Skoda Karoq

 
Skoda Karoq COTY Auto des Jahres

Skoda Karoq

Der Skoda Karoq ist das SUV, das Stückzahlen machen soll. Es ist das SUV, das nach den Maßstäben der Vernunft am engsten an den Kriterien des Alltags orientiert ist. Doch eine kurze Einordnung muss sein, weil im VW-Konzern die SUVs derzeit zum Dickicht sprießen: Der Karoq misst 4,38 Meter und somit 32 Zentimeter weniger als der Kodiaq, er ist praktisch baugleich mit dem Seat Ateca und etabliert Škodas mittlere SUV-Reihe. Die kleinste stand schon auf dem Autosalon in Genf. Wenn auch nur als Studie Skoda Vision X.

Skoda Karoq COTY Auto des Jahres
© Bild: Skoda

Auf die breite Masse zu zielen bedeutet bei Skoda aber auch, eine wirklich breite Palette zu offerieren. Die Marke versteht sich selbst ein wenig als Einstieg in die Konzernwelt, verströmt aber auch schon Premiumflair. So ist es kein Wunder, dass der Wagen mit Front- oder Allradantrieb, mit Sechsgangschaltung oder Siebengang-Automatik zu haben ist und das sogar ein Dreizylinder im Programm ist.

Skoda Karoq COTY Auto des Jahres
© Bild: Skoda

In einen Skoda einzusteigen ist auch immer ein bisschen wie nach Hause kommen. Wobei die Irritationen zunehmen. Das Fehlen eines klassischen Lautstärkereglers und die Einführung einer Gestensteuerung sind in dieser Hinsicht nicht hilfreich. Auch wurde das Navigationssystem umgestellt. Statt verschiedene Zeilen für eine Adresse zu haben (Land, Stadt, Straße, Nummer) gibt es jetzt nur noch eine Zeile, in der einfach alles per Touchscreen reingetoucht werden kann. Das dauert erstaunlicherweise länger. Das wohlbekannte Grummeln beim Anlassen des Dieselmotors hilft wieder bei der emotionalen Orientierung.

Skoda Karoq COTY Auto des Jahres
© Bild: Skoda

Dazu trägt auch bei, dass der Fahrer bis zu 1.630 Liter Ladevolumen hinter seinem Rücken weiß. Ein Wert, der bei jedem kompakten Kombi zum Guten Ton gehört und der erreicht wird, obwohl der Karoq eben ein deutlich kürzeres Auto ist als der Kodiaq. Die Nutzwert-Klaviatur (samt hochwertigem Grundton) beherrscht Skoda.

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Auf knapp 4,4 Metern findet eine vierköpfige Familie komfortabel Platz. Sitz- und Greif-Ergonomie sind tadellos, und stets hat man das Gefühl, in einem ernsthaft hochwertigen Auto zu sitzen. Gegen Aufpreis gibt’s Dynamic Chassis Control mit drei Fahrwerksmodi, wobei wir immer den weichsten empfehlen, der macht das Auto außergewöhnlich sänftenhaft komfortabel. Die miesen Straßen auf Sizilien, dem Schauplatz der Neuvorstellung, hat er ganz glattgebügelt.

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Fünf Motoren sind es zum Marktstart. Den Einstieg macht ein 1,0-Liter Dreizylinder-Benziner mit 115 PS, der bei 25.790 Euro beginnt. Darüber positioniert sich ein 1,5-Liter TSI, der aus vier Zylindern 150 PS holt. Dieselseitig gibt es ein 2,0-Liter Agreggat, das mit 150 und 190 PS angeboten wird und ein 1,6-Liter TDI mit 115 PS.

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