Die Lebenszeit-Energiebilanz des Autos und ein paar neue Blickwinkel

Die Frage, ob der Fortschritt tatsächlich einer ist, orientiert sich am Treibhauspotenzial einer technischen Errungenschaft. Dafür werden Lebenszyklusanalysen gemacht. Durch die Elektrifizierung des Autos ist das besonders kompliziert geworden.

Autorevue Magazin
Veröffentlicht am 28.04.2017

Ein Artikel aus der Autorevue 5/2017.

Lebenszyklus-Energiebilanzen gibt es schon seit den Siebzigerjahren, nicht nur für das Automobil. Es existieren auch Normen dafür, in welcher Weise sie durchzuführen sind. Der global gültige Begriff lautet „Life Cycle Assessment“. Kein Autohersteller kann sich heute genauere Untersuchungen zur Energie- und CO2-Bilanz seiner Produkte ersparen. Er muss das im eigenen Interesse selbst wissen, aber auch gegenüber Behörden vorweisen können, zumindest in Bezug auf die Produktion. Doch wirklich rausrücken will keiner gerne damit. Die Komplexität der Materie lässt viele missverständliche Interpretationen zu. Da beschränkt man sich eher darauf, wohlklingende Teilergebnisse in Werbebotschaften zu verschnüren und über den großen Rest nicht allzu viele Worte zu verlieren.

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