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Überarbeitete Mercedes C-Klasse: Änderungen am Topseller

Halbzeitpfiff bei der Mercedes C-Klasse. Der Hersteller nutzt die Gelegenheit, um sein Volumenmodell sanft zu überarbeiten.

20.06.2018 Online Redaktion

Die Mercedes C-Klasse hat ihre ersten vier Jahre mit der Zwischenbilanz abgeschlossen, die von dem Auto erwartet wurde: Mit 415.000 verkauften Einheiten weltweit (Kombi und Limousine) ist das Fahrzeug das Volumenauto der Marke. Den Halbzeitpfiff nutzt Mercedes für eine leichte Aktualisierung.

Mercedes C-Klasse überarbeitet 2018
© Bild: Mercedes

Überarbeitete Mercedes C-Klasse

Neu in der C-Klasse ist ein 1,5_liter-Vierzylindermotor mit einem 48-Volt-Bordnetzt, dessen Power unter anderem für einen riemengetriebenen Starter-Generator genutzt wird. Der so genannte EQ-Boost kann den Verbrenner mit 14 zusätzlichen PS unterstützen und soll so helfen, den Verbrauch zu senken. Mercedes gibt für diesen Motor (184 PS) einen kombinierten Verbrauch von 6,3 bis 6,8 Liter an (entspricht 144 bis 154 Gramm CO2 pro Kilometer). Zusätzlich wird das System für den Segelbetrieb, das Stopp-Start-System und die elektrische Steuerung der Wasserpumpe genutzt. Ebenfalls neu ist eine Zweiliter-Variante mit 258 PS (6,9 bis 7,1 Liter, 157 bis 163 Gramm CO2).

Mercedes C-Klasse überarbeitet 2018
© Bild: Mercedes

Auch bei den Dieselmotoren gibt es eine Neuheit. So feiert ein 1,6-Liter-Aggregat in der neuen C-Klasse seine Weltpremiere. Den Selbstzünder gibt es als C180d (122 PS, 4,6 bis 4,7 Liter, 122 bis 124 Gramm) und als C200d mit 6-Gang-Schaltgetriebe (160 PS, 4,5 bis 4,7 Liter, 118 bis 124 Gramm). Nicht nur die Pflicht, auch an der Kür hat Mercedes gearbeitet. So leistet der 3,0-Liter-V6 im C43 jetzt 23 PS mehr – also 390 PS in Summe.

Design und Technik

Wer zur C-Klasse ein ähnliches Verhältnis hat wie Rajveer Meena zur Kreiszahl, dem fallen die Änderungen natürlich sofort auf. So sollen die Frontstoßfänger neu gestaltet worden sein und auch die Scheinwerfer haben angeblich neue Konturen.

Mercedes C-Klasse überarbeitet 2018
© Bild: Mercedes

Rein technisch hat sich mehr getan. So haben die Assistenzsysteme die Schulbank gedrückt und beherrschen jetzt in mehr Situationen das teilautonome Fahren. Den aktiven Bremsassistent gibt es in der neuen C-Klasse jetzt serienmäßig.

Neu aber nur optional erhältlich: Multibeam LED-Scheinwerfer. Die beherrschen im Vergleich zur Vorgängergeneration Kreuzungslicht, Kreisverkehrlicht, Citylicht und Schlechtwetterlicht.

Mercedes C-Klasse überarbeitet 2018
© Bild: Mercedes

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