Hulk Hogan Geburtstag Autobiographie
Der Bart der 1980er und 1990er. Dahinter: Hulk Hogan.
 

Weil Wrestlemania ansteht: Eine kurze AUTObiographie von Hulk Hogan

Wrestlemania 34 steht vor der Tür. Wir nutzen die Gelegenheit und veröffentlichen eine kurze AUTObiographie von Hulk Hogan.

05.04.2018 Online Redaktion

Wrestlemania 34 steht an. Und auch wenn Hulk Hogan schon länger nicht mehr aktiv im Ring stand, soll die Gelegenheit genutzt werden, eine AUTObiographie für die Symbolfigur einer Sportart zu erstellen. Kurz gab es das Gerücht, Hulk Hogan würde für Wrestlemania 34 zurückkehren. Das waren nur Märchen. Nach rassistischen Ausfällen hatte ihn das Unternehmen World Wrestling Entertainment (ehemals WWF, World Wrestling Federation) vor einigen Jahren entlassen.

Zwar soll er tatsächlich bald in irgendeiner kleineren Rolle auf den Bildschirmen auftauchen, aber nicht als aktiver Wrestler und schon gar nicht bei der größten Veranstaltung, die es in der Branche gibt. Vielleicht ist der Badehosen-Gladiator, Charakterdarsteller und Beinahe-Musiker nun tatsächlich in Rente. Zeit für eine AUTObiographie.

Die Karriere von Hulk Hogan

Angefangen hatte alles Anfang der 1980er Jahre. In einer Bar in Florida wurde er entdeckt. Hogan spielte Bass in den Bands „Ruckus“ und „Infinity’s End“ und trat in Florida auf. Seine schon damals beeindruckende Statur erregte die Aufmerksamkeit von Wrestlern und ein Star war geboren. Bis heute ist er das bekannteste Gesicht dieses Sports. Durch das Wrestling wurde Terrence Gene Bollea, so Hogans bürgerlicher Name, berühmt genug, um eine Rolle im dritten Teil von Rocky angeboten zu bekommen. Das war 1981. Er nahm an, verstieß damit gegen seinen Vertrag bei der World Wrestling Federation und hatte keinen Job mehr.

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Und ewig kämpft der Schwellkörper.

Ab ging es nach Japan. Wieder zum Wrestling. Doch wenn Geld winkt, verzeihen Geschäftemacher schnell und es ging wieder zurück in die USA. Seine Ringauftritte wechselten sich mit Film- und Fernsehprojekten ab. Später war er in einer kleineren Wrestling-Liga namens „TNA“ (Total Nonstop Action) aktiv. Ein Wortspiel. Da Kürzel steht in den USA auch für “Tits ´n Ass”. Entsprechend hochwertig war die Liga, die aktuell ums Überleben kämpft. Dazu kamen noch Shows wie „Hogans knows best“ und die Karriereversuche seiner Kinder.

Sex Tape und Burnouts

Seine Tochter Brooke wäre gerne eine Sängerin, Sohn Nick versucht sich beim Autorennen in einer professionellen Driftliga. Kein Wunder, dass es sein Sohn öfter in die Schlagzeilen schafft als die Tochter. 2001 fuhr er einen Lamborghini Diablo der plötzlich in Flammen aufging. Es folgten einige deutliche Geschwindigkeitsübertretungen – Tempo 198 in einer 80er-Zone beispielsweise.  Im August 2007 starb er beinahe bei einem Unfall mit dem Toyota Supra seines Vaters.

Apropos Hulk Hogan. Der hat auch eine eigene Beziehung zu Autos. Den Burnout muss er vielleicht noch üben, aber sein Dodge Charger von 1968 ist beeindruckend. Genauso wie ein 1957er Chevrolet Bel Air, ein Hummer H1 und eine Dodge Viper in der rot-gelben Hulkamania-Bemalung. Seine Privatsammlung ist recht bekannt, weil er die Boulevard-Medien liebt.

Schlammschlacht-Scheidung

Diesem Medienverständnis verdankt die Welt auch, das aus seiner Scheidung eine öffentliche Schlammschlacht wurde, in der sogar um Klobrillen gestritten wurde. Anschließend tauchte ein Sextape mit ihm auf. Seine Villa musste er auch verkaufen – die kostete 8,6 Millionen Dollar und hat fünf Garagenstellplätze. Anschließend kam die erwähnte Kündigung wegen rassischtischer Äußerungen. Finanzielle Sorgen hat der Hulkster freilich nicht. Das aufgetauchte Sextape wurde auf der Internetseite Gawker veröffentlicht. Die musste Hogan ein Schmerzensgeld von 35 Millionen Dollar bezahlen.

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Standardrepertoire: der Al Bundy Touchdown Arm.

Seine Filmautos sind überschaubar. In „Gnomia und Julia“ ist er nur eine Stimme, in „Rocky III“ ist er nur im Ring zu sehen, in „Muppets aus dem All“ hat er nur einen Gastauftritt. Bleibt der unterschätzte Streifen „Santa Claus mit Muckis“, in dem er einen Hummer H1 fährt. In „Mr. Babysitter“ ist er dann auf einer Harley Davidson unterwegs. Dann gibt es da noch „Thunder in Paradise“ – eine Mischung aus A-Team und Texas Ranger – dort fährt er aber Boot statt Auto. Im besten mobilen Sinne: Viel Spaß mit Wrestlemania 34.

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