Michael Szemes

Warum ist die Lenkung beim Einparken so schwergängig?

Räder wollen sich bewegen beim Lenken – lass sie los!

Online Redaktion
Veröffentlicht am 17.08.2015

Als Autos noch nicht flächendeckend servogelenkt waren, war das Einlenken im Stillstand eine Fitnessübung. Mittlerweile wird die lenkende Hand von einem Elektromotor oder Hydrauliksystem unterstützt.

Ein häufiger Grund, warum die Lenkung schwergängig ist

Ist die Lenkung im Stillstand immer noch schwergängig, so liegt das meist daran, dass der Fahrer auf der Bremse steht. Die Vorderräder drehen sich nämlich beim Einlenken nicht nur um die Vertikal-Achse, sondern neigen sich auch in die Lenkrichtung. Dabei wollen sie sich auch ein wenig drehen – daher hilft es beim Einparken, den Bremsfuß leicht zu heben, und schon zirkelt die Lenkung leichter.

Was man im Steilen beachten muss

Um dabei im Steilen nicht davonzurollen, sollte man die Handbremse verwenden – sie wirkt meist nur auf die Hinterräder. Man muss sie dabei nicht voll anziehen, sondern kann sie mit der rechten Hand kontinuierlich dosieren. Wem die Segnungen der Technik eine elektronische Parkbremse beschert haben, der freut sich meist auch über einen automatischen Hillholder.


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