Koenigsegg Agera RS pulverisiert den 0-400-0 km/h-Rekord des Bugatti Chiron

Wenige Wochen nach dem 0-400-0 km/h-Rekord des Bugatti Chiron wurde seine Bestzeit bereits um über 5 Sekunden (!) unterboten: Und zwar vom Koenigsegg Agera RS.

Online Redaktion
Veröffentlicht am 06.10.2017

Erst im September erregte der Bugatti Chiron mit einem neuen Weltrekord Aufsehen: Das französische Hypercar absolvierte den Beschleunigungs- und Bremsvorgang von 0 auf 400 und wieder zurück auf 0 km/h in 41,96 Sekunden. Nur wenige Wochen später wurde diese schwindelerregende Zeit bereits unterboten – und das nicht zu knapp: Der Koenigsegg Agera RS schaffte das selbe Manöver in 36,44 Sekunden und war damit um über 5 Sekunden schneller als der Chiron.

In 26,88 Sekunden von 0 auf 400 km/h

Der Rekordlauf fand am 1. Oktober am Vandel Flugfeld in Dänemark statt, hinter dem Steuer des Koenigsegg saß Werksfahrer Niklas Lilja. In 26,88 Sekunden beschleunigte der Agera RS von 0 auf 400 km/h, um wieder zurück in den Stillstand abzubremsen benötigte das schwedische Hypercar 9,56 Sekunden. Das gesamte Manöver war nach 2.441 Metern abgeschlossen.

Koenigsegg Agera RS pulverisiert den 0-400-0 km/h-Rekord des Bugatti Chiron
© Bild: Koenigsegg

Kundenfahrzeug auf Rekordjagd

“Der Besitzer des Agera RS, der für diesen 0-400-0-Lauf benutzt wurde, legt viel Wert darauf, die Performance des Autos im Vergleich zu anderen Herstellern zu verifizieren”, so Koenigsegg in einer Presseaussendung. “Dieser Rekordversuch war eine gute Gelegenheit dafür.” Der Agera RS, der nun offiziell “besser” ist als ein Bugatti Chiron – zumindest in dieser einen, sehr spezifischen Disziplin -verfügt über einen 1.360 PS starken Motor mit einem Drehmoment von 1.371 Newtonmeter und ist mit einem Überrollkäfig ausgestattet, der bei Bedarf eingebaut oder entfernt werden kann.

Koenigsegg Agera RS pulverisiert den 0-400-0 km/h-Rekord des Bugatti Chiron
© Bild: Koenigsegg

0-300-0-Rekord aus dem Jahr 2015

2015 hat Koenigsegg übrigens schon einen ähnlichen Rekord aufgestellt. Mit Robert Serwanski hinterm Steuer schaffte es der One:1 in gerade einmal 17,95 Sekunden von 0 auf 300 km/ und wieder zurück in den Stillstand.