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Nicht jeder Scheunenfund bringt Millionen

Nicht jeder Scheunenfund bringt Millionen und schon gar nicht Ruhm mit sich. Dennoch lohnt ein Blick auf diese 1972 Alfa Romeo Giulia Super Familiare.

19.10.2017 radical mag

Die Alfa Romeo Giulia Super, Typ 105.26, wurde 1965 auf dem Salon Genf vorgestellt und bis 1972 gebaut. Danach folgten die 1.6 Super und die 1600 Nouva Super, alle mit dem bekannten 1,6-Liter-Motor (Typ 00526, 98 PS), es entstanden bis 1978 immerhin insgesamt 166.364 Stück. Wie viele Exemplare genau zu einem Kombi umgebaut wurden, das ist nicht bekannt, doch es waren verschiedene Schneider, die sich der Giulia annahmen und in «Familiare» oder «Giardinetta» verwandelten, am bekanntesten wohl die Carrozzeria Colli, die auch die italienische Polizei belieferte. Doch auch von Grazia kamen Umbauten – oder, wie das Exemplar hier, von Giorgetti.

© Bild: Classic Driver/Artcurial

1972 Alfa Romeo Giulia Super Familiare

Dieses gute Stück, das nicht mehr so gut aussieht, wurde 1972 an den damaligen Betreiber der Autobahnen ausgeliefert – und muss dann schon bald einmal vergessen gegangen sein, denn es hat nur gerade 14.758 Kilometer auf dem Tacho. Diese Kombi, im Volksmund auch «Promiscua» genannt (hmm, warum wohl?), waren bis auf die Verlängerung des Dachs technisch identisch mit den Limousinen. Wer mehr wissen mag zur Giulia: wir hatten das ja schon mal.

Versteigert wurde das gute Stück im Rahmen der Solo Alfa 2014 von Artcurial Motorcars in Paris, der Schätzpreis lag zwischen 5.000-8.000 Euro.

Vielen Dank für diesen Beitrag an die Kollegen von radical-mag.com

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