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Hoversurf Scorpion-3: Ja, es ist ein funktionierendes Hoverbike

Hoversurf Scorpion-3: Ja, es ist ein funktionierendes Hoverbike

Drohne zum Reiten: Das Scorpion-3 ist ein funktionierendes, wenn auch nicht besonders vertrauenerweckendes Hoverbike.

Online Redaktion
Veröffentlicht am 26.02.2017

Spätestens seit Star Wars: Die Rückkehr der Jedi-Ritter träumt die Menschheit (oder zumindest ein Teil davon) von fliegenden Motorrädern. Mit dem Scorpion-3 will das russische Unternehmen Hoversurf den Traum von funktionierenden Hoverbike wahr werden lassen: Wer geschickt, robust und vor allem mutig ist, kann auf dem Quadrocopter durch die Lüfte schweben. Dass das zumindest phasenweise bereits wirklich funktioniert, bewies Hoversurf mit einem Video, dass das Scorpion-3 beim Praxistest in einer Halle zeigt.

Extremsport-Gerät statt Fortbewegungsmittel

Besonders vertrauenerweckend sieht das Fluggerät freilich (noch) nicht aus. Dementsprechend beschreibt Hoversurf sein Scorpion-3 auch nicht als alltagstaugliches Fortbewegungsmittel, sondern als Extremsport-Gerät. Optisch erinnert das Hoverbike an eine große Drohne, die statt einer Kamera eben einen Menschen transportieren kann.

Offensichtliche Sicherheitsrisiken

Schweben kann das Scorpion-3 dank 4 elektrisch betriebener Rotoren. Steuern kann der Pilot das Fluggerät mit Hilfe von zwei Joysticks selbst, Höhe und Geschwindigkeit werden aber automatisch reguliert – jeder, der bei ersten Flugversuchen schon einmal eine Drohne gegen die Wand gesetzt hat, wird die Notwendigkeit dieser Maßnahme nachvollziehen können. Trotzdem macht das Scorpion-3 im derzeitigen Entwicklungsstadium einen ziemlich unberechenbaren Eindruck und wirkt, als könne es sowohl für den Piloten als auch für die Zuseher eine nicht unerhebliche Gefahr darstellen.

Hoversurf Scorpion-3: Ja, es ist ein funktionierendes Hoverbike

Hoversurf sucht Investoren

Hoversurf ist jedenfalls auf der Suche nach Investoren, um die Entwicklung des Hoverbikes weiter vorantreiben zu können. Informationen zu Reichweite, Kosten oder etwaigen Plänen zur Markteinführung bleiben die Russen allerdings – zumindest vorerst – schuldig.