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Grafik einer elektrischen Servolenkung.

Wie funktioniert die elektrische Servolenkung?

Die elektronische Lenkkraftunterstützung hat mehrere Vorteile gegenüber der (veralteten) hydraulischen Lenkung. Wir geben euch einen Überblick.

Autorevue Magazin
Veröffentlicht am 10.06.2022

Um den Verbrauch zu reduzieren wird oftmals anstatt der hydraulischen Servolenkung eine elektrische verwendet. Damit spart man zwischen 0,2 und 0,3 Liter Sprit auf 100 km. Und zwar deshalb, weil sie nur dann Energie verbraucht, wenn tatsächlich gelenkt wird, während bei einer hydraulischen Servolenkung konstant Druck bereit gehalten werden muss.

Die Geschichte der elektrischen Lenkung

Die Idee von der elektrischen Servolenkung ist schon sehr alt, bei der Entwicklung bis zum heutigen Stand der Technik waren jedoch einige Hürden zu überwinden. Die jüngere Geschichte der elektrischen Servolenkung begann vor ungefähr fünfzehn Jahren, als der Zahnradspezialist ZF gemeinsam mit dem Elektronik-Experten Bosch beschlossen, eine eigene Firma zur Entwicklung einer elektrischen Lenkung zu gründen. Ursprünglich stellte die Geräuschentwicklung des Schneckengetriebes das größte Problem dar, aber auch die Rückmeldung von der Fahrbahn war schlecht. Außerdem war es lange Zeit nicht möglich, die hohen Lenkkräfte von großen Pkws oder gar Transportern zu bewältigen.

Servolenkung: Erklärt und praktische Beispiele

Verknüpfbarkeit mit elektronischen Steuerungselementen

Diese Probleme sind mittlerweile alle gelöst. Die Spritersparnis ist der eine Punkt, aber auch die Verknüpfbarkeit mit elektronischen Steuerungselementen wird gerne als Vorzug genannt. So lassen sich Sicherheitseinrichtungen (so kann etwa eine elektrische Lenkung Fahrbahnunebenheiten oder Seitenwind automatisch ausgleichen) und Assistenzsysteme wie die Einparkautomatik leichter verwirklichen.