlüpfigen Räder zu unterscheiden. Ansonsten ist fast alles gleich, auch im Cockpit. Den iX3 gibt es nur mit Heckantrieb.

BMW iX3: autorevue-Testbericht

„Der iX3 kann drei Rekuperations­stufen, am angenehmsten ist aber wohl die schwächste, denn beim Einpedal­modus geht’s hier wie überall zuweilen etwas ruckartig dahin. Mehr Freude macht ohnehin das intelligente Rekuperieren, denn es funktioniert mit über­raschender Perfektion auf Basis von Navidaten und adaptivem Tempomaten.“

BMW i4

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© Bild: Werk

Mit dem i4 nehmen die Bayern eine vollelektrische Limousine oder – in BMW-Begrifflichkeiten – ein Gran Coupé ins Programm auf. Der E-Vierer ist mit der BMW eDrive Technologie der fünften Generation ausgestattet und wartet je nach Variante mit bis zu 400 kW/544 PS oder einer Reichweite von bis zu 590 Kilometern auf. Der i4 M50 ist die Stärkere und Teurere der beiden verfügbaren Versionen, der eDrive40 ist der ausdauerndere i4. Die Markteinführung in Österreich erfolgt im Februar 2022.

BMW iX

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© Bild: Werk

Mit dem BMW iX haben die Bayern neuerdings auch ein massiges Elektro-SUV im Programm. Zur Markteinführung stehen zwei Modellvarianten, beide mit Allradantrieb, zur Wahl: Der BMW iX xDrive50 mit einer maximalen Systemleistung von 385 kW/523 PS und der BMW iX xDrive40 mit bis zu 240 kW/326 PS. Die Reichweiten reichen laut Werksangaben bis zu 630 Kilometer. Später soll noch der BMW iX M60 mit eine Höchstleistung von über 440 kW/600 PS hinzukommen.

BMW iX: autorevue-Neuvorstellung

„BMW setzt Tesla ein bombiges SUV entgegen. Bescheidenheit wäre wohl ohnehin die falsche Antwort.“


Citroën

Citroën Ami

Eine urbane Zukunftsvision für Elektroautos: Der Ami ist auch ohne Führerschein fahrbar und bedient sich eines Abo-Modells.
© Bild: Werk

Der Citroën Ami ist quasi das „Mopedauto der Zukunft“: Rein elektrisch, zweisitzig, 45 km/h schnell, führerscheinfrei. Das revolutionäre Konzept sollte 2021 auch in Österreich umgesetzt werden, noch ist der Ami aber nicht erhältlich. Hierzulande könnte man den Ami schon im Alter von 15 Jahren mit dem Mopedschein fahren.

In Citroëns Heimatland Frankreich zahlt man für den Ami 2600 Euro an und bedient dann eine Monatsmiete von 20 Euro. Die Reichweite beträgt bis zu 75 Kilometer, die 5,5 kWh Batterie kann an einer Haushaltssteckdose innerhalb von drei Stunden vollständig aufgeladen werden.

Citroën Ami: autorevue-Neuvorstellung

„Per Mopedführerschein in die Zukunft: Mit der Leasingrate eines Handyvertrags und einem Ladekabel für die Steckdose erfindet Citroën die niederschwellige Automobilität neu.“

Citroën ë-Berlingo

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Mit Anfang 2021 hat Citroën auch seinen Hochdachkombi Berlingo vollelektrifiziert. Der QWERTZ-tastaturfeindliche Schmäh mit dem ë geht wie beim SpaceTourer und beim C4 auch hier, folglich heißt die Elektro-Variante ë-Berlingo. Die Reichweite beträgt bis zu 280 Kilometer nach WLTP, die maximale Leistung liegt bei 100 kW/136 PS. Die Batterie wartet mit einer Kapazität von 50 kWh auf. Der ë-Berlingo wird in zwei Längen mit Platz für bis zu sieben Personen angeboten.

Citroën ë-C4

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© Bild: William CROZES @ Continental Productions

Die Elektro-Variante des neuen C4 heißt passend zum Markennamen (und ebenso tastaturfeindlich) ë-C4. Mit einer 50-kWh-Batterie soll der Kompakte ohne Zwischenladung bis zu 350 Kilometer weit kommen. Die maximale Leistung beträgt 100 kW / 136 PS, die Höchstgeschwindigkeit ist bei 150 km/h abgeregelt.

Citroën ë-C4: autorevue-Neuvorstellung

„Wir fuhren bei unserer ersten Begegnung den ë-C4 mit 50-kWh-Batterie, die nach WLTP eine Reichweite von 350 km verspricht. Beim Start waren es dann 329 km, die in Aussicht gestellt wurden, die Grundstimmung ist entsprechend entspannt.“

Citroën ë-SpaceTourer

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© Bild: William Crozes

Citroëns Kompaktvan ist auch in einer ë-Variante mit vollelektrischem Antrieb erhältlich. Der ë-SpaceTourer fährt mit 50-kWh- oder 75-kWh-Batterie und einem Elektromotor, der bis zu 100 kW/136 PS leistet. Die Reichweite nach WLTP wird mit bis zu 330 Kilometern bei der großen Batterievariante angegeben, mit der kleinen soll der ë-SpaceTourer immerhin noch bis zu 230 Kilometer weit kommen.

Citroën C-Zero (eingestellt)

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© Bild: Werk

Für den C-Zero machte Citroën gemeinsame Sachen mit Mitsubishi und Peugeot. Das Elektroauto, das dabei herauskam, heißt bei den anderen Herstellern i-MiEV und iOn, ist ansonsten aber baugleich.
Kleiner Exkurs: 2014 verabschiedete sich Mitsubishi von dem für deutschsprachige Ohren seltsam anmutenden Namen und benannte den kleinen Stromer in „Electric Vehicle“ um. Mittlerweile wurden alle drei Modelle eingestellt.


Cupra Born

Der Cupra Born ist der Hot Hatch unter den Elektroautos.
© Bild: Werk

Der Hot Hatch unter den Elektroautos: Eigentlich war der el-Born 2019 von Seat als Seat angekündigt worden, mittlerweile haben sich die Spanier dazu entschlossen, das Modell doch als Cupra und mit der verkürzten Modellbezeichnung „Born“ an den Start zu schicken. Um die Frage nach dem Namen aus dem Weg zu räumen: Der Born wurde nach einem Szeneviertel in Barcelona benannt und besinnt sich so seiner spanischen Wurzeln, steht aber auf der gleichen Plattform wie sein Konzernbruder ID.3 und wird seit September 2021 ebenso in Zwickau gebaut. Insgesamt kommen vier Modellvarianten, den Anfang macht eine 150 kW/204 PS starke Version mit einer Netto-Akkukapazität von 58 kWh und einer Reichweite bis zu 423 Kilometern nach WLTP.


Dacia

Dacia Spring

Dacia hat es sich zur Aufgabe gemacht, leistbare Elektroautos auf den Markt zu bringen.
© Bild: Werk

Mit dem Dacia Spring wird die finanzielle Latte für den Einstieg in die Welt der Elektroautos tiefer gelegt: Die Einstiegsversion kostet 17.990 Euro. Der Kleinwagen in SUV-Optik basiert auf der CMF-A-Plattform, die Batterie unter der Rückbank verfügt über eine Kapazität von 26,8 kWh, daraus resultieren Reichweiten von rund 200 Kilometern. Auch die 33 kW/44 PS Leistung sprechen deutlich für einen urbanen Gebrauch.

Dacia Spring: autorevue-Neuvorstellung

„Du bist wohldosiert mit 44 PS, 125 Nm Drehmoment und einer 27,4-kWh-Batterie unterwegs, gut für 200 km Reichweite. Ein extra starker Lenkeinschlag drückt den Wendekreis deutlich unter zehn Meter und schafft so Behändigkeit im Gewusel. Damit sollte es sich gut leben lassen.“


DS

DS 3 Crossback e-Tense

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© Bild: Werk

Der DS 3 Crossback ist seit 2020 auch als rein elektrische Variante mit dem Namenszusatz e-tense erhältlich. Das Premium-SUV basiert auf der Multi-Energy-Plattform CMP des PSA-Konzerns und fährt mit einem 100 kW-Elektromotor sowie einer 50 kWh-Batterie, die Reichweite wird mit 320 Kilometern nach WLTP angegeben. Mit einer Ladeleistung von 100 kW kann der DS 3 Crossback e-tense in 30 Minuten zu 80% „nachgetankt“ werden.


Fiat

Fiat 500/500e

Fiat blieb bei seinen Elektroautos wie Mini dem klassischen Look treu.
© Bild: Andreas Riedmann

Seit Ende 2020 ist die neue Generation des Fiat 500 unterwegs – und das rein elektrisch. Die Elektro-Variante steht auf einer neuen Plattform und ist auch um ein paar Zentimeter länger und breiter als der normale 500er. Zwei Batteriegrößen – 23,8 und 42 kWh – stehen zur Wahl, damit betragen die Reichweiten nach WLTP bis zu 180 bzw. 320 Kilometer. Zur kleinen Batterie gibt’s 70 kW/95 PS, zur großen immerhin 87 kW/118 PS, was für einen Sprint von 0 auf 100 in 9 Sekunden reicht.

Der elektrische Fiat 500 ist als Hatchback, Cabrio mit Faltdach sowie als „3+1“ mit dritter Tür auf der rechten Seite erhältlich. Er kann teilautonom (Level 2) fahren, die Höchstgeschwindigkeit ist auf 150 km/h begrenzt. Die Verbrenner-Variante wird übrigens auch weiterhin gebaut – zumindest vorerst.

Fiat 500e: autorevue-Testbericht

„Fiat 500e also. Ein Fronttriebler. Plattformstrategie ist keine erkennbar. Es ist gelungen, erstaunlich große Batterien in diesem kleinen Auto unterzubringen. Ein Renault Twingo oder gar ein Smart kann da nur neidvoll rüberblicken. Das ganze Konzept ist unter konsequenter Missachtung praktischer Details entstanden. Keine vier Türen, keine Heckklappe, null Zugeständnis an die Selbstabholergesellschaft. Dieses Immer-alles-können-Müssen macht die Autos ja oft so uncharmant. Hier geht’s ums Fahren, um Mobilität natürlich, aber auch um frische Luft und ein gutes Lebensgefühl – auch noch mit einem ziemlich guten Gewissen, falls einem die künftigen Lebensumstände der heute noch Jungen nicht wurst sind.“


Ford

Ford Mustang Mach-E

Elektroautos namens Mustang - Fun oder Frevel?
© Bild: Andreas Riedmann

Ford Mustang Mach-E: autorevue-Testbericht

„Was das Fahrgefühl im Alltag angeht, ist der Mustang dann eher nur braver Durchschnitt. Das Mittelding aus SUV und Sportwagen hat keine besonders exakte Lenkung, die Spurhalteautomatik mischt sich immer wieder recht autoritär ins Geschehen ein. Die Federung lässt einiges an Stößen spüren, ein gewisses Wanken der hohen Karosserie scheint trotzdem unvermeidlich. Das Ansprechverhalten der Motoren ist in drei Stufen verstellbar. Man kann zwischen den Begriffen Aktiv, Zahm und Temperamentvoll wählen, bei Letzterem wird auch noch ein altmodischer Verbrennersound dazugeschaltet.“

Der Ford Mustang Mach-E ist sowohl optisch als auch in Hinblick auf die inneren Werte weit von seinem Namenspaten entfernt: Der Zusatz “Mach-E” ruft einen 4,71 Meter langen, rein elektrischen Crossover auf den Plan. Dessen Standard-Batterie wartet mit einer Speicherkapazität von 75,7 kWh auf, die optionale Extended Range-Batterie mit 98,7 kWh soll eine Reichweite von bis zu 610 Kilometern ermöglichen.

Der Mustang Mach-E wird zum Marktstart mit Heck- und Allradantrieb, sprich mit einem oder zwei Elektromotoren, und Leistungsstufen zwischen 296 und 346 PS angeboten. Später soll die Top-Version Mustang Mach-E GT mit 487 PS folgen.


Honda

Honda e

Elektroautos im retrofuturistischen Look kommen gut an. Beweisstück A: Der Honda e.
© Bild: Werk

Vier Jahre ist es her, dass Honda erstmals seine Vision eines retrofuturistischen Elektroautos präsentierte, das mit seinem Frontdesign nach Art des bewährten Kindchenschemas und deutlichen Reminiszenzen an den ersten Civic auch Skeptikern freundlich zulächelt. Schon 2017 fand das Konzept großen Zuspruch, seit 2020 ist der Kleine tatsächlich auf dem Markt.

Es gibt den Honda e in zwei Leistungsstufen mit 136 oder 154 PS und einer Batterie mit 35,5 kWh. Mit den verbrauchsoptimierten 16-Zoll-Rädern kommt man normgemäß 222 km weit, die breiteren Michelin mit 17-Zoll-Felgen kosten 12 km Reichweite, jedenfalls am Papier.

Honda e: autorevue-Testbericht

„Doch sobald man den Lenkeinschlag des Honda e, diesen Wendekreis einer Tanzmaus erlebt hat, fragt man sich: Warum können das andere nicht auch? So muss Einparken! So macht Heckantrieb Sinn!“


Hyundai

Hyundai Ioniq Elektro

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© Bild: Werk

Der Hyundai Ioniq Elektro bekam 2019 ein umfassendes Facelift verpasst, und auch technisch wurde nachgebessert. Das Elektroauto mit Platz für bis zu fünf Insassen ist jetzt mit einer 38,3-kWh-Batterie ausgestattet, wodurch sich die Reichweite nach WLTP auf 294 Kilometer erhöht. Die maximale Leistung des Elektromotors wurde von 88 kW/120 PS auf 100 kW/136 PS gesteigert. An einer Schnellladestation kann der Ioniq Elektro per CCS-Kabel in etwa einer Stunde wieder zu 80 Prozent aufgeladen werden. 

Hyundai Kona Elektro

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© Bild: Andreas Riedmann

Das Elektro-SUV kam in Österreich 2018 auf den Markt. Das Einsteigermodell ist mit 39,2-kWh-Batterie und bis zu 100 kW / 136 PS unterwegs. Bei der stärkeren Variante werden die Vorderräder von einem Elektromotor mit bis zu 150 kW (204 PS) und einem Drehmoment von 395 Nm angetrieben, mit der größeren 64-kWh-Batterie erreicht der Kona Elektro eine Höchstgeschwindigkeit von 167 km/h und bietet eine Reichweite von bis zu 484 Kioometern laut WLTP.

Hyundai Kona Elektro: autorevue-Testbericht

„Yes we can, aber niemand muss: Viel Leistung, große Batterien und 200.000 km Batterie-Garantie senken die Berührungsängste mit dem Elektroantrieb weiter.“


Ioniq

Ioniq 5

Elektroautos mit 800-Volt-Technik gibt's nicht nur bei Porsche, auch der Ioniq 5 kann an der entsprechenden Säule superschnell laden.
© Bild: Werk

Ioniq ist die neu gegründete Submarke von Hyundai, exklusiv für Elektroautos. Als deren erstes Modell kam 2021 der Ioniq 5 auf den Markt (nicht zu verwechseln mit dem Hyundai Ioniq). Das kompakte SUV-Coupé punktet unter anderem mit seiner 800-Volt-Technik: An einer 350-kW-Schnellladestation kann der Akku damit von 10 auf 80 Prozent geladen werden. Der Ioniq 5 ist mit Heck- oder Allradantrieb erhältlich, zudem stehen zwei Batterieoptionen  (58 kWh und 72,6 kWh) zur Wahl. Mit Heckantrieb und der kleinen Batterie kommt der Ioniq 5 auf 170 PS Maximalleistung, mit der großen Batterie sind es 218 PS. Die Systemleistung bei den Allrad-Varianten beträgt 235 PS (mit der 58-kWh-Batterie) bzw. 306 PS (mit der 71,6-kWh-Batterie).

Ioniq 5: autorevue-Testbericht

„Jedenfalls schöpft der Ioniq 5 die Möglichkeiten, die die Elektromobilität dem Design heuer bietet, so konsequent aus wie kein anderer. Drei Meter Radstand bei 4,64 Metern Gesamtlänge, da sind die Überhänge ja praktisch nicht mehr vorhanden. Mit seinem 45 Grad schrägen Heck hat der Ioniq 5 Proportionen wie ein Kompakter, ist aber zwei Nummern größer.“

Jaguar

Jaguar I-Pace

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© Bild: Rudolf Skarics

Der Jaguar I-Pace, der bei Magna in Graz gefertigt wird, ist das erste und bis dato einzige Elektroauto der Briten. Zwei Leistungsstufen stehen zur Wahl: 235 kW / 320 PS oder 294 kW / 400 PS, jeweils mit zwei Elektromotoren und damit Allradantrieb. In der stärkeren Variante sprintet der Elektro-Jaguar in gerade einmal 4,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die 90-kWh-Batterie ermöglicht eine Reichweite von bis zu 470 Kilometern nach WLTP. 2019 erhielt das SUV nach einem „Stechen“ mit der Alpine die Auszeichnung „Car Of The Year“.

Jaguar I-Pace: autorevue-Testbericht

„Wenn du es eilig hast, fahr langsam. Das ist mit diesem Auto ganz besonders schwierig. Doch anders kommst du in einem Tag nicht bis in den Westen – eine automobile Expedition ins Ungewisse.“


Kia

Kia e-Niro

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© Bild: Werk

Der Elektrotechnik-Baukasten von Hyundai und Kia besteht aus einem schwächeren Motor (136 PS) mit kleiner Batterie (39,2 kWh) und einem stärkeren Motor (204 PS) mit größerer Batterie (64 kWh). Der Kia e-Niro ist in beiden Ausführungen erhältlich. Die Reichweite nach WLTP beträgt in der Long-Range-Version bis zu 455 Kilometer. In beiden Motorisierungen mobilisiert der Fronttriebler ein Drehmoment von 395 Nm.

Kia e-Niro: autorevue-Testbericht

Kia e-Niro, oder komm her, mein Bär: Wir vergeben bereits Kosenamen: Das Elektrische hat also schon eine gewisse Selbstverständlichkeit erreicht.“

Kia e-Soul

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© Bild: Werk

2014 brachte Kia den Soul EV auf den Markt. Seit 2019 wird der Soul in Europa nur mehr mit Elektroantrieb angeboten und heißt seither e-Soul. Wie der e-Niro wird auch der e-Soul in zwei Antriebsvarianten angeboten, die sich sowohl in der Batteriekapazität (39,2 kWh / 64 kWh) als auch in der Motorleistung (100 kW bzw. 136 PS / 150 kW bzw. 204 PS) unterscheiden. Identisch ist in beiden Fällen das Drehmoment von 395 Nm, ein Plus von 39 Prozent gegenüber dem Vorgänger. Die Reichweite nach WLTP wird mit
276 bzw. 452 Kilometern angegeben.

Kia e-Soul: autorevue-Testbericht

Und plötzlich ist da auch bei einem Elektroauto wieder diese Selbstverständlichkeit, mit der wir immer schon Auto gefahren sind.

Kia EV6

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© Bild: Werk

Der KIA EV6 steht auf der gleichen Plattform wie der Ioniq 5 und liefert dementsprechend starke Kaufargumente, darunter insbesondere: 800-Volt-Ultra-Schnellladen und bis zu 528 Kilometer Reichweite. In viereinhalb Minuten kann an der entsprechenden Ladestation Strom für 100 Kilometer getankt werden. Der EV6 ist mit Heck- oder Allradantrieb in Leistungsstufen von 125 bis 430 kW (170 bis 585 PS) erhältlich.


Mazda

Mazda MX-30

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Mit dem MX-30 startete auch Mazda in die Welt der Elektroautos. Das kleine SUV geht es mit einer 35,5 kWh starken Lithium-Ionen-Batterie und einer Reichweite von etwa 200 Kilometern eher zurückhaltend an: Der E-Motor an der Vorderachse leistet 107 kW / 145 PS. Seit 2020 ist der MX-30 in Österreich am Markt, vier verschiedene Ausstattungsstufen stehen zur Wahl.

Mazda MX-30: autorevue-Testbericht

Die Beschleunigung ist E-gemäß, also mit Faust und Hammer vom Stillstand weg. 265 Nm, und alle auf einmal, die Leistung pegelt sich bei 143 PS ein, und damit der MX-30 antriebstechnisch mit den anderen Mazdas was gemein hat, heißt der Motor e-Skyactiv. Klingt gut, und der Antrieb selbst klingt noch besser, sofern man Geräusche aus einer früheren Gegenwart schätzt: Das Soundmodul des MX-30 imitiert nämlich (religiöse Elektroautofahrer mögen bitte weghören) zart einen Verbrennungsmotor, vor allem beim Beschleunigen.


Mercedes-Benz

Mercedes EQA

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Nach dem EQC brachte Mercedes 2021 sein zweites Elektroauto-Modell auf den Markt: Den EQA, ein kleines SUV auf – wie der Name schon sagt – A-Basis. Das vollelektrische GLA-Derivat verfügt in der Modellvariante EQA 250 über einen Elektromotor mit 140 kW / 190 PS Spitzenleistung an der Vorderachse, die Reichweite nach WLTP wird mit bis zu 426 Kilometern angegeben. AIn der A

Mercedes-Benz EQA: autorevue-Testbericht

Es ist alles wie im Verbrenner-GLA, nur eben elektrisch und noch besser: lautlos über weite Bereiche, so gut wie keine Windgeräusche, gleichmäßig kräftig im Antritt. Keine nennenswerten Irritationen in der Lenkung durch Frontantrieb und unüblich wendig durch den starken Lenkeinschlag.

Mercedes EQC

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© Bild: Andreas Riedmann

Der EQC steht auf der technischen Basis des GLC, was den langen Vorderwagen erklärt. Mit 4,7 Metern Länge ist er alles andere als ein großes SUV, sondern bewegt sich in der Dimension von BMW X3 und Audi Q5, wiegt aber trotzdem 2,7 Tonnen. Dieses stattliche Gewicht wird von zwei Asynchron-Elektromotoren mit einer maximalen Gesamtleistung 300 kW (408 PS) und 760 Nm Drehmoment bewegt. So beschleunigt Mercedes‘ größeres Elektro-SUV in 5,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Reichweite liegt bei bis zu 406 Kilometern nach WLTP.

Mercedes EQC: autorevue-Testbericht

„Der EQC als erster echter Elektro-Mercedes soll Ausgangspunkt einer breit angelegten Zukunft sein. Wichtiger ist seine Leistung in der Gegenwart: Wie schon der Audi e-tron zeigt er, dass das mit dem Strom echt geht.“


MG

MG ZS EV

Den bekannten Namen MG tragen seit 2020 Elektroautos aus China.
© Bild: Werk

MG macht jetzt Elektroautos? Nicht ganz. 2007 hat der chinesische Hersteller SAIC den Namen MG gekauft, seit Jänner 2020 ist mit dem MG ZS EV das erste Modell der Marke in Österreich erhältlich. 2021 gibt’s schon das erste Facelift: Die neueste Version des SUV ist mit Standard- (320 km) und langer (440 km) Reichweite sowie in zwei Leistungsstufen (150 und 130 kW maximale Nennleistung) erhältlich.

MG ZS EV: autorevue-Testbericht

„Die Skepsis gegenüber chinesischen Autos war bisher sehr groß – das erste in Österreich ist nun gleich ein Elektroauto und überrascht mit fünf Crash-Sternen, Gefälligkeit und guten Manieren.“

Mini

Mini Cooper SE

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© Bild: Andreas Riedmann

Der Mini Cooper SE hat – wie seine Verbrenner-Kollegen auch – bereits ein Facelift verpasst bekommen. Der elektrische Mini will mit 184 PS Leistung und einer Reichweite von 232 Kilometern überzeugen, in 35 Minuten kann an einem 50 kW-Gleichstrom-Ladegerät wieder ein Ladestand von 80 Prozent hergestellt werden.

Mini Cooper SE: autorevue-Testbericht

Der sonnige, freche Auftritt bleibt also gewahrt, dafür stehen 184 PS und 270 Nm, ein straffes Fahrwerk, die quirligen Dimensionen mit den knappen Überhängen, die breitbeinige, gut verspreizte Statur – alles ist, wie es sich in einem Mini gehört. Minus Motorgeräusch, da gibt’s nichts zum Anhören, was über das Erregungsniveau eines Straßenbahnsounds hinausginge, und ein Blick unter die Motorhaube zeigt: Stimmt, da sitzt die größte Motorabdeckung, die wir je in einem Kleinwagen sahen, und das Technische drunter schaut aus wie ein Fernheizwerk.“  



Nissan

Nissan Ariya

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© Bild: Werk

2022 bringt Nissan das SUV-Coupé Ariya, den ersten Träger des neuen Logos, auf den Markt. 4,6 Meter lang, Front- oder Allradantrieb (abhängig von der Motorenanzahl – 1 oder 2). Das elektrische SUV soll dem VW ID.4 Konkurrenz machen und kommt dementsprechend auch gleich in sage und schreibe fünf verschiedenen Leistungsstufen von 218 bis 394 PS auf den Markt. Je nach Modell betragen die Reichweiten zwischen 360 und 500 Kilometern.

Nissan Leaf

Ein moderner Klassiker unter den Elektroautos: Der Nissan Leaf.
© Bild: Andreas Riedmann

Der Nissan Leaf ist quasi das Urgestein unter den modernen Elektroautos mit Massentauglichkeits-Ambitionen. 2009 wurde der von Anfang an als E-Fahrzeug konzipierte Kleinwagen erstmals präsentiert und war lange Zeit das meistverkaufte Elektroauto der Welt, bis er von Teslas Model 3 abgelöst wurde.

In der aktuellen Generation fährt der Leaf mit 40-kWh-Batterie und 110 kW (150 PS) starkem Elektromotor, mit einer Ladung bis zu 270 Kilometer weit. Seit 2019 ist der Leaf auch mit dem Namenszusatz „e+“ erhältlich, der eine größere Batterie mit 62 kWh Energieinhalt und folglich eine größere Reichweite (bis zu 385 km) mit sich bringt. Im Zuge dieser Aufwertung wurde auch noch die Motorleistung auf 217 PS erhöht.

Nissan Leaf E+: autorevue-Testbericht

„Auch der Nissan Leaf wird jetzt in einer Variante mit großer Batterie angeboten und – daraus resultierend – mit mehr Reichweite.“


Opel

Opel Corsa-e

Elektroautos: Alle Modelle, Testberichte, technischen Daten & Preise [2021]
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In der sechsten Generation wird Opels Kleinwagen-Klassiker erstmals auch als reines Elektroauto angeboten. Der Corsa-e geht mit 100 kW (136 PS) und einer Reichweite von bis zu 337 Kilometern nach WLTP an den Start, der Basispreis liegt bei 30.999 Euro. Innerhalb von 30 Minuten können die 50 kWh-Batterien per Schnellladung wieder zu 80 Prozent aufgeladen werden.

Opel Corsa-e im autorevue-Vergleichstest

„Die Erkenntnis beschleicht einen schon beim Einsteigen, um sich auf den ersten Metern zu verfestigen: Der Corsa-e fährt sich so unauffällig, wie er von außen wirkt, er fällt den Umstehenden und Umfahrenden nicht als Elektroauto auf, und wenn man mag, dann kann man auch selbst drauf vergessen. Zumindest, was die Bedienung betrifft, das Unterwegssein, den täglichen Gebrauch, und der ist überhaupt am wichtigsten: Wer ein Auto kauft, das wie ein Corsa aussieht, will auch damit fahren wie mit einem Corsa, also beiläufig und unaufgeregt und gut abgepuffert gegen die alltäglichen Aufgaben der Mobilität. .“

Opel Mokka-e

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2021 bekam der Corsa-e einen großen Bruder: Der Mokka ist jetzt auch in einer rein elektrischen Variante erhältlich. Auch er fährt mit einem 100 kW/136 PS starken Elektromotor mit 260 Newtonmeter maximalem Drehmoment, die 50 kWh-Batterie ermöglich 322 Kilometer Reichweite nach WLTP.

Opel Mokka-e: autorevue-Neuvorstellung

„Die Elektroversion war ebenfalls schon zur ersten Ausfahrt bereit, mit 136 PS und 260 Nm die kräftigste Motorisierung des Mokka und auf feine Weise unspektakulär: Schub ist immer vorhanden, aber bei 150 km/h wird abgeregelt, es ist wegen der Reichweite. Die lag bei niedrigen Frühlingstemperaturen bei knapp über 200 km, die im WLTP-Zyklus vermessenen 318 km werden sich wohl erst im Sommer einlösen lassen.“

Peugeot

Peugeot e-208

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Der neue Peugeot e-208 kam 2020 auch in einer rein elektrischen Variante auf die österreichischen Straßen, ausgestattet mit einem Elektromotor mit 136 PS (100 kW) und einer Batterie mit 50 kWh, die 340 Kilometer Reichweite nach WLTP ermöglicht. Anfang März 2020 wurde der neue 208 mit dem prestigeträchtigen Titel „Car Of The Year 2020“ ausgezeichnet.

Peugeot e-2008

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© Bild: Andreas Riedmann

Der Peugeot e-2008 ist 300 Kilogramm schwerer als der Verbrenner und ordnet sich auch in Sachen Reichweite hinter seinem konventionell motorisierten Kollegen ein. Mit 100 kW (136 PS) maximaler Leistung, 260 Nm Drehmoment und einer Hochspannungsbatterie mit einer Kapazität von 50 kWh ist das Elektro-SUV unterwegs. Die Reichweite nach WLTP gibt Peugeot mit 320 Kilometern an, in 30 Minuten sollen 80 % der Reichweite wieder hergestellt werden können.

Peugeot e-2008 im autorevue-Vergleichstest

„Komme ich halbwegs entspannt einigermaßen wohin oder doch nicht? Oder werde ich dabei nervös? Für den e-2008 gilt Ersteres. Man fährt von Wien auf den Braunsberg bei Hainburg (ungefähr 60 km), und dabei sinkt die angegebene Reichweite um 50 km, wenn man brav fährt. Das schafft dann doch Vertrauen.

Außerdem sitzt man erstklassig in diesem Auto, genießt ein schickes Ambiente, schaut übers piepsekleine Lenkrad hinweg, an welches man sich tatsächlich gewöhnen kann, und konstatiert ein tadelloses Fahrwerk ohne Rumpeleien. Und nicht zuletzt: den größten Kofferraum im Test – gleich groß wie beim Verbrenner.“

Peugeot iOn (eingestellt)

Elektroautos: Alle Modelle, Testberichte, technischen Daten & Preise [2021]
© Bild: Werk

Für den iON machte Peugeot gemeinsame Sachen mit Mitsubishi und Citroën. Das Elektroauto, das dabei herauskam, heißt bei den anderen Herstellern i-MiEV und C-Zero, das ist aber auch (fast) der einzige Unterschied. Kleiner Exkurs: 2014 verabschiedete sich Mitsubishi von dem für deutschsprachige Ohren seltsam anmutenden Namen und benannte den kleinen Stromer in „Electric Vehicle“ um. Mittlerweile sind alle drei nicht mehr auf dem Markt.

Der iON fährt mit einem 49 kW (67 PS) starken Elektromotor, der über eine Lithium-Ionen-Batterie mit einer Kapazität von 14,5 kWh gespeist wird. Die Reichweite wird mit bis zu 100 Kilometern angegeben.


Porsche

Porsche Taycan / Taycan 4s / Taycan Turbo / Taycan Turbo S

Elektroautos: Alle Modelle, Testberichte, technischen Daten & Preise [2021]
© Bild: Porsche

Im September 2019 wurde der Porsche Taycan vorgestellt, der erste Elektro-Sportwagen der Zuffenhausener. Schon zum Marktstart gab es verschiedene Varianten, mittlerweile gibt es noch mehr (siehe unten). So ganz ohne Namenszusatz ist der Taycan erst seit 2021 erhältlich, diese Einsteiger-Variante schafft es mit der „Performancebatterie Plus“ auf bis zu 300 kW/408 PS Overboost-Leistung bei Launch Control, im Gegensatz zu seinen Artgenossen mit AWD wird bei ihm nur das Heck angetrieben. Der Taycan ist mit zwei verschiedenen Batteriegrößen (79,2 bzw. 93,4 kWh brutto) erhältlich, mit der größeren sind laut WLTP bis zu 484 Kilometer ohne Ladestopp drin.

Porsche Taycan: autorevue-Fahrbericht

„Der Supersportwagen mit Elektroantrieb setzt mit exorbitanten Beschleunigungswerten zweifellos neue Erfahrungsmaßstäbe. Aber kann er uns auch als Porsche berühren? Oder stößt er sogar in neue Dimensionen des Fahrens vor?“

Der Porsche Taycan 4S wird von je einer permanenterregten Synchronmaschine an Vorder- und Hinterachse angetrieben, gemeinsam leisten die beiden bis zu 320 kW (435 PS), die Overboost-Leistung bei Launch Control liegt bei bis zu 390 kW (530 PS). Ihn gibt’s ebenfalls mit zwei Batteriegrößen.

Die beiden Elektromotoren des Taycan Turbo bringen es auf bis zu 466 kW / 625 PS, bei Launch Control sind sogar 500 kW / 680 PS drin. Er hat die Performance-Plus-Batterie mit 93,4 kWh Bruttokapazität an Bord.

Wie arg Elektroautos sein können, zeigt der Taycan Turbo S eindrucksvoll.
© Bild: Andreas Riedmann
Der Porsche Taycan Turbo S

Der Taycan Turbo S ist die Spitzen-Variante von Porsches Debut im Bereich der Elektroautos (natürlich auch mit der großen Batterie). Was das bedeutet, illustrieren ein paar Zahlen am besten: Insgesamt mit Overboost bis zu 560 kW (761 PS) Leistung und 1050 Nm Drehmoment, in 2,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Das ist ein Erlebnis, das selbst wir nicht so einfach verarbeiten können (siehe Fahrbericht).

Porsche Taycan Turbo S: autorevue-Fahrbericht

„Klingt wie ein Fernsehraumschiff, hat ein Bediensystem, in dem sich die eigenen Ingenieure nicht auskennen, und Ablagen an der Grenze zur Satire – und ist doch eines der besten Autos der Welt, wenn nicht gleich das beste. Wie geht denn das zusammen?“

Porsche Taycan 4 Cross Turismo / 4S Cross Turismo / Turbo Cross Turismo / Turbo S Cross Turismo

Elektroautos: Alle Modelle, Testberichte, technischen Daten & Preise [2021]
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2021 präsentierte Porsche eine Shooting-Brake-Version des Taycan: Der Cross Turismo liegt bis zu 30 Millimeter höher als die Limousine und ist in vier verschiedenen Modellvarianten mit Leistungsstufen zwischen 280 und 460 kW bzw. 350 bis 460 kW (Overboost-Leistung bei Launch Control) erhältlich sein.

Die Einstiegsvariante heißt mit vollem Namen „Porsche Taycan 4 Cross Turismo“, wobei die Ziffer den Allradantrieb widerspiegelt. Den haben übrigens alle vier Modellvarianten, ebenso wie die Performance-Batterie Plus mit einer Brutto-Kapazität von 93,4 kWh. Darüber gibt’s in Analogie zum limousinenförmigen Taycan noch den 4S Cross Turismo, den Turbo Cross Turismo und den Turbo S Cross Turismo.


Renault

Renault Zoe

Lange Zeit der Spitzenreiter unter den Elektroautos: Der Renault Zoe.
© Bild: Andreas Riedmann

Seit Ende 2019 ist der aktuelle Zoe in Österreich erhältlich. Die jüngste Generation des europaweit meistverkauften Elektroautos ist mit einer 52-kWh-Batterie ausgestattet, die in Verbindung mit dem erstmals verfügbaren Rekuperationsmodus bis zu 395 Kilometer Reichweite nach WLTP ermöglicht. Der neue Elektromotor R135 treibt den Zoe mit 135 PS Spitzenleistung und 240 Newtonmeter Drehmoment an, damit schafft er es in unter 10 Sekunden von 0 auf 100 km/h.

Renault Zoe: autorevue-Fahrbericht

„Der Tankwart wollte wissen, ob zur Wasch- auch eine Tankrechnung kommt. Er hätte aber genauso gut fragen können, ob wir den Zoe frisch mit Hufeisen beschlagen wollen, und es hätte in unseren Ohren auch nicht komischer geklungen.“

Renault Kangoo Z.E.

Der Renault Kangoo Z.E. erweitert den Elektrogedanken in luftige Nutzwertbereiche: bis zu 3.400 Liter Kofferraum! Es gibt ihn in verschiedenen Ausführungen, je nachdem, wie viel Platz man brauch (und wofür). Der 44 kW (60 PS) starke Motor ist vom (nicht mehr erhältlichen) R90-Motor des Zoe abgeleitet. Das Antriebspaket des rein elektrischen Transporters ermöglicht eine Reichweite von bis zu 230 Kilometern nach WLTP.

Elektroautos: Alle Modelle, Testberichte, technischen Daten & Preise [2021]
© Bild: Andreas Riedmann

Renault Kangoo Z.E.: autorevue-Fahrbericht

„Anstatt vollmundig eine elek­trische Zukunft herbeizudeuteln, die so ohnehin nicht kommen wird, wenden wir uns den konkreten Möglichkeiten zu. Zum Beispiel jenem Elektroauto, von dem wir uns am ehesten vorstellen können, dass wir es auch brauchen könnten, dem Renault Kangoo Z.E.“

  • Testbericht Renault Kangoo Z.E.

Renault Twingo Electric

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© Bild: Andreas Riedmann

Auch der Twingo ist seit Ende 2020 in einer rein elektrischen Variante erhältlich. Der 5-Türer wird von einem bis zu 60 kW/82 PS starken Elektromotor (Dauerleistung 31 kW/41 PS) im Heck angetrieben, die Batterie mit einer Kapazität von 21,4 kWh ermöglicht eine Reichweite von bis zu 190 Kilometern im gemischten WLTP-Testzyklus. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 135 km/h.

Renault Twingo Electric: autorevue-Fahrbericht

„Es ist klein, das ist nämlich auch ein Wert. Man sollte doch nicht irgendein seltenes Ereignis dauernd im Kopf rumtragen, bei dem eventuell einmal ein größeres Auto benötigt werden könnte. Man darf das Auto auch von unten nach oben denken, von den häufigen Fällen zu den seltenen und nicht umgekehrt.“

Renault Twizy

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Trotz seiner kompakten Maße ist der Twizy alles andere als unauffällig. Mittlerweile hat sich aber wohl jeder an den Anblick des Zweisitzers gewöhnt, ist er doch seit mittlerweile fast einem Jahrzehnt auf den Straßen unterwegs. 2021 gibt’s den Twizy mit 45 oder 80 km/h Höchstgeschwindigkeit, beide Varianten sind im Alltag aber wohl eher auf den Einsatz im urbanen Raum beschränkt. Der stärkere Twizy kommt auf bis zu 13 kW/18 PS, die schwächere Version muss sich mit 4 kW/5,5 PS begnügen. Mit der 6,1-kWh-Batterie kommt das bescheidene Leichtgewicht trotzdem bis zu 100 Kilometer weit.


Seat

Seat Mii electric (eingestellt)

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Der Mii electric war Seats erstes vollelektrisches Serienmodell und gehörte als fast baugleicher Bruder von VW e-up! und Škoda Citigoe iV zu den Allerkleinsten in diesem Segment. Die Leistung von 61 kW (83 PS) und die Reichweite von 260 Kilometern entsprachen denen seiner Geschwister. 2021 wurde die Produktion endgültig eingestellt – damit hat Seat aktuell kein Elektroauto im Programm, der ursprünglich als Seat angekündigte (el-)Born wurde ja schließlich doch ein Cupra.

Seat mii electric: autorevue-Vergleichtest

„Der Reiz des geräuschlosen Gleitens erschließt sich nun auch kleineren Geldbörseln. Mit knapp über 20.000 Euro bietet die Volkswagen-Gruppe drei scheinbar identische Elektroautos. Doch es gibt Unterschiede. Wir haben kreuz und quer gerechnet.“


Škoda

Škoda Citigo e iV (eingestellt)

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Das erste Elektroauto von Škoda, seineszeichens fast identisch mit dem VW e-up! und dem Seat Mii electric, löste den Verbrenner mit ähnlichem Namen ab. Der Viersitzer ist 3.597 Millimetern Länge und 1.645 Millimetern Breite deutlich stadtfokussiert, das Kofferraumvolumen von 250 Litern kann durch das Umlegen der Rücksitzlehnen auf 923 Liter erweitert werden. Der Citigo e iV wird von einem 61 kW starken Elektromotor angetrieben, die 36,8 kWh Lithium-Ionen-Batterie ermöglicht eine Reichweite von bis zu 258 km nach WLTP. Innerhalb von einer Stunde kann die Batterie per Schnellladung wieder zu 80% befüllt werden. Mittlerweile wurde auch der Citigo e iV eingestellt.

Škoda Citigo e iV: autorevue-Vergleichtest

„Der Reiz des geräuschlosen Gleitens erschließt sich nun auch kleineren Geldbörseln. Mit knapp über 20.000 Euro bietet die Volkswagen-Gruppe drei scheinbar identische Elektroautos. Doch es gibt Unterschiede. Wir haben kreuz und quer gerechnet.“

Škoda Enyaq

Elektroautos: Alle Modelle, Testberichte, technischen Daten & Preise [2021]
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Der Enyaq ist Škodas erstes Elektro-SUV auf Basis des Modularen Elektrifizierungsbaukastens (MEB), konzernintern ist er mit dem VW ID.4 direkt verwandt. Drei Batteriegrößen (50, 60, 80 kWh) ermöglichen Maximal-Reichweiten zwischen 340 und 535 Kilometern nach WLTP. Der Enyaq wird mit Heck- oder Allradantrieb und in fünf Leistungsstufen von 109 bis 225 kW angeboten, zum Marktstart ist der Škoda Enyaq mit 132 kW (ENYAQ iV 60) und 150 kW (ENYAQ iV 80) bestellbar.


Smart

Smart EQ fortwo

Smart hat sich vom Verbrenner verabschiedet und den Komplettumstieg auf Elektroautos gewagt. Mit 2,69 Metern Länge ist der fortwo auch in der strombetriebenen Variante der Inbegriff des kompakten Stadtautos, das auch dort noch einen Parkplatz findet, wo andere genervt weitersuchen müssen. Die Reichweite ist mit knappen 100 Kilometern, die man aber auch erst einmal aus dem 17,6 kWh-Akku herausbekommen muss, aber sehr knapp bemessen. Angetrieben wird der Kleine von einem Elektromotor mit 60 kW (82 PS) und 160 Nm, für Freiluft-Fans gibt’s ihn auch als Cabrio.

Das smart EQ Cabrio
© Bild: Andreas Riedmann

Smart EQ fortwo: autorevue-Fahrbericht

„Der Kilometerfresser: Die Beschäftigung mit der Reichweite und ihrer Launenhaftigkeit bringt Kurzweil, Abwechslung und Gesprächsstoff ins Leben.“

Smart EQ forfour

Elektroautos: Alle Modelle, Testberichte, technischen Daten & Preise [2021]
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Der Smart EQ forfour ist der viersitzige Bruder des fortwo, familiär bedingt aber trotzdem eher klein gehalten. Auch er ist mit 60 kW (82 PS) und 160 Nm Drehmoment und einer ähnlichen Reichweite für Kurzstrecken konzipiert. Zum Modelljahr 2020 ging auch der forfour überarbeitet an den Start.


Tesla

Tesla Model S

Elektroautos: Alle Modelle, Testberichte, technischen Daten & Preise [2021]
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Teslas Full-Size-Elektrolimousine wurde 2016 einem Facelift unterzogen, dass auch technische Upgrades mit sich brachte. Sie bietet Platz für bis zu fünf erwachsene Insassen und einen Stauraum von 804 Litern und fährt mit Dual-Motor-Allradantrieb. Als „Kommandozentrale“ im Cockpit fungiert ein 17 Zoll großer Touchscreen.

Tesla Model X

Das SUV aus dem Hause Tesla trägt den Namen Model X und verfügt als vielleicht auffälligstes Alleinstellungsmerkmal über Falcon-Wing-Flügeltüren hinten. Es bietet Platz für bis zu sieben Personen und wartet mit einem Stauraum von 2.487 Litern auf. Im Ranking der sichersten Autos 2019 wurde das Model X von der unabhängigen Prüforganisation EuroNCAP als „Klassenbester“ unter den SUV gekürt.

Tesla Model X (4)
© Bild: Werk

Tesla Model X: autorevue-Fahrbericht

„Mit Falcon Wing Doors und Autopilot zeigt Tesla die sexy Seite des Elektroauto-Hypes. Aber: Wollen wir wirklich einen Bioweapon Defense Mode in unseren Autos?“

Tesla Model 3

Mit dem Model 3 wollte Tesla Elektroautos massentauglich machen. Auch hierzulande kommt der Stromer gut an: Im März 2019 schaffte es das Model 3 in die Top 5 der Neuzulassungen in Österreich. Im ADAC-Ranking der sichersten Autos 2019, das auf den Ergebnissen der Euro NCAP-Crashtests basiert, schaffte es das Model 3 auf den dritten Platz in der Gesamtwertung. Der Fünfsitzer ist wahlweise mit Hinterradantrieb oder mit Dualmotor-Allradantrieb erhältlich. Zentrales Element im Cockpit ist ein 15 Zoll großer Touchscreen, ein großflächiges Panorama-Glasdach sorgt zumindet für gefühlte Kopffreiheit.

Mit dem Model 3 will Tesla Elektroautos massentauglich machen.
© Bild: Werk

Tesla Model 3: autorevue-Fahrbericht

Bei allen Anlaufschwierigkeiten in der Produktion: Beim Tesla Model 3 handelt sich um ein erquickliches Auto, das unser Verhältnis zum Automobil in eine neue Richtung auffrischt.

Tesla Model Y

Im März 2019 feierte Teslas Model Y seine Weltpremiere, 2021 kommt das elektrische Kompakt-SUV nach Österreich. Die Basis bildet das Model 3, bis zu sieben Insassen finden im Model Y bei der Erweiterung auf die optimale dritte Sitzreihe Platz. Das zentrale Element im Cockpit ist ein 15 Zoll großer Touchscreen, auch das Panorama-Glasdach erinnert an die direkte Verwandschaft mit dem Model 3.

Elektroautos: Alle Modelle, Testberichte, technischen Daten & Preise [2021]
© Bild: Tesla

Tesla Model Y: autorevue-Fahrbericht

Bei allen Anlaufschwierigkeiten in der Produktion: Beim Tesla Model 3 handelt sich um ein erquickliches Man könnte sich jetzt ins Design verbeißen und dem Y absprechen, in dieser Kategorie ein wirklich großer Wurf zu sein. Aber ehrlich? Wird das nicht überschätzt (siehe Verkaufszahlen)? Ja, er hat dieses markentypische Friendly-Fish-Gesicht und eine verdammt hohe Abrisskante am mächtigen SUV-Heck, aber Aerodynamik zahlt beim Stromfahren mehr als Geschmack in jene Bereiche ein, die wirklich wichtig sind. Und als Tesla erkannt zu werden, bringt auch etwas: ein starkes Zugehörigkeitsgefühl zum Beispiel, mit einem gewissen Hang zum Religiösen allerdings.


Volvo

Volvo XC40 Recharge

Elektroautos: Alle Modelle, Testberichte, technischen Daten & Preise [2021]
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Der XC40 ist das erste vollelektrische SUV von Volvo, in Österreich ist er seit Mai 2021 bestellbar. Die Eckdaten: Eine 78 kWh-Batterie soll eine Reichweite von mehr als 400 km nach WLTP ermöglichen, per Schnellaufladung soll die Aufladung von 0 auf 80 Prozent in ca. 40 Minuten möglich sein. Mit 300 kW (408 PS) wird der Sprint von 0–100 km/h in 4,9 Sekunden absolviert. Man wird trotzdem nicht schneller als 180 km/h werden, denn die Volvo-Selbstbeschränkung der Höchstgeschwindigkeit gilt auch für Elektroautos (mit denen man ohnehin nie so schnell fährt).

Volvo XC40 Recharge: autorevue-Neuvorstellung

Zwei Elektromotoren mit je 204 PS und 330 Nm und damit Allradantrieb in einem 4,43-Meter-SUV sind eine ziemliche Ansage, folglich ist beim Beschleunigen von karger Ökologisierung wenig zu merken.“


VW

VW e-Golf (eingestellt)

Der e-Golf wurde 2014 als zweiter elektrischer VW nach dem e-up! eingeführt, Ende 2019 wurde das 100.000ste Exemplar ausgeliefert. Ende 2020 wurde die Produktion eingestellt, die Hoffnung liegt jetzt auf dem ID.3.

VWs Elektroauto der e-Golf.
© Bild: Rudolf Skarics

VW e-Golf: autorevue-Fahrbericht

Mit Elektroautos steil bergauf zu fahren, kann Bange machen, aber auch erhebend sein. Eine Reise mit dem VW e-Golf über den Großglockner, und was wir für die Zukunft der Elektromobilität daraus schließen konnten.

VW e-up! (eingestellt)

Elektroautos: Alle Modelle, Testberichte, technischen Daten & Preise [2021]
© Bild: Werk

Mit dem gewohnt enthusiastisch interpunktierten e-up! schickte VW sein überarbeitetes Elektro-Einstiegsmodell auf den österreichischen Markt, und die Konzernbrüder Škoda Citigo e iV und Seat Mii electric gleich mit. Alle drei sind mittlerweile aber nicht mehr bestellbar.

VW e-up!: autorevue-Vergleichtest

„Der Reiz des geräuschlosen Gleitens erschließt sich nun auch kleineren Geldbörseln. Mit knapp über 20.000 Euro bietet die Volkswagen-Gruppe drei scheinbar identische Elektroautos. Doch es gibt Unterschiede. Wir haben kreuz und quer gerechnet.“

VW ID.3

Mit dem ID.3 will VW Elektroautos massentauglich machen.
© Bild: Werk

Der ID.3 wurde als erster Botschafter von VWs modularem E-Antriebsbaukasten (MEB) ins Rennen um die Gunst der e-affinen Kundschaft geschickt. Die strategische Bedeutung des 4,26 Meter langen Kompakten verglichen die Wolfsburger zur Markteinführung mit jener von Käfer und Golf. Dem ersten Mitglied seiner ID-Familie schrieb VW die Mammutaufgabe zu, Elektroautos massentauglich zu machen.

Der ID.3 ist in verschiedenen Varianten verfügbar. Aktuell stehen folgende Varianten zur Wahl:

  • Der ID.3 Pro mit 58-kWh-Batterie (Nutzgehalt) wartet mit bis zu 425 Kilometern Reichweite und einer maximalen Leistung von 107 kW/145 PS auf.
  • Der ID.3 Pro Performance kommt mit 58-kWh-Batterie und bis zu 426 km Reichweite. Die maximale Leistung liegt bei 150 kW/204 PS.
  • Der ID.3 Pro S ist als 4-Sitzer oder 5-Sitzer erhältlich und wartet mit einer 77-kWh-Batterie und bis zu 549 Kilometern Reichweite sowie 150 kW/204 PS auf.

Die Dauernennleistung des VW ID.3 wird mit 70 kW/90 PS angegeben.

VW ID.3: autorevue-Test

„Ja, auch hier im neuen E-Zeitalter werden wir wieder mit deutscher Nachrüstpolitik konfrontiert, fast undurchschaubarem Paketismus, der den Käufern meist das Gefühl gibt, nicht die optimale Lösung gefunden zu haben. Auch dass sich die First-Edition-Version gleich als ID.3 Pro Performance geriert, stößt irgendwie übel auf. Ist das Porsche oder was? Doch Beruhigung folgt mit dem Basismodell Pure in 2021.“

VW ID.4

Das Elektroauto VW ID.4.
© Bild: Werk

Nach dem ID.3 standen bei VW schon die nächsten Elektroautos auf Basis der für diese Zwecke entwickelten MEB-Plattform in den Startlöchern: Der ID.4 ist das erste rein elektrisch angetriebene SUV der Wolfsburger. Für den ID.4 steht aktuell nur die 77-kWh-Batterie zur Verfügung, die beiden bestellbaren Varianten sind der Pro Performance mit 150 kW/204 PS und der GTX mit 220 PS/299 kW Maximalleistung.

VW ID.4: autorevue-Neuvorstellung

„Insgesamt aber fährt der ID.4 in einer Selbstverständlichkeit vor, die das Auto aus allen Glaubensfragen zwischen der Elektro- und der Verbrennerfraktion raushebeln könnte. Das Armaturenbrett spricht die Formensprache der Zukunft, anstecken muss man den ID.4 hie und da, und die Diesel-Reichweiten bleiben auch am Horizont, das war’s schon mit den Unterschieden im Alltag.“


Elektroauto-Neuzulassungen: Die Top 10 in Österreich

Quelle: Statistik Austria, Kfz-Statistik – Daten für Jänner bis Oktober 2021


Elektroautos im Vergleichstest

2021: Audi Q4 e-tron, Kia EV6, Hyundai Ioniq 5, Ford Mustang Mach-E, Polestar 2, BMW ix3

Elektroautos im autorevue-Vergleich (2021)
© Bild: Andreas Riedmann

Neue Elektroautos im Vergleich (2021)

„Die neuen Elektroautos liefern einen optimistischen Ausblick die zusehends stromgetriebene Zukunft: geruchlos, leise, temperamentvoll – und ohne Sorge um die Reichweite.“

2019: Audi e-tron, Mercedes EQC, Tesla Model X

Elektroautos im autorevue-Vergleich (2019)
© Bild: Andreas Riedmann

E-SUV im Vergleich (2019)

„Erfahren, was Sache ist: Bis zuletzt stand Tesla als Elektromarke so gut wie konkurrenzlos da. Doch jetzt nehmen gleich zwei deutschen Premiummarken deren Souveränität ins Visier.“

2018: E-Kleinwagen und -Kompaktwagen

Elektroautos im autorevue-Vergleich (2018)
© Bild: Andreas Riedmann

Elektroautos, die neue Generation (2018)

„Zum Vergleichstest der Elektroautos treten BMW i3s, Hyundai Ioniq, Nissan Leaf, Renault Zoe, Smart EQ und VW e-Golf an. Größere Batterien, stärkere Motoren, neue Modelle. Eine Bestandsaufnahme.“

2016: Elektroauto Vergleichstest (Kleinwagen)

Elektroautos im autorevue-Vergleich (2016)
© Bild: Andreas Riedmann

E-Kleinwagen im Test (2016)

„Durch die deutliche steuerliche Bevorzugung von Elektroautos mit Jahresanfang stehen wohl Verkaufsrekorde bevor. Deshalb wollen wir es genau wissen: Was uns an Elektroautos berührt, vielleicht begeistert, was uns nicht so gefällt oder sogar nervt. Und die Frage aller Fragen: Wie weit kommen wir?“




Die unterschiedlichen Nomreichweiten erklärt

Was man beim Kauf einer Wallbox beachten muss, erklären wir hier (+ 6 Modelle im Praxistest)