David Brown Automotive: Name verpflichtet

Wenn jemand heißt wie der legendäre Aston-Martin-Chef, dann baut er sein Traumauto so oft, dass er 99 Stück davon verkaufen kann. Und am klassischen Mini fand David Brown ein paar Schwachstellen und Falze zu beseitigen.

Autorevue Magazin
Veröffentlicht am 04.04.2019

Ein Beitrag aus der Autorevue April 2019

Umsichtige Ersatzteilhaltung ist wichtig, wenn man in Kleinserie sein Traumauto fertigt: Die Autos kommen tröpferlweise aus der Manufaktur, jedes handgefertigt und genau nach Kundenwunsch ausgestattet, und der Preis ist so bemessen, dass die Bestellungen nicht büschelweise bei der Tür hereinflattern. Da verfügt nicht jeder Zulieferer über den ausreichend langen Atem, um den Weg bei 8000 Arbeitsstunden je Auto mitzugehen. Bei David Brown und seinem Speedback GT ist das wichtigste Teil allerdings etwas größer, nämlich das Chassis samt Achsen, Motor, Getriebe und allem drumherum, und rechtzeitiges Vorsorgen hat sich ausgezahlt. Chassis und Technik kommen nämlich vom Jaguar XKR, und dessen Produktion wurde mittlerweile eingestellt.
Irgendwo in der Umgebung von Silverstone steht also eine Halle, in der noch ein Gutteil der ursprünglich 100 Chassis gut konserviert wartet, und man stellt sich gerne vor, wie ein paar Mitarbeiter regelmäßig die Technik massieren, damit sie im hervorragenden Neuzustand zum Ein- und Auskleiden bei David Brown Automotive vorfahren. Bis zu 100 Exemplare des Speedback GT sind geplant, derzeit schwenkt die Firma gerade von der Erprobungsphase in die Serienfertigung. In aller Ruhe und in einer perfekt sauberen und geräumigen Halle in wunderbar passender Lage: Die Einfahrt zur Rennstrecke in Silverstone ist genau gegenüber, es ist wegen der inspirierenden Umgebung, wie David Brown erklärt, „und es ergibt eine schöne Postleitzahl“.

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