E-Scooter in Wien: Alle Anbieter und Preise im Vergleich

E-Scooter zum Mieten erfreuen sich in Wien hoher Beliebtheit. Derzeit (Stand: November 2019) sind in der Hauptstadt acht Anbieter aktiv: Lime, Bird, Tier, Wind/Byke, Circ (vormals Flash), Hive, KiwiRide und Rollmi/Hollmi.

Online Redaktion
Veröffentlicht am 27.11.2019

E-Scooter in Wien zum Ausleihen: Die Anbieter im Überblick

E-Scooter zum Mieten findet man im zentrumsnahen Wien derzeit (fast) an jeder Straßenecke. Die elektrischen Tretroller sollen ein einfaches, flexibles und vergleichsweise günstiges Transportmittel für innerstädtische Kurz- und Kürzeststrecken darstellen. Derzeit sind in Wien acht Anbieter von Miet-E-Scootern aktiv:

  • Lime
  • Bird
  • Tier
  • Wind/Byke
  • Hive
  • Circ (vormals Flash)
  • KiwiRide
  • Holmi/Rollmi

Die Anbieter Arolla, Voi und Bolt haben angekündigt, 2019 Scooter auf die Wiener Straßen zu bringen. Noch sind diese aber nicht unterwegs.

Waghalsig ging es bei unserem E-Scooter-Test zu. Den ausführlichen Erfahrungsbericht findet ihr in der autorevue 2/2019.

Voraussetzungen zur Anmietung eines E-Scooters

Wer einen E-Scooter ausleihen möchte, muss mindestens 18 Jahre alt sein und benötigt die App des jeweiligen Anbieters auf dem Android-Smartphone oder iPhone sowie – je nach Anbieter – eine Kreditkarte, Debitkarte, PayPal oder Google Pay. Die E-Scooter von Lime sind seit Juli 2019 auch über die Uber-App nutzbar.


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Preise: Das kosten die E-Scooter zum Ausleihen

Die Fahrt mit dem Leih-Scooter ist bei vier von acht Anbietern gleich teuer. Bei Wind/Byke, Circ, Hive und Holmi/Rollmi zahlt man einen Euro für das Entsperren eines Tretrollers, zusätzlich werden 15 Cent pro Minute fällig. Bei Tier kostet das Entsperren ebenfalls einen Euro, für die Nutzung zahlt man hier aber 18 Cent pro Minute, bei Lime kostet die Nutzung pro Minute zusätzlich 20 Cent. Bei Bird werden zusätzlich zum “Entsperr-Euro” gleich 27 Cent pro Minute fällig. KiwiRide berechnet fürdas Entsperren 99 Cent, für jede Minute fallen zusätzlich 19 Cent an.

Die wichtigsten Infos im Direktvergleich (Preise, Zahlungsmöglichkeiten, Reichweite)

AnbieterBasispreis je Fahrt+ Preis pro Min.Zahlungsmöglichkeiten
Lime€ 1,00€ 0,20PayPal / Kreditkarte / Debitkarte
Bird€ 1,00€ 0,27Google Pay / Kreditkarte
Tier€ 1,00€ 0,18PayPal / Kreditkarte
Wind€ 1,00€ 0,15PayPal / Kreditkarte
Circ€ 1,00€ 0,15Kreditkarte
Hive€ 1,00€ 0,15Kreditkarte
Kiwi0,99€ 0,19Kreditkarte
Hollmi€ 1,00€ 0,15PayPal / Kreditkarte

Zahlungsmöglichkeiten

Bezahlt werden kann bei allen E-Scooter-Anbietern per Kreditkarte. Lime akzeptiert auch Debitkarten. Bei Wind ist die Aufladung des Kontos auch via PayPal möglich, Bird bietet auch Google Pay als Zahlungsmethode an.

Geschäftsgebiet: Fahren und parken mit E-Scootern

Die Geschäftsgebiete der Betreiber sind – wie bei Carsharing-Anbietern auch – begrenzt. Die Zonen, in denen die E-Scooter gefahren und abgestellt werden dürfen, sind in den jeweiligen Apps ersichtlich: Hier sind die Geschäftszonen auf der Karte deutlich markiert. Das aktuell (Stand Juli 2019) größte Gebiet in Wien wird von Circ abgedeckt, der Anbieter erweiterte die Grenzen seines Geschäftsgebiets im Norden bis nach Nußdorf und über die Nordbrücke, im Osten bis zum Donauzentrum bzw. nach Stadlau, im Süden bis Erdberg, sowie Favoriten und im Westen bis Unter St. Veit. 

Achtung: Einen gemieteten E-Scooter außerhalb des Geschäftsgebietes des jeweiligen Anbieters zu parken, kann teuer werden. Bei Wind wird dafür eine Gebühr von 100 Euro fällig, Tier verrechnet 50 Euro. Lime, Bird, Circ, Hive und Kiwi machen dazu keine Angaben.

Zudem gibt es auch Zonen, in denen die E-Scooter nicht abgestellt werden dürfen, um Problemen wie der “Überschwemmung” von Gehsteigen mit den Tretrollern entgegenzuwirken. Diese Zonen sind in der App des jeweiligen Anbieters ersichtlich.

“Totes Tier”: Nachdem zahlreiche Gehsteige von (umgefallenen) E-Scootern nahezu überschwemmt worden waren, wurde ein Parkverbot in einigen Zonen eingeführt.

Betriebszeiten

Die E-Scooter werden abends vom jeweiligen Anbieter eingesammelt, nachts kann der Dienst also nicht genutzt werden. Morgens werden die Elektro-Tretroller in kleinen Grüppchen wieder im Geschäftsgebiet verteilt.
Eine Ausnahme ist Circ: derzeit sind die Scooter des Anbieters rund um die Uhr in Wien verfügbar. Bei schlechten Fahrbahnbedingungen, beispielsweise bei Schneefall oder Glatteis, behalten sich die Anbieter vor, die Tretroller nicht zur Verfügung zu stellen.

Achtung: Die E-Scooter können nicht unbegrenzt lange ausgeliehen werden. Die AGBs der Anbieter geben Aufschluss über die maximal mögliche Leihdauer. Wer sich nicht daran hält, muss mit empfindlichen Strafzahlungen rechnen.

E-Scooter-Betrieb im Winter

2019 sind erstmals die E-Scooter aller großen Anbieter auch im Winter auf den Straßen Wiens unterwegs. Bei starkem Schneefall oder Glatteis besteht seitens der Anbieter zwar trotzdem die Möglichkeit, die Inbetriebnahme zu sperren, prinzipiell bleiben die E-Scooter aber auch in der kalten Jahreszeit verfügbar. Anbieter, die den “Winterbetrieb” bereits bestätigt haben, sind Lime, Tier, Circ und KiwiRide.

© Bild: Screenshot
Screenshots der Apps von Lime, Bird, Wind und Tier: Geschäftsgebiete im Überblick – Klick aufs Bild für höhere Auflösung

Anmietung und Inbetriebnahme bei Bird, Tier, Wind/Byke, Lime, Circ, Hive und Kiwi

E-Scooter von Bird

In der App auf “Fahren” klicken und den QR-Code des gewünschten Scooters mit der Kamera scannen, alternativ dazu kann auch ein vierstelliger Code eingegeben werden. Mit der Taste “Aufschließen” wird der Bird entsperrt. Bird anschieben, dann den Gashebel mit dem rechten Daumen betätigen. Der Langsam-Modus kann durch die Betätigung des Power-Schalters am Lenker deaktiviert werden. Gebremst wird mit dem Hebel auf der linken Seite des Lenkers.

E-Scooter von Tier

Nach dem Freischalten des Scooters via App den Start-Knopf in der Mitte des Lenkers drücken, drei Mal mit dem Fuß antauchen, damit sich der E-Scooter bewegt. Mit dem rechten Knopf am Lenker wird Gas gegeben, mit dem Hebel auf der linken Seite des Lenkers gebremst. Zusätzlich zum Bremshebel, den alle E-Scooter der Wiener Anbieter gemeinsam haben, verfügen die elektrischen Tretroller von Tier auch über eine “Rücktrittsbremse”: Diese befindet sich über dem Hinterrad und wird mit dem auf dem Trittbrett hinten stehenden Fuß betätigt.

E-Scooter von Wind/Byke

Für die Registrierung ist die Angabe der Handynummer erforderlich, die Freischaltung des Accounts erfolgt via SMS-Code. Als Zahlungsmethode wird neben Kreditkarte auch PayPal angeboten – auch hier funktioniert die Zahlung aber nur mit einer auf PayPal registrierten Kreditkarte. Nach dem Freischalten des Scooters via App den Start-Knopf in der Mitte des Lenkers drücken, drei Mal mit dem Fuß antauchen, damit sich der E-Scooter bewegt. Mit dem rechten Knopf am Lenker wird Gas gegeben, mit dem Hebel auf der linken Seite des Lenkers gebremst. Die Scooter verfügen auch über eine Rücktrittbremse.

E-Scooter von Lime

Die E-Scooter des Anbieters Lime sind in Wien seit Juli 2019 nicht nur über die eigene, sondern auch über die App des Fahrdienstleisters Uber verfügbar. Der Preis bleibt der gleiche.

Zum Entsperren den QR-Coode auf dem E-Scooter scannen oder die Nummer in der App eingeben. Aufsteigen, Roller mit dem Fuß antauchen, mit dem rechten Knopf am Lenker Gas geben. Gebremst wird mit dem Hebel auf der linken Seite des Lenkers.

E-Scooter von Circ

Die Circ-Scooter wurden vom Unternehmen selbst entwickelt und verfügen über praktische Features wie USB-Ladebuchse und Smartphone-Halterung sowie zusätzliche Beleuchtung. Angemietet werden können die E-Scooter von Circ seit 23. September 2019 nicht nur über die eigene, sondern auch die WienMobil App.

(c) Bild Michael Kleber

E-Scooter von hive

Mit einem Fuß auf den Scooter steigen, mit dem anderen antauchen. Der Gashebel findet sich auf der rechten Seite (grün), die Bremse links (rot). Am Hinterrad befindet sich zudem eine Fußbremse.

https://www.instagram.com/p/Bwomfe4HCTn/

E-Scooter von KiwiRide

Auch die Scooter von KiwiRide bergen in Sachen Bedienung keine Überraschungen. Anders als bei den anderen E-Scooter-Anbietern ist bei dem Unternehmen mit Sitz in Dubai aber, dass man mit der App auf einem Gerät bis zu fünf E-Scooter gleichzeitig anmieten kann. Die Roller können auch für fünf Minuten reserviert werden. So funktioniert’s:

E-Scooter von Holmi / Rollmi

Der Vorarlberger Anbieter Holmi hat auch in Wien eine Mini-Flotte an E-Scootern unter dem Namen “Rollmi” auf die Straßen gebracht. Diese sind in der Holmi-App verfügbar, mit der auch die Fahrdienste des Anbieters gebucht werden können. Um einen E-Scooter zu suchen, einfach “Scooter” im Dropdown-Menü auswählen. Holmi/Rollmi bietet Preisnachlässe an, wenn die E-Scooter in so genannten “bevorzugten Zonen” abgestellt werden, diese sind in der App markiert. Verfügbar sind die E-Scooter von Holmi/Rollmi anfangs nur in den Wiener Bezirken 1,6,7,8 und 9.


Die beliebtesten E-Scooter am Markt

Bestseller: E-Scooter

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Aktuelle Angebote für E-Scooter

In folgender Liste findet ihr die derzeit besten Angebote für E-Scooter – die Angebote werden stündlich aktualisiert und stehen teilweise nur kurzfristig zur Verfügung.


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