Schilling & Riedmann

Opel Coupé Turbo: Zu viel Astra

Alle inwendigen Qualitäten reichen nicht, wenn draußen die Geilheit fehlt

Autorevue Magazin
Veröffentlicht am 07.12.2016

Dies ist ein Artikel aus der Autorevue vom April 2001.

Im Grunde ist das Coupé Turbo eine ganz logische Sache. Wer nur dreißig Jahre zurückblickt, kommt drauf, dass schon lange Coupés von Opel rumkurven. Damals hieß sowas noch C-Kadett und als sportliche Version Kadett GT/E, erkennbar an der gelb-schwarzen Kriegsbemalung. Vor 25 Jahren rollte dann der erste Golf GTI aufs Spielfeld, ein Konkurrent, der eine Rivalität auslöste, die in Fan-Kreisen bis heute gepflegt wird. Es kam, wie es kommen musste, das Wettrüsten ging los. Immer war einer um ein Eck stärker, schneller oder beschleunigte besser als der andere. Nach diversen Mantas und GSIs war der letzte wirklich wilde Opel der Calibra Turbo 4×4 mit 204 PS, der seine Kraft aus 2 Litern Hubraum und eben einem Abgasturbolader presste. Nach dessen Einstellung tauchte irgendwann zwar ein Astra OPC mit 160 Sauger-PS auf, nur gabs von der Konkurrenz schon weitaus schärfere Geräte, Opel fuhr also etwas hinterher.

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