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1948 Lambretta 125 m (Tipo A) – Verkauft um 5.980 Euro
 

Scootermania: Dorotheum versteigert eine Roller-Sammlung

Das Dorotheum hat wieder mal einen Schatz entdeckt – diesmal eine Roller-Sammlung – und diese versteigert.

13.04.2018 Online Redaktion

Das Timing ist natürlich kein Zufall. Kaum steht der Frühling vor der Tür, findet im Dorotheum eine Roller-Versteigerung der Superlative statt. Scootermania heißt das Zweirad-Happening. Dabei konnten Online-Angebote abgegeben werden, der eigentliche Auktionstermin war dann am Freitag, 06.04.2018 um 14 Uhr im Fahrzeug- und Technik-Zentrum Vösendörf. Einige Highlights und deren Verkaufserlöse findet ihr in der Galerie oben.

Motorroller und Flair

Kaum ein Fortbewegungsmittel wirkt auf uns so italienisch wie der Roller. Wer auf einer Vespa oder Innocenti (also Lambretta) unterwegs ist, der fühlt sich gleich ein wenig mediterraner. Entspannter. Und weil das so ist, gibt es eine riesige Fanbase. Schon nach dem zweiten Weltkrieg gab es Clubs und Magazine, die Roller-Liebhaber in Lager aufteilten. Fan von Vespa UND Lambretta zu sein war schlicht unmöglich. Es entstand eine eigene Subkultur mit ungeschriebenen Gesetzen.

Doch so sehr Motorroller auch mit Italien verbunden werden (und natürlich mit Lohner, Puch und KTM): der erste Motorroller überhaupt stammt aus den USA. Dort hat die Autoped Company of Long Island City im Jahr 1915 ein entsprechende Modell vorgestellt. Das war damals allerdings noch für Kinder gedacht.

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