Walter Röhrl: Ein Viertel Jahrhundert Porsche

Vor 25 Jahren engagierte Porsche Walter Röhrl als Entwickler und Repräsentant – Rückblick auf ein Viertel Jahrhundert.

Online Redaktion
Veröffentlicht am 22.01.2018

Am 19. Jänner vor 25 Jahren engagierte Porsche Walter Röhrl als Entwickler und Repräsentant. Seit einem Viertel Jahrhundert ist der Sieger der Rallye Monte Carlo und zweifache Rallye-Weltmeister also bereits hochoffiziell mit der Marke verbunden – ein guter Anlass, sich noch einmal die erste Episode des Porsche-Videomagazins 9:11 anzusehen, in der Röhrl die Hauptrolle einnimmt.

Bereits vor dem Beginn der Partnerschaft im Jahr 1993 spielte Porsche für Röhrl eine Rolle. Sein erstes eigenes Auto war ein gebrauchter Porsche 356, danach fand sich stets ein Porsche 911 in seinem Privatbesitz. 1977 ebnete ihm sein privater Rallye-911 den Weg zum Werksvertrag mit Fiat, 1981 startete Walter Röhrl auf einem Porsche 924 in der Deutschen Rallye-Meisterschaft.

Walter Röhrl: Ein Viertel Jahrhundert Porsche
© Bild: Porsche

Bereits während seiner einzigartigen Rallye-Karriere war Röhrl in die Entwicklung des Supersportwagens Porsche 959 und der Allrad-Antriebstechnik für den Porsche 964 involviert. Anfang 1993 wurde ein Vertrag mit ihm als Repräsentant und Entwicklungsfahrer unter der Bedingung geschlossen, dem damaligen Vorstandschef Dr. Wendelin Wiedeking „immer die ungeschminkte Wahrheit über Neuentwicklungen wissen zu lassen“, so Röhrl. Seit damals war er an der Entwicklung und Abstimmung vieler Meilensteine beteiligt – vom 959 über Carrera GT bis zum 918 Hybrid, allen 911- und GT-Versionen sowie dem Porsche Panamera. An die damalige Vereinbarung hält sich der 70-jährige Regensburger bis heute. Walter Röhrl sagt stets, was er denkt: „Ich habe bei Porsche einen sehr wesentlichen Aspekt verinnerlicht: Ein Sportwagen muss im Grenzbereich kein spitzes Fahrverhalten für Profis haben. Er sollte im Idealfall auch für normale Autofahrer einfach zu kontrollieren sein.“

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