Ein Blick hinter die Kulissen von Lamborghinis neuer Lackiererei

High Tech trifft Handarbeit: Lamborghini gewährt einen Einblick in seine neue Lackiererei, in der der Verkaufsschlager Urus einen persönlichen Anstrich bekommt.

Online Redaktion
Veröffentlicht am 10.07.2019

Im ersten Halbjahr 2019 hat Lamborghini einen erneuten Absatzrekord erzielt: Von Jänner bis Juni hat der italienische Supersportwagenhersteller weltweit insgesamt 4.553 Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert, was eine Steigerung von gleich 96 % gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum bedeutet. “Schuld” daran, dass im ersten Halbjahr mehr Lamborghinis abgesetzt werden konnten als im Gesamtjahr 2017, ist der Urus: Das Super-SUV wurde in den vergangenen sechs Monaten 2.693 Mal verkauft. Um die betuchten SUV-Enthusiasten auch weiterhin zufrieden stellen zu können, eröffnete Lamborghini in Sant’Agata Bolognese eine neue Lackiererei “für hohen Individualisierungsgrad”, wie es in einer Presseaussendung heißt. Es handle sich dabei um die weltweit erste Anlage mit einem Lackierprozess, der auf künstliche Intelligenz setzt. In einem überaus schicken Video gewährt Lamborghini einen Einblick in die neue Lackiererei:

“Die Schaffung einer technologisch hochmodernen Lackiererei in Sant’Agata Bolognese entsteht aus dem Bestreben, einen Schlüsselprozess in der Produktion zu erhalten, der zwar komplex ist aber dennoch höchsten Qualitätsansprüchen genügt”, so Lamborghini. Von anderen Lackieranlagen unterscheide sie sich durch einen “innovativen modularen Aufbau”.
So soll den Urus-Käufern ein “nie zuvor erreichtes Angebot an Farben zur Individualisierung der Fahrzeuge” eröffnet werden.

© Bild: Werk

Während das Lager komplett automatisiert ist und über eine künstliche Intelligenz verwaltet, wird, wird der Lackierprozess selbst teils robotisiert, teils manuell durchgeführt. Mehr als 100 Mitarbeiter sind aktuell in der neuen Anlage beschäftigt.

© Bild: Werk

Mit der Lackiererei wurde die Erweiterung der Urus-Produktionsstätte in
Sant’Agata Bolognese abgeschlossen, die sich von den 80.000 m2 überbauter Fläche im Jahr 2016 auf heute 160.000 m2 verdoppelt hat.


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