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Checkliste: So muss ein Fahrrad ausgestattet sein

Um am österreichischen Straßenverkehr teilnehmen zu dürfen, muss ein Fahrrad der Fahrradverordnung entsprechen. Diese Ausrüstungsgegenstände braucht es dafür.

11.09.2015 Online Redaktion

Die 2001 in Kraft getretene Fahrradverordnung legt fest, wie ein Fahrrad ausgestattet sein muss, um am Straßenverkehr teilnehmen zu dürfen. Prinzipiell sind die Händler dazu verpflichtet sicherzustellen, dass die von Ihnen verkauften Fahrräder entsprechend ausgerüstet sind. Der Fahrradhalter muss allerdings dafür sorgen, dass die Ausrüstung intakt und komplett bleibt.

Was euer Fahrrad im Straßenverkehr unbedingt braucht:

  • Zwei unabhängig voneinander wirkende Bremsvorrichtungen
  • Eine Klingel oder Hupe
  • Ein Scheinwerfer (abnehmbar oder fix), der die Fahrbahn nach vorne mit weißem oder hellgelben Licht mit einer Lichtstärke von mindestens 100 Candela beleuchtet.
  • Ein rotes Rücklicht (abnehmbar oder fix) mit einer Lichtstärke von mindestens 1 Candela
  • Einen weißen, nach vorne gerichteten Rückstrahler mit einer Fläche von mindestens 20 cm², der der ECE-Regelung Nr. R104 entspricht
  • Einen roten, nach hinten gerichteten Rückstrahler mit einer Fläche von mindestens 20 cm², der der ECE-Regelung Nr. R104 entspricht
  • Gelbe Rückstrahler an den Pedalen
  • Rückstrahler an den Reifen

Bei guten Sichtverhältnissen darf das Fahrrad auch ohne Scheinwerfer und Rücklicht verwendet werden. Die übrige Ausrüstung ist allerdings stets verpflichtend. Wer durch mangelnde Ausstattung gegen die Fahrradverordnung verstößt, muss mit Strafen bis zu 726 Euro rechnen.

Fahrrad-Kindersitze müssen folgende Komponenten aufweisen:

  • Ein Gurtsystem, das vom Kind selbst nicht oder nur schwer geöffnet werden kann
  • Ein höhenverstellbaren Beinschutz
  • Fixierriemen für die Füße
  • Eine Kopflehne
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