Die zehn langweiligsten Autos
VW 411.
 

Top 10: Die spießigsten Autos

Die zehn spießigsten Autos der letzten 45 Jahre – eine eher wenig objektive Liste ohne Allgemeingültigkeit.

20.10.2013 Autorevue Magazin

Achtung: „Die zehn spießigsten Autos“ erhebt keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit. Der Artikel spiegelt die persönliche Meinung des Autors wider und nicht die der Redaktion, der Gesellschaft oder der Regierung. Ähnlichkeiten mit lebenden Autos sind nicht beabsichtigt und zufällig, wenn auch nicht ganz auszuschließen.

 

10. Mercedes A-Klasse (ab 1997, erste Generation)
Der erste Kompaktmercedes hatte es natürlich schwer. Dann kam auch noch der Elch. Sogar dem war das Auto zu spießig.

Die zehn langweiligsten Autos

Mercedes A-Klasse.

9. VW 411 (ab 1968)
Lindgrün. Mürztal zwischen Krieglach und Langenwang. Hinterm Steuer sitzt einer mit einem hellbeigen Strohhut am Kopf. Er fährt vor lauter Angst ganz am Straßenrand.

Die zehn langweiligsten Autos

VW 411.

8. Porsche 924 (ab 1976)
Mit wassergekühltem Frontmotor. Wer sich keinen Porsche leisten konnte, konnte sich einen 924 leisten, woraus nicht folgt, dass er sich daher einen Porsche leisten konnte. Eine Lose-Lose-Situation für alle, außer für Porsche, denn er verkaufte sich sehr gut. Was das wohl bedeutet …

Die zehn langweiligsten Autos

Porsche 924.

7. Opel Calibra (ab 1989)
Ein weiterer Versuch der Marke, aus dem Spießer- und Landwirtsimage herauszukommen. Deutlich weniger gelungen als der Manta.

Die zehn langweiligsten Autos

Opel Calibra.

6. Ford Orion (ab 1983)
Das Stufenheck zum Escort, okay, aber während der Escort einen sehr bodenständigen Namen hatte, nämlich Escort, wollte der Orion eine griechische Sagengestalt sein, wenn nicht gar ein Gestirn. Da fiel dann das Tröge des Autos umso mehr auf.

Die zehn langweiligsten Autos

Ford Orion.

5. Toyota Celica (ab 1994)
Wenn zur faden Karosserie auch noch ein Gesicht kommt, das dem Corolla ähnelt, dann haben wir den Salat.

Die zehn langweiligsten Autos

Toyota Celica.

4. Suzuki Baleno (ab 1995)
Da ist viel auch der Name schuld: Baleno! Klingt wie ein Naschwerk. Baleno, die vielleicht rundeste Praline der Welt (aber das Auto war auch nicht ohne).

Die zehn langweiligsten Autos

Suzuki Baleno.

3. Aston Martin Wurscht-wie-der-heißt (ab ca. 2001)
Immer so ziemlich das selbe Auto mit ein bissl einem anderen Motor – bis der Cygnet kam.

Die zehn langweiligsten Autos

Aston Martin Vanquish.

2. Alfa Romeo Arna (ab 1983)
Wer glaubt, Alfa wäre heute tief unten, kennt den Arna nicht. Ein umgelabelter Nissan Cherry. War dann auch nicht sehr erfolgreich.

Die zehn langweiligsten Autos

Alfa Romeo Arna.

1. Jaguar X-Type (ab 2001)
Mit Stoffsitzen, Handschaltung und Dieselmotor genau richtig konzipiert, so gesehen.

Die zehn langweiligsten Autos

Jaguar X-Type.

Mehr zum Thema
  • ES

    Der Aston ist hier aber sicher fehl am Platz, mit dem Rest der Platzierungen kann ich mich anfreunden!

  • GS

    Also in diese Liste einen Aston Martin hinein zu nehmen, dafür aber auf Opel Astra, Skoda Octavia und DEN GOLF!!!!einself (natürlich in silbergrau und der vernünftigen Turbodieselvariante) zu verzichten, zeigt schon von einer sehr individuell geprägten Auffassung des Themas…

  • PHoenix

    Da fehlen sämtliche Volkswagen!

  • geka

    …bevor ich den Link klickte dachte ich, das ist a gmahte Wiesn für VW.
    Wieso kommen da andere Marken vor?

  • Cultor Aquilius

    Bitte nicht herumseiern, meine lieben Mitleser, sondern eine eigene Liste aufstellen. Mit Begründungen:
    1. Ford Scorpio (ab 94): Kommt dem Franz-West-Auto schon ziemlich nahe.
    2. VW 1600 TL: Na, waren die VW-Leute ratlos, als sie den Käfer einstellen sollten?
    3. Volvo 7er/9er-Limousine: Auch bekannt als „das Auto vom Tischler“ wegen seine Formensprache. Und Blei auf den GW-Plätzen.
    4. Subaru Impreza: Den kauft man sich nur, wenn man ausschließlich hellblaue Autos kauft.
    5. Fiat Multipla (99-2004): So schiach wie Schuhspikes von Prada.
    6. AMC Pacer: Nicht nur schrecklich hässlich, auch Kaiser des Rosts.
    7. Talbot Solara: So geht die französische Autobautradition zugrunde.
    8. Rover 800er: Alles, was nicht kaputt gehen soll, geht kaputt. Reparaturkosten, gegen die der Kaufpreis günstig war.
    9. Mazda Xedos. Die Strafe für den Geschäftsführer.
    10. SsangYong Musso/Korando: Es muss ja auch schreckliche Offroader geben.

  • Cactus

    und trotzdem lieb ich euch, ihr leute von der autorevue!

  • Cactus

    … und danke an herrn bilka und seine vergleichende bemerkung zum 911er ;)

  • Cactus

    ähäm, ich hätt trotzden gern einen aston …

  • Martin

    Sehr geehrter Herr Hofbauer,

    natürlich braucht es auf einer Website viel und schnellen Content, wie es auf neudeutsch heisst.
    Aber dieses ewige „die …. 10 aller Zeiten“ kennt man schon aus dem Quotenfernsehen.
    Bitte verschonen Sie uns damit.
    Und es nutzt nichts, wenn Sie keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben – das ist schon die 2. Liste,
    die ein bisserl lieblos ausgewählt wurde.
    Von der Autorevue erwartet man sich etwas mehr, was ja wiederum ein Kompliment ist.

    Nur soviel – ich lese die Autorevue seit über 30 Jahren.
    Aber langsam geht ein bisschen das Alleinstellungsmerkmal der Autorevue verloren – leider auch im Print.

    ein (Noch)-Abonnent

  • Peter Bilka

    Na bravo, da wird ja mal wieder nicht mit Spott gespart, aber ich hätte da auch noch ein paar Anregungen:

    Wenn man sich über ähnlich sehende Astons das Maul zerreisst, dann darf man aber die“Sportwagenikone“ für deutschland-affine KollegInnen aber auch nicht vergessen: Der 911 ist ja auch so eine ewige „Weiterentwicklungsgeschichte“, die von Generation zu Generation fetter, feister, gesetzter wird.

    Oder bei den Massenherstellern, allen voran die die geliebten VW’s: Siehe Passat, Polo, Golf, da waren ja auch nicht gerade Design-Quantensprünge erkennbar, oder?

    Oder der Widerpart zum „drögen“ Orion – der Headturner Jetta, Vento, Bora und wieder Jetta – soo cool aber auch.

    Sind natürlich alles gute Autos, aber das „Fluidum der Spießigkeit“ umweht auch diese Fahrzeuge, nicht wahr?

    In diesem Sinne

    Liebe Grüße aus dem Reiskocher (Subie Forester Diesel – ja, ja, eh auch spießig, aber: was solls… :-))

    Ach ja, noch zum Schluß:

    Wenn man sich so umsieht, sitzen auch in den diversen VW’s und Audis nicht nur die „Spitzen der Gesellschaft“, sondern bedingt durch die Menge der Fahrzeuge zahlenmäßig mehr „offensichtliche Prolos, eventuell Landwirte“…als in den verteufelten Opels..

  • diestimme

    IdZ. auch gerne genannt:
    MB 200 D der Baureihe W123. Und der 190er war später überhaupt der Dammbruch bei Mercedes von der Luxusmarke zum Mainstream Hersteller zu verkommen. Mit dem 190D wurde den Taxlern offiziell erlaubt auf Kleinwagen umzurüsten und ich mache ihn auch noch heute dafür verantwortlich, dass ich nicht ausschliesslich mit E-Klasse Benzen durch Wien chauffiert werde, sondern mittlerweile auch versiffte Skodas zur Kenntnis nehmen muss…

  • Maverick

    Der Arna ist für heutige Alfisti echt zum fremdschämen – eine Peinigung :-(

  • jim

    bevor die kisten kommen, kommt noch die fast gesamte b&b produktion aus japan seit anbeginn.
    Datsun Laurel/Bluebird! Nissan Sunny/Almera/Tiida! Corollas und Nachfolger (alle Modelle)! Mazda 626 oder auch 929! die unsäglichen hybriden von toyota! uswusf
    da passt die abkürzung ‚opel‘ – offensichtlich prolo evtl landwirtIn – wie faust auf auge
    ;)

    • Maverick

      Ich dachte immer: OPEL = Ohne Power Ewig Letzer ;-)

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