Wie reagiert man bei Aquaplaning richtig?

Auf nassen Fahrbahnen kommt es häufig zu Unfällen. So geratet ihr bei Aquaplaning nicht ins Schleudern.

15.02.2018 Online Redaktion

Sobald eine Fahrbahn nass ist, kann es zum gefürchteten Aquaplaning kommen. Aber was genau ist Aquaplaning und wie reagiert man richtig? Wir liefern euch Antworten und Anschauungsmaterial.

Was ist Aquaplaning eigentlich?

Das Phänomen kommt zustande, wenn sich auf regennasser Fahrbahn ein Wasserkeil zwischen Reifen und Fahrbahn schiebt. Die Reifen verlieren ihre Haftung. Damit verliert auch der Fahrer die Kontrolle über sein Auto, da weder Brems- noch Führungskräfte auf die Fahrbahn übertragen werden können.

Das kann mitunter zu brenzligen Situationen führen. Gerät der Fahrer nicht in Panik und beherzigt einige Tipps, kann das Schlimmste aber oft vermieden werden. Am besten ist es aber natürlich, zu versuchen, Aquaplaning von vornherein zu vermeiden. Das kann man beispielsweise tun, indem man nicht in den Bereichen der Straße fährt, in denen das Wasser höher steht – beispielsweise in Spurrinnen von Lkws.

Aquaplaning: So erkennt ihr es und reagiert richtig

Auch die Reifen selbst spielen eine große Rolle

  • Wer mit abgefahrenen Reifen unterwegs ist, kommt leichter ins Schleudern. Ein gutes Profil kann also auch zur Vermeidung von Aquaplaning beitragen (Hier findet ihr Tipps zur Reifenpflege und Infos zur Profiltiefe).
  • Zudem gilt: breitere Reifen sind anfälliger für Aquaplaning als schmale, da das Wasser vor ihnen leichter aufgestaut wird.
  • Und auch der Reifendruck ist von Bedeutung: Je niedriger der Druck, umso höher die Aquaplaning-Gefahr. Den Reifendruck regelmäßig zu überprüfen ist also auch zur Vermeidung von Aquaplaning wichtig.

Was ist bei Aquaplaning zu tun?

Wenn man trotz aller Vorsichtsmaßnahmen merkt, dass die Kontrolle über das Fahrzeug verloren geht, sollte man sofort den Fuß vom Gas nehmen. Obwohl es verlockend wirkt, ist das Treten der Bremse in dieser Situation nicht immer empfehlenswert, da durch ein Blockieren der Räder die Aquaplaning-Phase verlängert werden kann. Wenn das Auto auf ein Hindernis zugleitet, bleibt natürlich trotzdem nichts anderes übrig: Bei Fahrzeugen mit ABS kann meist ohnehin gefahrlos gebremst werden, bei Autos ohne ABS muss der Fahrer auf die „Stotterbremse“ zurückgreifen.

Außerdem ist es wichtig, hektische Lenkmanöver zu vermeiden und das Lenkrad ruhig in Fahrtrichtung zu halten. Sonst kann das Auto ins Schleudern kommen, wenn es wieder an Bodenhaftung gewinnt.

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