Strafen bei schlecht oder falsch gesicherter Ladung

Schlecht oder falsch gesicherte Ladung im Auto kann nicht nur zu verheerenden Schäden führen, sondern folgende Strafen nach sich ziehen.

07.12.2017 Online Redaktion

Wer die Pflicht zur Ladungssicherung ignoriert oder mangelhaft ausführt, setzt sein eigenes Leben, aber auch das anderer Autofahrer aufs Spiel. Geldbußen oder ein Eintrag im Führerscheinregister können daraus resultieren, hier ein Überblick:

Geldbußen

Strafen bis zu 5.000 Euro sind für derartige Verstöße vorgesehen; daneben muss man für Schäden, die auf eine schlecht gesicherte Ladung zurückzuführen sind, aufkommen.

Vormerkung im Führerscheinregister

Bei einer Gefährdung der allgemeinen Verkehrssicherheit ist zudem eine Vormerkung im Führerscheinregister vorgesehen. Eine solche Gefährdung liegt z.B. dann vor, wenn Ladegut durch mangelhafte Sicherung auf die Straße fällt und so für nachfolgende Autofahrer eine Gefahr darstellt oder es dadurch gar zu einem Unfall kommt.

Beispiele für schlecht oder falsch gesicherte Ladung

Schlecht gesicherte Platten, die auf dem Fahrzeugdach transportiert werden und vom Fahrtwind “ausgehoben” und auf die Straße geschleudert werden; Skier die sich wegen mangelhafter Sicherung der Dachbox selbstständig machen, oder auch Fahrräder, die nicht ordnungsgemäß am Dachträger befestigt werden.

Keine Kontrolle über das Fahrzeug

Eine Vormerkung ist aber bereits auch dann möglich, wenn Gegenstände so im Auto verstaut werden, dass die Kontrolle über das Fahrzeug verloren geht. Das kann z.B. durch ausfließende Flüssigkeiten oder verrutschendes Ladegut der Fall sein.

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