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Das Ferrari-SUV kommt von Maserati und heißt Levante Trofeo

Noch baut Ferrari keine SUV, aber bis es soweit ist gibt es den Maserati Levante Trofeo mit V8-Biturbo.

30.03.2018 Online Redaktion

Ferrari baut zwar noch keine SUV aber Motoren. Und was für welche. Ihr V8-Biturbo kitzelt aus 3,8-Litern Hubraum 590 PS. Scheinbar dachte sich bei Fiat-Chrysler jemand, dass dieser Motor ideal für ein SUV wäre und entschied und so präsentierte der Konzern auf der Autoshow in New York den Maserati Levante Trofeo.

Maserati Levante Trofeo NYIAS
© Bild: Maserati

Maserati Levante Trofeo in New York

Für Maserati-Fans ist der Motor kein unbekanntes Kraftpaket, steckt es doch schon im Quattroporte GTS. Auch wenn hier „nur“ 530 PS gen Straße gehämmert werden. Der Maserati Levante Trofeo hat ein maximales Drehmoment von 730 Newtonmeter (zwischen 2.250 und 5.000 Umdrehungen). Filetiert wird die Kraft von einer ZF-Achtgangautomatik. Trotz zwei Tonnen Gewicht ist das Super-SUV nach 3,9 Sekunden auf Tempo 100. Die Höchstgeschwindigkeit soll über 300 Stundenkilometer liegen, beim Quattroporte sind es 310 Stundenkilometer.

Wie sich das für ein Ferrari-SUV gehört… pardon… ein Maserati-SUV, verfügt das Fahrzeug auch über einen Rennstrecken-Modus. Der nennt sich, ganz ferrariesk „Corsa“ und senkt die Karosserie ab, schärft die Motorsteuerung nach und geht übersieht generös Ansätze von Quertreibereien. Dazu gibt es natürlich eine Launchcontrol. Der Corsa-Modus ist eine Ergänzung zu den bekannten Fahrmodi Normal, Ice, Sport und Offroad.

Maserati Levante Trofeo NYIAS
© Bild: Maserati

Karbon als Imageträger

Auch optisch wurde das Fahrzeug angepasst. Die Frontschürze hängt niedriger, hat riesige Lufteinlässe und Full-Matrix-LED-Scheinwerfer integriert. Dazu gibt es reichlich Karbon-Elemente, die helfen sollen das verschärfte Image zu transportieren. Das gilt freilich auch für den Innenraum, wo ebenfalls jede Menge Karbon und natürlich auch Leder verarbeitet wurden.

Die Bedienung der wichtigsten Funktionen erfolgt über ein 8,4-Zoll-Touchscreen. Und Funktionen gibt es, neben den Fahrmodi reichlich. Wie es sich für ein Topmodell gehört ist der Maserati Levante Trofeo vollgestopft mit elektronischen Helferlein und Assistenzsystemen. Adaptiver Tempomat, Spurhalteassistent, Verkehrsschilderkennung, Stopp-Start-System, Kollisionswarnung und Toter-Winkel-Assistent sind mittlerweile obligat. Die Unterhaltung soll eine 1.280 Watt Soundanlage übernehmen.

Maserati Levante Trofeo NYIAS
© Bild: Maserati

Allradgetriebener Erfolg

Maserati rundet mit dem Levante Trofeo sein meistverkauftes Modell nach oben ab. Der Levante führt seit seiner Einführung die Zulassungsstatistik der Marke an. Was die Führungsriege bei Fiat-Chrysler nur bestärken dürfte was die Entwicklung eines Ferrari-SUV betrifft. Zum Preis hat Maserati noch keine Angaben gemacht. Aber wer danach fragen muss, wird sich den Maserati Levante Trofeo ohnehin nicht leisten können.

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