5 Möglichkeiten dem Urlaubsstau zu entgehen

Wer ein wenig flexibel bezüglich Zeit, Routen oder Urlaubsort ist, kann sich die mühsamen Stunden im Stau ersparen.

01.07.2016 Online Redaktion

Viele Autofahrer haben sich längst damit abgefunden, dass vor dem wohlverdienten Urlaub ein langer, mitunter mehrere Stunden andauernder Stau am Programm steht, der die letzten Zweifel beseitigt, dass man absolut urlaubsreif ist.

Diese Möglichkeiten habt ihr, um dem Urlaubsstau zu entkommen:

1. Alternative Routen

Die Hauptrouten speziell Richtung Süden sind allseits bekannt. Dass es sich dabei um die grundsätzlich kürzesten/schnellsten Routen handelt, mag bei normalen Verkehrsaufkommen gelten. Gerade zu den Stoßzeiten ist es aber allemal eine Überlegung Wert, bewusst eine abweichende Reiseroute zu wählen. Auch wenn bei Fahrten abseits der Autobahnen einiges an Mehrkilometer zusammenkommen können: So kann man vielleicht Landstriche kennen lernen, die man sonst nie zu Gesicht bekommt. Und auch wenn bedingt durch die längere Strecke nicht viel an Zeitersparnis zusammenkommen mag: Es ist sicherlich angenehmer, konstant Richtung Urlaubsdestination voranzukommen, als auf der eigentlich kürzeren Reisestrecke einige Stunden im Stau zu stehen. Der Weg ist das Ziel.

Auch im Sommer 1963 gab es die üblichen Staus. Hier auf den Straßen vor Mailand.
© Bild: Keystone/Hulton Archive/Getty Images

Auch im Sommer 1963 gab es die üblichen Staus. Hier auf den Straßen vor Mailand.

2. Anreisetag überdenken

Wenn möglich, sollte der Aufbruch in den Urlaub direkt zu Ferienbeginn vermieden werden. Am besten die Infos einholen, welche Bundesländer zu welcher Zeit Ferienbeginn haben (auch auf Nachbarländer achten!). Eine weitere Möglichkeit besteht darin, einen eher untypischen Anreisetag aus zu wählen: Freitag und Samstag gelten als die Tage mit dem stärksten Verkehrsaufkommen, der Sonntag ist im Vergleich ruhiger. Noch besser: Den Urlaubsbeginn auf einen Tag unter der Woche verlegen – bei Hotelbuchungen ist das meist kein Problem, bei Ferienwohnungen/Appartments ist das oft schwieriger, da hier häufig nur wochenweise vermietet wird.

3. Am Morgen, unter Tags oder in der Nacht abfahren?

Wer wirklich an einem Freitag oder Wochenendtag wegfahren will/muss, sollte zumindest die Uhrzeit so wählen, dass die Abfahrt in den frühen Morgenstunden oder in den späten Abendstunden erfolgt. Ob man bei Tag oder Nacht aufbricht, hängt auch davon ab, ob man als Fahrer gut damit zurechtkommt, bei Nacht zu fahren. Bezüglich Temperatur und auch Verkehrsaufkommen ist es sicherlich angenehmer in der Nacht zu reisen, andererseits kann der Schlafrhythmus auch ziemlich durcheinander gebracht werden und man kommt ebenso erschöpft an, als bei einer Reise bei Tag.

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© Bild: Mondelo / EPA / picturedesk.com

4. Wahl des Verkehrsmittels

Für viele ist das eigene Fahrzeug unverzichtbar, auch im Urlaub. Eine Alternative kann aber durchaus sein, nicht nur bei Fernstrecken mit dem Flugzeug anzureisen, sondern auch bei eigentlich kürzeren Strecken einen Flug zu buchen. Auch eine Reise mit dem Zug kann, speziell mit Kindern, durchaus eine abenteuerliche Alternative sein. Und wer am Urlaubsort nicht auf ein Auto verzichten will, für den stehen immer noch diverse Mietwagenanbieter zur Verfügung. (Link zu Mietwagenpreisvergleich).

5. Wahl des Urlaubszieles

Wer sagt, dass es immer die klassischen Urlaubsdestinationen im Süden sein müssen, die im Sommer von tausenden Urlaubern gleichzeitig angepeilt werden? Wer etwas Abenteuerlust und Entdeckergeist in sich trägt, dem sei geraten: Es gibt neben den klassischen Urlaubsdestinationen Italien, Spanien, Frankreich etc. noch einige andere Länder, in denen man wunderbar Urlaub machen kann. Wer nicht jedes Jahr 37 Grad braucht um in Urlaubsstimmung zu kommen, kann versuchen, dem Urlauberverkehr „entgegen zu fahren“ und Richtung nördlichere Gefilde aufzubrechen.

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