Škoda Octavia: Meister aller Klassenlosigkeit

Oder aber: Der Meister aller Klassen, zu dem sich der Škoda Octavia immer mehr aufschwingt, biegt in seine vierte Generation – erste Fahreindrücke eines Autos, das eigentlich noch gar nicht zu fahren ist.

Autorevue Magazin
Veröffentlicht am 22.11.2019

Es gibt im Škoda-Werk zwei Mitarbeiter, die zwar für anderes bezahlt werden (und daher hauptberuflich auch anderes arbeiten), aber nebenbei leben sie die kleine Mission, Simply-Clever-Gimmicks auszuhecken. Dieser Nebenzweig ihrer Karriere bringt ihnen natürlich öfters Gehör in der Chefetage ein, regelmäßig präsentieren sie ihre Ideen dort, wo sie auf fruchtbaren Boden fallen, und etliches davon fließt dann recht umweglos in die Serie ein. Beim neuen Octavia darf man sich also über einen Trichter am Scheibenwaschbehälter erfreuen, womit deutlich weniger Waschwasser verschüttet wird, man findet je eine ­exakt abgenähte Smartphone-Tasche an den Lehnen der Vordersitze und eine USB-Steckdose über dem Innenspiegel. Der Eiskratzer im Tankdeckel geht natürlich genauso ins nächste Leben wie der beliebte Schirm in der Fahrertür, aber der will fortan geteilt sein: In der Beifahrertür wartet nämlich ein Schneebesen, manche Wetterlagen überfordern den Eiskratzer.

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