Halogenlampe

Halogenlampen sind eine der ältesten Arten von Leuchtmitteln, die heute in einem Neuwagen zu erwarten sind. Die ersten Einfaden-Halogenlampen kamen um 1964 auf den Markt. 1966 präsentierte Philips mit der H4-Lampe die erste Zweifaden-Halogenleuchte für Fern- und Abblendlicht. Allerdings fand sich dieses Leuchtmittel erst ab 1971 in Serienmodellen wieder. Doch noch bis heute sind die H4-Leuchten die gängigen Halogenlampen – dabei sind sie in ihrer Form weitestgehend unverändert. In ihrer Leuchtkraft wurden sie aber seit den 1970ern ständig verbessert und besitzen heute weit mehr Leuchtkraft. 

Generelle Funktionsweise von Halogenlampen

Halogenlampen besitzen eine sehr ähnliche Funktionsweise wie herkömmliche Glühbirnen und wie ihre Vorgängerlampen im Auto. Sie bestehen ebenfalls aus einer Glasschale, die einen Faden aus Wolfram in sich trägt. Der große Unterschied ist die Füllung mit Halogengas. Wenn durch diesen dünnen Draht genügend Strom fließt, wird dieser stark erhitzt. Dabei wird Energie in Form von Wärme und eben Licht abgestrahlt. Bei alten Glühlampen wurde bei diesem Vorgang ebenfalls Wolframfilament abgegeben, welches sich am Glas absetzte. So wurde dieses nach und nach dunkler und die Stärke des Lichts nahm dadurch ab. Mit dem Halogengas wird die Färbung des Glases verhindert und so eine stabile anhaltende Leuchtkraft sichergestellt.

Vor- und Nachteile von Halogenlampen gegenüber den Mitstreitern

Die Hauptvorteile von Halogenlampen sind, dass sie mittlerweile sehr günstig sind und bei Defekt ebenfalls auch sehr preiswert und überaus einfach selbst ausgetauscht werden können. Wichtig ist dabei, dass diese sensible Glühbirne nicht mit den Fingern berührt wird, da deren Abdrücke zu ungleichmäßiger Erhitzung führen und die Lebensdauer somit verringern. Des Weiteren gelten Halogenleuchten als relativ zuverlässig. Als nachteilig gelten die vergleichsweise schlechte Energieeffizient und die hohe Verlustwärme sowie die geringere Leuchtkraft gegenüber den moderneren Xenon-Scheinwerfern. Bei der Lebensdauer, der Energieeffizient und der Helligkeit schneiden auch LEDs besser ab.