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Wie tankt man richtig?

Ein Auto zu betanken, ist an sich keine Schwerarbeit. Hier kommen dennoch ein paar Tipps zur Erlebnis-Optimierung.

20.08.2015 Online Redaktion

1.) Die billigste Tankstelle finden

Die Preise für Treibstoffe schwanken massiv – nutzt unseren Spritpreisrechner, um die günstigste Tankstelle in eurer Umgebung zu finden!

 

2.) Die richtige Spritsorte auswählen

Ob ein Auto mit Diesel oder mit Benzin fährt, sollte eigentlich bekannt sein – zudem gibt es mittlerweile Tankstutzen, die die falsche Zapfpistole gar nicht mehr annehmen (die Diesel-Pistole ist dicker als jene für Benzin). Wenn ihr mit einem Mietauto unterwegs seid, schafft ein Blick in den Tankdeckel oder die Zulassung Klarheit, welcher Sprit getankt gehört.

Schließlich gilt es noch, aus den angebotenen Treibstoffsorten auszuwählen. Aufwändige Otto-Motoren verlangen Super-Plus-Benzin, die meisten Modelle geben sich mit 95 Oktan zufrieden. Die Premium-Kraftstoffe diverser Tankstellenketten zeichnen sich durch einen hohen Reinheitsgrad und spezielle Additive aus. Beides sorgt für eine bessere Verbrennung, die Hersteller werben mit besserer Motoren-Haltbarkeit (wegen geringerer Ablagerungen), mehr Leistung und geringerem Verbrauch. Bisher konnte noch keine unabhängige Stelle tatsächlich signifikante Verbrauchs- oder Leistungsvorteile belegen – andererseits ist es für den Motor sicher nicht schlecht, einen hochwertigeren Treibstoff zu bekommen. So muss jeder für sich entscheiden, ob er den Aufpreis berappen will.

 

3.) Wo liegt der Tankdeckel?

Auch das ist eine einfache Übung, wenn man mit dem eigenen Auto unterwegs ist und häufiger tankt: Irgendwann erinnert man sich, da oder dort auf der rechten Seite einer Zapfsäule gestanden zu sein.

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Als kleiner Trick sei verraten: Bei vielen Autos ist neben dem Zapfsäulen-Symbol der Tankanzeige ein kleines Pfeilchen, das andeutet, auf welcher Seite der Tankdeckel liegt.

Zusätzlich solltet ihr in Erfahrung bringen, wie man den Tankdeckel öffnet: Meist ist er an die Zentralverriegelung angeschlossen und lässt dich durch einen Druck auf den Deckel öffnen. Bei einfacheren Fabrikaten müsst ihr den Stutzen mit dem Autoschlüssel entriegeln, manche Autos haben auch einen kleinen Hebel neben dem Fahrersitz, beim linken Fahrerknie oder in der Türverkleidung.

 

4.) Im Sommer nicht volltanken, im Winter sehr wohl

Benzin dehnt sich bei Hitze aus. Wenn ihr daher bei 30 Grad Außentemperatur euren Tank randvoll füllt mit Benzin, das bei 15 Grad unter der Erde gelagert ist, wird rund ein Liter über das Überlaufventil auf die Straße rinnen. Schade darum.
Im Winter hingegen ist es durchaus praktisch, etwas Reserve dabei zu haben, für den Fall, länger als geplant in einem Stau oder auf einer einsamen Landstraße verharren zu müssen.

 

5.) Der Trick mit dem Schnapperl

Wer sich immer schon gewundert hat, wie der Tankwart es schafft, dass die Zapfsäule weiterläuft, auch wenn er nicht neben dem Auto steht: Zapfpistolen lassen sich arretieren. Mithilfe eines kleinen Bügels am Auslösehebel kann letzterer in der gewünschten Position eingehakt werden. Die Zapfpistole tankt unbeirrt weiter, bis der Tank voll ist. Dann wird die Arretierung automatisch gelöst und der Zufluss unterbrochen.

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© Bild: Michael Szemes

 

6.) Vor dem Packen Tanken

Dieser Tipp hat weniger eine funktionale, denn eine psychologische Wirkung: Nehmt euch vor dem Familienurlaub Zeit, das Auto in Ruhe vorzubereiten und neben dem Volltanken auch Ölstand, Reifendruck und Kühlmittelstand zu kontrollieren. Vorab geht das deutlich entspannter, als mit Kind, Kegel und viel Gepäck an Bord.

Ihr habt noch weitere Tipps zum besseren Tanken? Verratet sie uns in den Kommentaren!

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