Was muss man beim Anschieben des Autos beachten?

Wenn die Autobatterie schwächelt und niemand zur Stelle ist, der euch Starthilfe geben könnte, hilft nur eines: Schieben.

29.08.2015 Online Redaktion

Man sollte meinen, beim Anschieben eines Autos könne man nicht viel falsch machen. Wer einige Tipps beachtet, macht es sich allerdings um Einiges leichter – und räumt potenzielle Gefahren aus dem Weg.

Auto anschieben: so geht’s

  1. Mobilisiert alle Auto-Insassen. Je mehr Helfer, desto leichter schiebt es sich. Mindestens eine weitere Person (außer euch selbst) braucht ihr aber unbedingt.
  2. Befindet ihr euch auf einer Straße, stellt vor dem Anschiebe-Versuch das Warndreieck auf. Die Helfer sollten Warnwesten tragen.
  3. Eine Person setzt sich hinters Steuer – am besten der Autobesitzer selbst, da er sein Fahrzeug am besten kennt.
  4. Zündung einschalten, aber nicht starten
  5. Den 2. Gang einlegen
  6. Die Kupplung treten
  7. Das Fenster herunterkurbeln, damit die Person hinterm Steuer mit den „Anschiebern“ kommunizieren kann.
  8. Jetzt geht’s los: Ist der Gang eingelegt und die Kupplung getreten, wird das Kommando zum Anschieben gegeben. Die „Anschieber“ sollten darauf achten, nicht wegzurutschen.
  9. Wenn das Auto eine Geschwindigkeit von etwa 10 km/h erreicht hat, lässt die Person hinter dem Steuer vorsichtig – aber zügig – die Kupplung kommen. Der durch das Anschieben erzeugte Schwung sollte den Motor zum Anspringen bringen.
  10. Wenn der Motor einmal läuft, schaltet ihn auf keinen Fall wieder ab, bevor ihr nicht einige Zeit damit gefahren seid, um die Batterie wieder aufzuladen. Stehen bleiben dürft ihr aber – die Anschieber müssen nicht versuchen, ins fahrende Auto zu springen.

Steht der Wagen in einem Gefälle ist die ganze Sache natürlich einfacher.
Für den Vortrieb sorgt die Schwerkraft, die restliche Herangehensweise ist die selbe:

  • Basti H.

    Hey,
    danke für das Einbetten meines Videos. Ich hab mich schon gewundert woher plötzlich die Klicks kamen :D

    Gruß Basti

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