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Ein gigantischer Abschleppgurt, ein Baum und 100 km/h: Wie man einen Motor NICHT ausbaut

Diese Jungs versuchen, den Motor eines alten Jeeps mit Hilfe eines gigantischen Abschleppgurts, eines Baumes und beherzter Beschleunigung auszubauen. Um sich auszurechnen, dass wohl nicht gut gehen wir, braucht man kein Physiker zu sein.

06.07.2018 Online Redaktion

Einen Abschleppgurt an einem Baum sowie am Motor eines Jeeps zu befestigen und zu hoffen, dass sich besagtes Aggregat mit Hilfe dieser Konstruktion schnell und einfach aus besagtem Motorraum entfernen lässt, ist eine Schnapsidee? Ja – und nein. Einerseits muss selbst selbst der “Mastermind” hinter dieser Aktion – Matt vom YouTube-Kanal BleepinJeep – zugeben, dass es abgesehen von experimenteller Neugier eigentlich keinen guten Grund gibt, so etwas zu versuchen. Andererseits haben sie einen Ingenieur an ihrer Seite, der normalerweise in der Lage ist, Experimente wie diese gut zu physikalisieren und im Zuge dessen die relevanten Parameter so zu berechnen, dass normalerweise auch wirklich alles so funktioniert wie geplant. Normalerweise. Die Ausführung von Jason Fenske vom YouTube-Kanal Enginering Explained klingen logisch, werden aber spätestens durch einen abschließenden Satz relativiert: “Matt hat mich gefragt, was passieren wird – und um ehrlich zu sein, habe ich keine Ahnung.”

Es bleibt also spannend zu beobachten, wie Matt und seine Gang von Experimentalphysikern versuchen, den alten Jeep auf höchst unorthodoxe Art und Weise von seinem Motor zu befreien.

“Oh yes, that was epic!”, “that was amazing!”, “that was awesome, so awesome!”, jubet die adrenalingetränke Mannschaft, nachdem den Jeep seine Saltos am Ende des Abschleppgurtes absolviert hat. Und damit haben sie auch irgendwie Recht. Aber mal ehrlich: Dass das Ganze wirklich funktionieren könnte, hat doch niemand jemals wirklich gedacht. Wobei: Die Robustheit des Jeeps und, insbesondere, seines Motors sind dann doch eine ziemliche Überraschung.

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