VW im Umbruch: Vor der Wende

Volkswagen befindet sich in einem enormen Spannungsfeld zwischen gestern und morgen. Einerseits braucht die Marke die Erträge einer klassischen Modellpolitik mit ihren satten SUV-Verkäufen. Andererseits hat man alles auf die kostspielige Zukunftskarte E-Mobilität gesetzt. Wie will VW erreichen, was man sich vorgenommen hat?

Autorevue Magazin
Veröffentlicht am 02.04.2019

Ein Beitrag aus der Autorevue April 2019

Am Genfer Autosalon war die Volkswagen-Zukunft heuer kräuterlikörgrün. Nach dem allerersten ID-Konzept (weiß), dem ID-Bus Buzz (gelb), dem ID-SUV Crozz und ID-Limousine Vizzion (beide rot) untermauerte Wolfsburg in diesem Jahr seine Elektro-Entschlossenheit mit einer emissionsfreien Buggy-Interpretation in leuchtendem Grün. Dessen konzeptimmanenter Auftrag war unübersehbar, das Bild einer emotional eher flach anmutenden Elektrozukunft mit Spaßpotenzial aufzuladen: Strand, Sonne, Heiterkeit. Entwicklungsvorstand Frank Welsch verortete diese Wesensart im Marken-Erbgut verankert, als er den E-Buggy präsentierte, auf der Leinwand hinter ihm lieferten Steve McQueen und Faye Dunaway im Manx- Buggy-Vorbild den Beweis dafür.

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