Ford GT: Gott aus der Unterwelt

Unter strengster Geheimhaltung entwarf Ford im Keller seines Dearborner Forschungszentrums den neuen GT. Am Beginn der Rennsaison darf das Entwicklungsteam nun über Projekt-Details sprechen.

Autorevue Magazin
Veröffentlicht am 16.04.2016

Über lange Gänge und Treppen führt der Weg in die unterirdischen Lagerräume des Ford-Entwicklungszentrums in Dearborn. Dort, zwischen Regalen, in denen sich Gussformen, Modellteile und andere Momentaufnahmen der Produktentwicklung stapeln, liegt eine unscheinbare graue Metalltüre ohne Schild, ohne Aufschrift, ohne Hinweis darauf, dass in den versteckten tageslichtlosen Kellerräumen dahinter zwischen Herbst 2013 und Jänner 2015 der derzeit spannendste amerikanische Supersportwagen entwickelt wurde: der GT, ein tiefernsthafter Angreifer mit Mittelmotor, 600 PS und Leichtbautechnologie. Mit ihm tritt Ford heuer in der amerikanischen und in der europäischen Langstrecken-Meisterschaft an. 50 Jahre nach dem legendären Dreifachsieg in Le Mans will Ford die GT-Klasse aufmischen, als Erinnerung an die großen Jahre von damals tragen die beiden Wettkampfwagen die Nummern 66 und 67.

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