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Die neue Mercedes A-Klasse: alle Preise, technischen Daten und Ausstattung [mit Konfigurationsempfehlung]

Die neue Mercedes A-Klasse schickt sich an, die Technikführerschaft in der Kompaktklasse zu übernehmen. Unser Konfigurator erklärt, was das den Kunden kostet.

17.10.2018 Online Redaktion

Mercedes muss der A-Klasse dankbar sein. Vielleicht nicht zwingend die ersten Auflage, aber die letzte und aktuelle Generation erfüllen drei wichtige Aufgaben: Die Mercedes A-Klasse liefert hohe Absatzzahlen, bietet eine hohe Eroberungsrate von anderen Marken und ist die Marke im Portfolio mit der jüngsten Kundschaft. Mit Abstand. Ein Erfolg, der jetzt sogar globalisiert werden soll. Mit dem Coupé CLA wurde erstmals ein Mercedes-Kompaktwagen in den USA lanciert. Auch das mit Erfolg.

Artikel zur Mercedes A-Klasse

Mercedes BEnz A KLasse Konfigurator Check
© Bild: Mercedes-Benz

Das ist die neue Mercedes A-Klasse

Doch ein Problem gibt es mit der neuen Mercedes A-Klasse. Die Marke wurde nunmal mit staatsmännischen Limousinen berühmt und nicht mit Fahrzeugen der Kompaktklasse. Der Geist der großen Prestigebringer soll jetzt auf das Einstiegslevel der Marke übertragen werden (den Smart rechnen wir aus dem Modellprogramm raus). Dafür dürfen sich die Ingenieure der A-Klasse in den Technikregalen der E- und S-Klasse bedienen. So ist für die neue Mercedes A-Klasse alles an Fahrassistenzsystemen verfügbar, was es auch in der Oberklasse gibt.

Technische Daten Mercedes A-Klasse: Dimensionen

  • Länge/Breite/Höhe: 4.419/1.796/1.440 mm
  • Radstand: 2.729 mm
  • Kofferraumvolumen: 420 Liter
  • Kraftstofftank: 43 Liter
  • Wendekreis: 11 Meter

Wie von Mercedes gewohnt, geht es darum, in der Kompaktklasse die Führungsrolle übernehmen zu können. Vielleicht nicht in Sachen Absatzzahlen – dafür ist die preisliche Einstiegshürde einfach zu hoch – aber sicherlich in Sachen Technik und Innovation. hat Mercedes mal eben den gesamten Innenraum umgebaut.

Mercedes BEnz A KLasse Konfigurator Check
© Bild: Mercedes-Benz

Einen kleinen Aufschrei – wie kann man nur – verursachten die beiden Worte „Hey, Mercedes!“. Damit aktiviert der Fahrer in der vierten Generation der Mercedes A-Klasse die Sprachsteuerung. Kumpelhaft. Sprachlich unter dem „Du“ angesiedelt. Wie gesagt: ein Aufschrei. Damit aktiviert sich eine mitlernende Software, deren Spracherkennung neue Maßstäbe setzen soll. So Mercedes. Der Software muss nicht mehr gesagt werden, dass der Innenraum auf 22 Grad geheizt werden soll. Es reicht ihr zu sagen, dass einem kalt ist.

Technikführerschaft in der Kompaktklasse

Freilich hat das System auch noch klassische Bedienelemente. „Klassisch“ bedeutet in diesem Fall aber, dass zwei Monitore mit bis zu 10,25 Zoll Informationen und Funktionen aus allen Röhren feuern. Zum Beispiel auch über ein Head-up-Display. Das neue Steuerungssystem nennt sich MBUX, das Command-System flog raus.

Mercedes BEnz A KLasse Konfigurator Check
© Bild: Mercedes-Benz

Dazu kommen die mittlerweile obligaten Fingerübungen in Sachen technischer Helferlein. Der adaptive Tempomat hält nicht Geschwindigkeit und Abstand, sondern hilft beim Lenken. Und das vorausschauend – das bedeutet, dass das System vor Kreisverkehren, Ampeln und Kreuzungen die Geschwindigkeit anpasst. Dagegen sehen Dinge wie ein Notbrems-, Ausweich- und Totwinkelassistent wie eine lästige Pflicht aus.

Technische Daten Mercedes A-Klasse: Preise für alle Benzinmotoren und Getriebe

  • A160 – R4-Zyl., 109 PS, 6-Gang-Schalter: Leergewicht 1.350 kg, 5,5 bis 5,8 Liter/100km, 127 bis 132 g/km, ab 28.750 Euro.
  • A180 – R4-Zyl., Turbo, 136 PS, 6-Gang-Schalter: Leergewicht 1.350 kg, 5,5 bis 5,8 Liter/100km, 127 bis 132 g/km, ab 29.670 Euro.
  • A200 – R4-Zyl., Turbo, 163 PS, 6-Gang-Schalter: Leergewicht 1.355 kg, 5,8 bis 6,1 Liter/100km, 133 bis 140 g/km, ab 33.290 Euro.
  • A220 – R4-Zyl., Turbo, 190 PS, 7-Gang-DCT: Leergewicht 1.450 kg, 6,2 bis 6,4 Liter/100km, 141 bis 145 g/km, ab 38.850 Euro.
  • A220 4matic – R4-Zyl., Turbo, 190 PS, 7-Gang-DCT: Leergewicht 1.505 kg, 6,5 bis 6,6 Liter/100km, 148 bis 151 g/km, ab 42.000 Euro.
  • A250 – R4-Zyl., Turbo, 224 PS, 7-Gang-DCT: Leergewicht 1.455 kg, 6,2 bis 6,5 Liter/100km, 141 bis 149 g/km, ab 42.390 Euro.
  • A250 4matic – R4-Zyl., Turbo, 224 PS, 7-Gang-DCT: Leergewicht 1.505 kg, 6,6 bis 6,6 Liter/100km, 148 bis 151 g/km, ab 45.590 Euro.

Die neue Mercedes A-Klasse spreizt auch den Begriff der „Kompaktklasse“ ziemlich in die Länge. Was wörtlich zu verstehen ist. So misst sie jetzt 4,42 Meter in der Länge, was beispielsweise mehr als ein Skoda Karoq (4,38 Meter Länge). Der VW Golf, um den Klassenprimus zu nennen, park nur 4,26 Meter Auto zwischen die beiden Nummernschilder.

Motor und Getriebe

Grundsätzlich erfüllen alle verfügbaren Motoren in der neuen Mercedes A-Klasse die EU6d-TEMP Norm. In dieser Hinsicht gibt es also zunächst keine Einschränkungen. Einerseits. Andererseits ist es so, dass derzeit auch nur ein einziger Dieselmotor erhältlich ist. Der A180d mit 116 PS. Der ist serienmäßig mit der 7-Gang-Automatik DCT (Dual Clutch Transmission) ausgestattet – also mit einem Doppelkupplungsgetriebe. Einstiegspreis: 32.920 Euro.

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© Bild: Mercedes-Benz

Technische Daten Mercedes A-Klasse: Fahrleistungen Benzinmotoren

  • A160 – 109 PS, 6-Gang-Schalter: Beschleunigung 0-100 km/h: 10,9 s; Höchstgeschwindigkeit: 200 km/h;
  • A180 – 136 PS, 6-Gang-Schalter: Beschleunigung 0-100 km/h: 9,2 s; Höchstgeschwindigkeit: 215 km/h;
  • A200 – 163 PS, 6-Gang-Schalter: Beschleunigung 0-100 km/h: 8,2 s; Höchstgeschwindigkeit: 225 km/h;
  • A220 – 190 PS, 7-Gang-DCT: Beschleunigung 0-100 km/h: 6,9 s; Höchstgeschwindigkeit: 240 km/h;
  • A220 4matic – 190 PS, 7-Gang-DCT Beschleunigung 0-100 km/h: 6,9 s; Höchstgeschwindigkeit: 235 km/h;
  • A250 – 224 PS, 7-Gang-DCT: Beschleunigung 0-100 km/h: 6,2 s; Höchstgeschwindigkeit: 250 km/h;
  • A250 4matic – 224 PS, 7-Gang-DCT: Beschleunigung 0-100 km/h: 6,2 s; Höchstgeschwindigkeit: 250 km/h;

Es geht auch günstiger. Dafür muss allerdings zu einem Benziner gegriffen werden. Insgesamt sieben Varianten mit fünf verschiedenen Leistungsstufen (109 bis 224 PS) bietet Mercedes an. Einstiegsmotor ist der A160 mit 109 PS. Mit 6-Gang-Schaltgetriebe ist der für 28.750 Euro zu haben. Es folgen der A180 (136 PS, 29.670 Euro) und der A200 (163 PS, 33.290 Euro). All diese kommen serienmäßig mit dem 6-Gang-Schaltgetriebe. Das 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe gibt es für den A180 und A200 gegen einen Aufpreis von 2.330 Euro (A180) beziehungsweise 2.367 Euro (A200). Ein Preisunterschied, der einem höheren NoVa-Satz für den A200 geschuldet ist.

Erst beim A220 (190 PS) wird serienmäßig das Doppelkupplungsgetriebe verbaut. Der große Wermutstropfen ist der Einstiegspreis: 38.850 Euro. Nach oben ist dann freilich noch Luft. Für 42.000 gibt es den A220 4Matic – also die Allradversion des 190-PS-Benziners. Darüber parkt der A250 mit 224 PS (42.390 Euro), der ebenfalls mit Allradantrieb zu haben ist (45.590 Euro). Allesamt serienmäßig mit dem Automatikgetriebe ausgestattet.

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Technische Daten Mercedes A-Klasse: Preise für alle Dieselmotoren und Getriebe

  • A180d – R4-Zyl., Turbo, 116 PS, 7-Gang-DCT: Leergewicht 1.445 kg, 4,1 bis 4,3 Liter/100km, 108 bis 114 g/km, ab 32.920 Euro.

So flexibel und umfangreich die Preisliste der Mercedes A-Klasse ist, so wichtig ist dann im Hinblick auf die weitere Ausstattung doch die Wahl der Motorisierung. Denn nicht für jede Motorisierung gibt es jedes Ausstattungsdetail. Wie gerade geklärt gibt es beispielsweise für den A160-Benziner das Automatikgetriebe nicht.

Wir werden die A-Klasse zum Pendeln und Einkaufen nutzen, für Familienbesuche und Ausflüge. Der Wagen wird täglich im Einsatz sein. Im Sommer und im Winter und viel Zeit wird in zähfließendem Verkehr zugebracht. Die Highspeed-Hetz steht eher nicht im Lastenheft. Wir entscheiden uns deswegen für den Mercedes A180 Benziner mit 136 PS. Er hält sich akustisch angenehm zurück und hat – gerade im Hinblick auf die anstehenden Wintertouren – ein ruhigeres Kaltstartverhalten als der Diesel. Für kurze Touren ist das nicht unwichtig. Der A160 wird es nicht, weil der nur mit Schaltgetriebe zu haben ist. Zum anderen hat der A180 mit 136 PS eben doch das Schäufelchen mehr Leistung, das es braucht, um sich souverän von A180d (116 PS) und A160 (109 PS) abzuheben.

Unser Alltagsauto muss aber wegen der eher zähen und mühsamen Tagesfahrten ein Automatikgetriebe haben. Zumal das Doppelkupplungsgetriebe von Mercedes, dessen Komfort gar nicht genug betont und gelobt werden kann. Der A180 kostet 29.670 Euro. Das 7-Gang-DCT muss extra geordert werden: 2.330 Euro (inklusive 7% NoVa und MwSt).

Alle Preise in diesem Konfigurator werden wir inklusive NoVa und MwSt. angeben.

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Technische Daten Mercedes A-Klasse: Fahrleistungen Dieselmotoren

  • A180d – 116 PS, 7-Gang-DCT: Beschleunigung 0-100 km/h: 10,5 s; Höchstgeschwindigkeit: 202 km/h;

Sicherheit: Airbags und Assistenzsysteme

Für die neue Mercedes A-Klasse gibt es zwar noch keinen Euro NCAP Test, es darf jedoch von einer 5-Stern-Wertung ausgegangen werden. Serienmäßig gibt es einen Aribag für Fahrer und Beifahrer, Knieairbags für Fahrer sowie Fenster- und Seitenairbags für Fahrer und Beifahrer (kombinierter Thorax-/Pelvisbag).

Auch in Sachen technischer Helferlein kann sich die Basisausstattung der neuen Mercedes A-Klasse durchaus sehen lassen – völlig unabhängig von der Motorisierung. So ist der aktive Brems-Assistent serienmäßig an Bord. Das System warnt dann optisch und akustisch vor einer drohenden Kollision. Wenn Sie anschließend zu schwach bremsen, bietet es Ihnen die situationsgerechte Bremskraftunterstützung.

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© Bild: Mercedes-Benz

Auch der Spurhalte-Assistent ist dabei. Er lässt das Lenkrad vibrieren, falls der Fahrer unbeabsichtigt eine gestrichelte oder durchgezogene Linie überquert. Im Notfall kann der Assistent zusätzlich per einseitiger Bremsung eingreifen.

Auch den Geschwindigkeitslimit-Assistent gibt es serienmäßig. Dank einer Kamera kennt das System das aktuelle Tempolimit und stellt es im Kombiinstrument dar. Selbst beschränkende Zusatzzeichen (z.B. wetterabhängige Beschränkungen) werden erkannt.

Aber natürlich gibt es reichlich Extras, die der Sicherheit noch weiter zuträglich sind. Das Pre-Safe-System kostet 438 Euro, Seitenairbags für die hinteren Sitze 495 Euro, ein Totwinkel-Assistent 597 Euro und der aktive Abstands-Assistent Distronic kommt um 794 Euro. Der beherrscht immerhin auch Stau- und Kolonnenverkehr.

Für rund 2.000 Euro schnürt Mercedes für die A-Klasse das Fahrassistenz-Paket, das die erwähnten Extras zusammenfasst und dir serienmäßigen Helferlein stark erweitert. Mit dabei: Distronic, streckenbasierte Geschwindigkeitsanpassung, aktiver Lenk-, Geschwindigkeitslimit- und Brems-Assistent (letzterer mit Kreuzungsfunktion). Außerdem: Ausweich-Lenk-, Spurwechsel-, Totwinkel- und Nothalt-Assistent.

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© Bild: Mercedes-Benz

Die Frage nach der nötigen Sicherheitsausstattung hat natürlich viel mit persönlichem Empfinden zu tun. Das Sicherheits-Paket (setzt Automatikgetriebe voraus) wäre grundsätzlich eine Überlegung wert, setzt aber noch zusätzliche Techniken voraus, um das Paket voll nutzen zu können. Nämlich:

  • Festplattennavigation (730 Euro) und Verkehrszeichenerkennung (394 Euro): weil sonst die streckenbasierte Geschwindigkeitsanpassung, der aktive Spurwechsel- und der Geschwindigkeitslimit-Assistent nicht funktionieren.
  • Park-Paket mit Rückfahrkamera (787 Euro): sonst kann der Wagen im Stop&Go nicht wieder anfahren.
  • Spiegel-Paket (483 Euro) oder (!) elektrisch einstellbarer Fahrersitz (457 Euro): sonst arbeitet das Pre-Safe-System nicht.

Im günstigsten Fall kostet ein voll funktionsfähiges Fahrassistenz-System also 4.368 Euro.

Wir verzichten auf das Komplett-Paket, weil uns das Automatik-Getriebe im Stop&Go genug Komfort bietet. Lediglich den Totwinkelwarner wollen wir haben, schließlich sind wir viel auf Stadtautobahnen und im Großstadtdschungel unterwegs. Dieses Assistent setzt das Spiegel-Paket voraussetzt. Dazu wollen wir, weil wir viel mit Kindern unterwegs sind, die hinteren Zusatzairbags. In Summe: 1.575 Euro.

Achtung: Die hinteren Airbags setzen voraus, dass sich der Fahrer für das Style-, Progressive- oder AMG-Line-Design entschieden hat. Das sind Design-Pakete, die grundsätzlich ohne Mehrpreis zu haben sind, aber wiederum die gleichnamigen Pakete voraussetzen.

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Zubehör: Komfort und Luxus

Komfort und Luxus sind im Prinzip die Kernkompetenz von Mercedes. Um es kurz zu machen: Grundsätzlich gibt es für die neue A-Klasse alles. Mercedes will den (etwas jüngeren) Einstiegskunden zeigen, was die Marke bereit hält, sollte mal ein Firmenfahrzeug gewählt oder eine Erbschaft verprasst werden müssen.

Weil auch bei diesen Features starke Abhängigkeiten zwischen den einzelnen Optionen besteht, starten wir in dieses Kapitel gleich mit einem Paket. Dem Premium-Paket um 4375 Euro. Neben einem Navigationssystem, einem Spiegel-Paket, einem Soundsystem und einer Sitzheizung wird vor allem das volldigitale Instrumenten-Display verbaut. Es sorgt dafür, dass der Innenraum optisch abgerundet wird.

Mercedes setzt mit der neuen A-Klasse stark auf Digitalisierung und Zusatzfunktionen und entsprechend ist das Setup des Interieurs abgestimmt. Dazu kommt, dass im Premium-Paket die Außenspiegel enthalten sind, die wir für den Totwinkelassistenten brauchen.

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© Bild: Mercedes-Benz

Natürlich gibt es auch Leder-Pakete, die bei 1.524 Euro beginnen. Wer es sportlicher mag, der außerdem zu den diversen AMG-Ausstattungsdetails greifen. Für einen 136-PS-Benziner kam das für uns aber nicht in Frage. Wir wollen mit der Optik nichts versprechen, was der Motor dann nicht halten kann.

Design: Lackierung, Felgen

Wie schon das Kapitel zum Thema Sicherheit gezeigt hat, sind die Features in modernen Autos stark miteinander verknüpft. Wer sich eine Mercedes A-Klasse kauft muss nach dem Grundsetup mit Motor und Getriebe eine Ausstattungslinie wählen. Die Style Line ist im A220 und A250 serienmäßig verbaut und in allen anderen Modellen nicht für Geld und gute Worte verfügbar.

Was es für unseren A180 aber gibt ist die Progressive Line um 3.442 Euro. Das Paket beinhaltet unter anderem 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, ein Multifunktionslenkrad und eine Klimaautomatik. Dazu kommen einige Design-Zuckerl wie verchromte Bordkanten- und Fensterlinienzierstäbe und der Diamantgrill mit Pins in schwarz. Damit wäre das Fahrzeug optisch über die Brot-und-Butter-Varianten erhaben (und eine Klimaautomatik sollte ohnedies obligat sein).

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© Bild: Mercedes-Benz

Beim Lack schlägt Mercedes sehr ruhige Töne an. Jupiterrot und Nachtschwarz gibt es ohne Aufpreis. Die Metallic-Lacke kosten 781 Euro Aufpreis, sind aber von eher zurückhaltender Natur und changieren zwischen weiß, grau, silber und schwarz. Wer es krachen lassenmöchte, der kann 2.451 Euro in den Designo-Lack „Mountaingrau Magno“ investieren. Dem Straßenbild würde etwas mehr Metallic-lack gut tun. Mit „Digitalweiß“ und „Kosmosschwarz“ dürften Mercedes-Kunden den Zeitgeist treffen.

Unsere Konfigurator-A-Klasse lassen wir um 781 Euro in Digitalweiß lackieren.

Service und Garantie

Grundsätzlich bietet Mercedes für die neue A-Klasse ein 4-Jahres-Wertpaket an. Das Paket beinhaltet alle Reparaturen, die nicht durch den üblichen Verschleiß verursacht werden. 48 Monate oder 120.000 Kilometer ist das Paket gültig. Der Kunde muss also weder Arbeitszeit noch die Original-Ersatzteile bezahlen.

Gegen Aufpreis ist die 4-Jahres-Wertpaket-Erweiterung zu haben. Der Kunde kann sowohl die Kilometerleistung (bis 200.000 Kilometer) als auch die Dauer (bis zu 7 Jahre) erweitern. Hier alle Service- und Garantie-Pakete im Überblick:

Mercedes A-Klasse Kaufberatung Service und Garantie

Dazu gibt es noch den Service-Vertrag-Compact. Während die 4-Jahres-Wertpaket-Erweiterung „nur“ die unvorhersehbaren Reparaturen und eine Mobilitätsgarantie einschließt, werden beim Service-Vertrag-Compact auch alle Wartungsarbeiten übernommen – inklusive dem Austausch aller Teile (Ölwechsel, Kombifilter…). Wer zusätzlich noch seine Verschleißteile inkludiert haben möchte, der muss zum Servicevertrag-Excellent greifen. Die Preise für diese Pakete gibt es auf Anfrage.

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© Bild: Mercedes-Benz

Konfigurator: Fazit

Unser Ausgangsfahrzeug war ein Mercedes A180. Also ein Benziner mit 136 PS, die wir um das 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe erweitert haben. Wir haben uns entschieden, zusätzliche Airbags für den Fond und einen Totwinkelassistenten zu ordern. Das Premiumpaket bringt uns Gadgets wie eine Klimaautomatik und ein Soundsystem und die Progressive-Line verleiht der Mercedes A-Klasse von außen mehr Würde.

Der Mercedes A180 im Überblick (alle Preise mit 7% NoVa und MwSt.):

  • Mercedes A180 Basispreis: 29.670 Euro
  • Totwinkel-Assistent: 597 Euro
  • Zusätzliche Fond-Airbags: 495 Euro
  • Premium-Paket: 4.375 Euro
  • Progressive-Line: 3.442 Euro
  • Metallic-Lack: 781 Euro
  • Gesamtpreis: 41.690 Euro

 

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