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International Scout II: Wird es jetzt teuer?

Wenn bereits Toyota J4 Land Cruiser und Ford Bronco einen Hype auslösen können, was passiert dann wohl, wenn der International Scout II angeboten wird?

07.01.2018 radical mag

Man erinnert sich noch gut an den Hype vor ein paar Jahren um die Toyota J4 Land Cruiser. Da stiegen die Preise unvermittelt um ein Vielfaches, es wurden auf Auktionen für besonders schöne Exemplare auch sechsstellige Beträge bezahlt. Die Nachfrage ist unterdessen etwas abgeflaut, denn es folgte der Ford Bronco, mit dem genau das gleiche Spiel veranstaltet wurde. Auch da: die etwas gar heftigen Preisvorstellungen gewisser Anbieter hinterließen die potenziellen Käufer ratlos, 80.000 oder gar 100.000 Dollar für einen dieser Geländewagen erschienen dann doch etwas übertrieben.

Der Urgroßvater aller SUV

Und jetzt rollt wohl die nächste Welle an: International Scout. International Harvester, gegründet 1902, war ursprünglich ein Anbieter von Landwirtschaftsgeräten, baute aber schon 1907 sein erstes Fahrzeug. Über die Jahre verlegte man sich immer mehr auch auf «light trucks» und Pick-up, und erfand mit dem Travelall 1953 eigentlich auch noch das vermaledeite SUV-Segment. 1961 stellte International dann den Scout 80 vor, der als direkter Konkurrent zum Jeep CJ gedacht und mindestens so geländetauglich war. 1965 folgte dann der stabilere Scout 800, den es auch mit stärkeren Motoren gab. Und ab 1971 kam dann der Scout II auf den Markt, den es wie seine Vorgänger in den verschiedensten Karosserieformen zu kaufen gab. 1980 war dann Ende.

© Bild: RM Sotheby's

Versteigerung in Arizona

Wir zeigen hier einen sanft umgebauten Scout II aus dem Jahr 1977. Ziemlich scharfes Gerät, wird zwischen 18. und 19. Jänner vom RM Sotheby’s in Arizona versteigert. Preisvorstellung: 70.000 bis 90.000 Dollar. Schaumermal, ob es den nächsten Hype gibt.

Vielen Dank für diesen Beitrag an die Kollegen von radical-mag.com

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