Mitsubishi L200 vs. Toyota Hilux – Fluchtreflex & Hüttenzauber

Von außen wirkten wir vielleicht wie zwei junge Hunde, die sich wahnsinnig glücklich im Dreck wälzten, aber in Wirklichkeit suchten wir ganz professionell eine Antwort auf die Frage: „Welcher der beiden Pick-Ups geht als Erster in die Knie?“

Veröffentlicht am 03.01.2016

Wow! Sir Jordan kam mit der gewaltigen Toyota-Hütte im mächtigen Drift ums Eck geraucht, dass es aus mir herausbrüllte: „Bist du moped! Ein Traum!“ Ich war tief beeindruckt. Über 500.000 Kilometer bin ich bereits mit diversen Pick-Ups quer durch Europa geblasen, aber einen derartig feschen, wie mit einem Zirkel gerissenen Querzieher habe ich noch nicht erlebt. Möglicherweise ist der zwischen 200 und 300 Meter lange Schleudervorgang mit meinem ersten Mazda B2500 von außen betrachtet auch spektakulär gewesen, aber gut angefühlt hat er sich nicht. Als der extrem puristische Wagen – 2WD, 84-PS-Dieselsauger, Bj. 1997 – auf der Südautobahn bei mörderischem Glatteis ins Schlingern kam, glaubte ich lange Zeit, ich könnte den drohenden Einschlag durch heftiges Rudern am Lenkrad noch verhindern, aber nach dem vierten Pendel-Ausschlag des Hecks bohrte sich die Schnauze in die Betonblöcke, die die Mittelleitschiene ersetzten, der Mazda wälzte sich aufs Dach und rutschte dann über alle drei Fahrstreifen in Richtung rechter Fahrbahnrand. Als er sich – nachdem er auch noch den Pannenstreifen souverän am Dach genommen hatte – am Abhang fing, stellte er sich wieder auf und landete auf den Rädern.

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