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LEGO-Auto im Crashtest

Der aus 2.700 Steinchen bestehende LEGO Porsche 911 GT3 RS musste sich beim ADAC einem Crashtest im Miniaturformat stellen.

Online Redaktion
Veröffentlicht am 21.10.2018

Ob Gruppe B-Rallye-Auto, McLaren 720S, Ford GT40, Fiat 500 oder Porsche 911 GT3 RS: Dank LEGO können wir alle einen fantastischen Fuhrpark besitzen. Fahren kann man aber mit keinem der Autos. Und das ist auch gut so: Wie ein Crashtest des ADAC zeigt, wären LEGO-Autos als Beförderungsmittel für verwundbare Körper denkbar ungeeignet. Falls das jemals jemand bezweifelt hat.

Lego Porsche 911 GT3 RS im Mini-Crashtest

Der aus 2.700 Bausteinen bestehende LEGO Porsche 911 GT3 RS verfügt im fertig zusammengebauten Zustand über eine funktionierende Lenkung, einen Boxermotor mit beweglichen Kolben und ein Doppelkupplungsgetriebe, das sich mit Schaltwippen bedienen lässt. Davon war die Reaktion des deutschen Computermagazins „c’t“ ganz begeistert – und beschloss, den LEGO Sportwagen wie alle anderen Produkte auch einem Test auf Herz und Nieren zu unterziehen. Der Bauklotz-Porsche wurde in die ADAC Crashtest-Anlage in Landsberg geschickt, wo die Experten des deutschen Automobilclubs ein Crash-Set-up im Miniaturformat entwickelten.

Gute Substanz, instabile Steinchen

„Die Herausforderung war jetzt, dieses kleine Auto in der normalen Crash-Anlage zu testen und trotzdem ein möglichst realistisches Schadensbild zu erzeugen“, so Johannes Heilmaier, Leiter der Crash-Anlage. Dafür wurde extra ein “Mini-Crashblog” gebaut, dem der LEGO Porsche bei 46 km/h die Stirn zu bieten versuchte. Ohne großen Erfolg. Die ADAC-Experten verbuchen den Test trotzdem als Erfolg für das LEGO-Auto: „Das Fahrwerk des Autos hatte keine Probleme mit der hohen Geschwindigkeit, und es gab nur sehr wenig beschädigte Steine beim Aufprall”, so Heilmeier. “Es lösten sich fast ausschließlich die Klick-Verbindungen zwischen den Bauteilen.” Trotzdem ist es nicht empfehlenswert, ein Auto auf Basis eines LEGO-Fahrwerks zu bauen.

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