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Gedanken vor dem Autokauf

Ein Auto kauft man nicht jeden Tag. Es ist viel Geld im Spiel, deshalb sollte man mit Bedacht an die Sache herangehen. Wir geben euch 10 Tipps.

Online Redaktion
Veröffentlicht am 14.12.2017

Vor dem Autokauf sollte man am besten einen Stift und einen Block zur Hand nehmen und versuchen folgende zehn Punkte zu beantworten:

10 Tipps zum Autokauf

1.) Wie zahle ich?

Ist man in der glücklichen Lage, in bar zahlen zu können, ist das natürlich am besten, denn eventuell kann man so bei den Händlern Rabatte herausschlagen. Muss man finanzieren, sollte man unbedingt Angebote vergleichen. Oft sind die Hausbanken durchaus konkurrenzfähig zu den Banken der Automobilhersteller und man hat wiederum den Vorteil gegenüber dem Händler als Barzahler auftreten zu können.

2.) Wie hoch ist mein Budget?

Hat man Ersparnisse ist es verlockend gleich alles auf den Tisch zu legen und sich sein Traumauto zu kaufen. Doch Achtung: Eine alte Faustregel sagt: Man sollte immer mindestens drei Monatseinkommen auf der Bank haben, um für z.B. überraschende Reparaturen gerüstet zu sein.

Finanziert man wiederum, sollte man die Rate nicht nur im optimalen Fall bedienen können, sondern auch wenn etwas dazwischenkommt oder man vielleicht sogar arbeitslos wird.

3.) Fahre ich in der Stadt oder auch viel Langstrecke?

Die Art des Wagens hängt natürlich davon ab, welche Strecken ich wo fahre. Der Kleinwagen findet in der Stadt leichter einen Parkplatz. Dafür ist er unbequemer, wenn man regelmäßig lange Strecken fährt. Dafür ist dann eine Limousine besser geeignet.

4.) Fahre ich alleine oder habe ich regelmäßig Mitfahrer?

Die Wahl des Autos hängt maßgeblich davon ab, ob man eher alleine fährt oder regelmäßig Mitfahrer hat. Familienväter werden sicherlich einen Van oder einen Kombi bevorzugen. Singles möchten es vielleicht lieber etwas sportlicher haben und eventuell sogar einen Zweisitzer in Betracht ziehen.

5.) Wie viel Stauraum brauche ich?

Fahre ich regelmäßig zu viert in den Urlaub brauche ich ein anderes Modell als jemand, der nur alleine ins Büro fährt.

6.) Braucht mein Wagen Offroad-Fähigkeiten?

Im Gelände kann ein Offroad-taugliches Fahrzeug und dessen höhere Bodenfreiheit bzw. der Allrad Gold wert sein. Vor allem für Jäger und Bauern ist ein Geländewagen ein Muss, denn auf nicht asphaltierten Straßen bleibt man sonst gerne stecken. Natürlich sind SUVs immer noch auch in den Städten schwer in Mode.

7.) Ist Leistung wichtig?

Ein schnelles Auto mit guter Beschleunigung macht vielen Spaß. Oftmals steckt sogar ein Sicherheitsgedanke dahinter, denn Überholvorgänge kann man so schneller und dadurch sicherer abschließen. Jedoch muss der Käufer bedenken, dass mit der PS-Anzahl auch die monatliche Versicherungssteuer steigt. Rechenbeispiel: Auf ein Fahrzeug mit 250 PS kommt in Österreich eine monatliche Versicherungssteuer von über 120 Euro zu. Zum Vergleich: 200 PS kommen auf etwa 90 Euro und 150 PS auf knapp 60 Euro.

8.) Wie wichtig ist Komfort?

Seid ihr eher Genießer oder steht bei euch die pure Transportfunktion im Vordergrund? Das ist persönlicher Geschmack, aber natürlich auch eine Geldfrage. Oft werden luxuriöse Autos auch aus Imagegründen gekauft.

9.) Kann man sich auch die laufenden Kosten leisten?

Viele vergessen zu gern auf die laufenden Kosten, wie Versicherung, Spritkosten, Geld für Wartung und Reparaturen und einiges mehr. Gut zu planen hat noch niemanden geschadet und nichts belastet die Nerven mehr, als jeden Monat zittern zu müssen, ob es sich mit dem Geld auch ausgeht. Wer sein Auto gar in Pfand geben will oder muss, sollte umbedingt folgendes beachten.

10.) Fahr ich das Auto „zu Ende“ oder muss ich auch auf den Wiederverkaufswert achten?

Gerade bei Autos mit höherem Prestige und Anschaffungspreis haben gegenüber der billigeren Konkurrenz einen guten Wiederverkaufspreis.

 


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