Porsches ältester 911 lebt … wieder

2014 wurde der Porsche 901 Nr. 57 von einem TV-Team in einer Scheune entdeckt. Nach dreijähriger Restaurierung erstrahlt der Ur-911er nun wieder in neuem Glanz.

Online Redaktion
Veröffentlicht am 15.12.2017

Das Porsche Museum hat einen Neuzugang zu verzeichnen, der gleichzeitig der älteste ist – und zwar der älteste 911er der Sammlung. Das rote Coupé wurde im Oktober 1964 als eines der ersten Serienmodelle des Sportwagens noch unter der Typbezeichnung 901 gebaut. 2014 wurde der Wagen in einer Scheune gefunden, von Porsche zurückgekauft und aufwändig restauriert.

Porsches ältester 911 lebt ... wieder
© Bild: Porsche

“Der Trödeltrupp” entdeckte den seltenen 911er

Im Jahr 2014 entdeckte das Team der deutschen TV-Serie “Der Trödeltrupp” zwei 911 aus den 1960er Jahren in einer Scheune. Einer davon war das Exemplar mit der  Fahrgestellnummer 300.057 – eines der wenigen, die vor der Umbenennung des 901 in 911 gebaut wurden. Das Porsche Museum erwarb beide Fahrzeuge.

Porsches ältester 911 lebt ... wieder
© Bild: Porsche

Drei Jahre Arbeit

“Mitentscheidend für den Kauf war der unrestaurierte Zustand des frühen 911”, so Porsche in einer Aussendung. “Das bot den Spezialisten des Museums die Möglichkeit, den Sportwagen so authentisch und originalgetreu wie möglich wieder aufzubauen.” Ganze drei Jahre lange arbeiteten die Experten an der Restaurierung des stark von Rost zerfressenen Sportwagens.

Porsches ältester 911 lebt ... wieder
© Bild: Porsche

Erhalt statt Ersatz

Unter Verwendung von zeitgenössischen Originalblechen aus einer Spenderkarosserie wurde der 911 in seinen ursprünglichen Zustand zurück versetzt. Motor, Getriebe, Elektrik und Innenausstattung wurden ebenso restauriert. Wenn möglich, wurden die Originalteile erhalten anstatt ersetzt.

Porsches ältester 911 lebt ... wieder
© Bild: Porsche

Sonderschau „911 (901 Nr. 57) – Eine Legende nimmt Fahrt auf“

Nach der aufwändigen Restaurierung ist der 911 bzw. 901 Nr. 57 nun in der gleichnamigen Sonderschau im Porsche Museum in Stuttgart zu sehen. Die Ausstellung läuft noch bis zum 8. April 2018.

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