33 Mal geblitzt – in vier Stunden: Lamborghini-Fahrer muss 42.000 Euro zahlen

Gäbe es einen Weltrekord für die höchsten Verkehrsstrafen innerhalb der kürzesten Zeit, würde er wohl dem Briten zustehen, der im Dubai-Urlaub in nur vier Stunden 33 Vergehen in Höhe von insgesamt 175.000 VAE-Dirham angesammelt hat. Umgerechnet entspricht das Strafzahlungen von 42.000 Euro, die der 25-jährige nun zu leisten hat. Wie er das fertig gebracht hat?… Artikel ansehen

15.08.2018 Online Redaktion

Gäbe es einen Weltrekord für die höchsten Verkehrsstrafen innerhalb der kürzesten Zeit, würde er wohl dem Briten zustehen, der im Dubai-Urlaub in nur vier Stunden 33 Vergehen in Höhe von insgesamt 175.000 VAE-Dirham angesammelt hat. Umgerechnet entspricht das Strafzahlungen von 42.000 Euro, die der 25-jährige nun zu leisten hat. Wie er das fertig gebracht hat? Mit einem Lamborghini Huracán – und einem mutmaßlichen Fuß aus Blei.

Mit bis zu 230 km/h durch Dubai

Mit seinem luxuriösen Mietwagen wollte sich der junge Mann offenbar nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzungen halten – und wurde deshalb von jedem einzelnen Radar auf seiner Strecke geblitzt, wie das Nachrichtenmagazin The National berichtet. Geschwindigkeiten zwischen 126 und 230 km/h hat die Dubaier Polizei in ihren Aufzeichnungen.

Zwei Mal in einer Minute geblitzt

Zwischen 2 Uhr 31 und 6 Uhr 26 – morgens – wurde das Supercar 33 Mal geblitzt, davon 32 Mal auf der Sheikh Zayed Straße und ein Mal auf der Garn Al Sabkha Straße. Innerhalb von einer Minute tappte – oder raste – der Huracán sogar gleich zwei Mal in die Radarfalle. Für die mitunter stark überhöhte Geschwindigkeit werden Strafen in einer Gesamthöhe von 70.000 VAE-Dirham (ca. 16.800 Euro) fällig. Weitere 105.000 VAE-Dirham (ca. 25.200 Euro) muss der Brite berappen, wenn er den Lamborghini von der Polizei zurückholen will, die den Wagen beschlagnahmt hat. Zumindest in der Theorie – in der Praxis befindet sich der Huracán nämlich immer noch in der “Obhut” des bleifüßigen Touristen.

Rechtliche Probleme

Deshalb macht sich die Mietwagenfirma jetzt große Sorgen um die Zukunft ihres Supercars. Für zwei Tage mit dem Lamborghini habe der Brite 6.000 VAE-Dirham (ca. 1.400 Euro) bezahlt und seinen Pass als Sicherheit hinterlegt, so Faris Iqbal vom Saeed Ali Rent a Car. Die Verkehrsstrafen laufen allerdings auf den Namen des Eigentümers – ein gängiges Problem in Dubai, wie The National berichtet. Ob der Brite für die Strafen aufkommen wird, ist also alles andere als gesichert.

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