BMW i8 vs. Tesla P85D Insane Mode

Es treten an der rein elektrisch angetriebene Allrad-Tesla Model S P85D und der Plug-In-Hybrid BMW i8. Gefahren wird auf einer Straße, der Unterschied ist beachtlich.

25.07.2015 Online Redaktion

Teslas Allrad-Model S hat bei einigen Insassen zu Freuden- und/oder Angstschreien geführt. Das Elektroauto hat sich mit mehreren Supercars angelegt – darunter einem Ferrari 575, 458 Speciale F12 oder einem Lamborghini Aventador. Warum nicht mal gegen einen BMW i8 antreten? Wir haben großes Mitleid.

bmw i8 vs tesla p85d
© Bild: YouTube

  • David Mair

    Naja Tesla 700 PS und in 362PS ist ja nicht ganz das gleiche!

    Zum Thema Plug in Hybrid kann ich nur sagen, richtig genutzt machen diese Autos sehr viel Sinn und schaffen mit Leichtigkeit die NEFZ Angabe! Somit keine Mogelpackung wie hier behauptet.
    Ich fahre einen Mitsubishi Outlander PHEV vorher BMW 330d (5 1/2 Jahre und 130.000 km schnitt lag bei 6,7 – 7,7 Liter Diesel). Der PHEV verbraucht bei vergleichbarer Fahrweise zwischen 0 – 7,8 Liter Benzin. Auf 5000 Kilometer liegt mein schnitt jetzt bei 2,8 Liter Benzin und ich fuhr 1033 km an einem Tag mit 7,4 Liter schnitt (330d wären es 6 Liter gewesen). Von Montag bis Freitag fahre ich beruflich ca. 400 – 500 km und jetzt kommt die Stärke des PHEV mit schnitt von 0,75 Liter ich habe bereits 2000 km zurückgelegt und ca. 1/4 des Benzintankes somit ca. 15 Liter verbraucht. 330d wären es 140 Liter Diesel gewesen! Wenn es so weiter geht werde ich viermal ca. 180 Liter Benzin pro Jahr tanken, beim 330d sind es ca. 150 – 180 Liter Diesel im Monat gewesen

    MfG

    • Marcus

      Sg Herr Mair! Ich finde Plugin-Hybrid durchaus sinnvoll, eine gute Sache! Was den Energieinhalt angeht würde ich aber noch Folgendes hinzufügen: Der Heizwert von Benzin oder Diesel kann in thermomechanischen Prozessen (Kraftwerk, Automotor, …) nur zu einem Teil in mechanische Arbeit oder Strom umgewandelt werden. Strom ist somit eine „raffinierte“ Form der Energie so ähnlich wie Super 100 hochwertiger ist als Normalbenzin. Sie benötigen im Kraftwerk 19,5 oder 20 kWh Heizwert, um 10 kWh Strom zu erzeugen. Nach den Stromnetzverlusten kommen etwa 8 kWh in der Steckdose an. Genausogut kommen von 10 kWh aus Wasserkraft oder Windkraft nur ca. 8,5 kWh in der Steckdose an. Mit einer Wärmepumpenheizung können Sie mit den 8 kWh Strom zu Hause wieder 20 oder sogar 24 kWh Wärme erzeugen zum Heizen Ihres Hauses. Deshalb ist (aus meiner Sicht) der Verbrauch von 10 kWh Strom ein wesentlich höherer Energieverbrauch als 1L Treibstoff. Wenn man umrechnet 10 kWh Strom entspricht 2,5 L Treibstoff (bzw. 4 kWh Strom entspricht 1L Treibstoff), ist das ein angemessenes Äquivalent.
      Plugin ist aus meiner Sicht trotzdem sehr sinnvoll: Mit einem relativ kompakten Akku (z.B. 6kWh) kann man Pendelstrecken oder Stadtstrecken (wo der Verbrenner gerade erst warm würde) mit Strom zurücklegen. Es fällt nur ganz wenig Akkuschrott an, falls der Akku nach 15 Jahren an Kapazität verliert. Im Gegensatz zu einem „nur Batterie“-Tesla, dessen fetter Akku mit begrenzter Lebensdauer
      a) zu viel Akkuschrott/km führt,
      b) auf Langstrecken Zeitverlust bedeutet,
      c) durch das hohe Gewicht den Stromverbrauch pro km in unnötige Höhen treibt und
      d) durch die Mehrkosten für den zu großen Akku und die Wiederbeschaffung nach Kapazitätsverlust nur gegenüber absoluten Spritfressern eine angemessene Wirtschaftlichkeit besitzt.

    • David Mair

      Das mit den Netzverlusten wird wahrscheinlich so sein?
      Zum Vergleich 10kw/h und 1 Liter Benzin :
      Ich fahre mit 10kw/h ca. 50 km bei Tempo 100 auf der Autobahn. Mit ca. 13kw/h fahre ich 70 – 80km Täglich zu 100% elektrisch. Früher lag mein schnitt bei ca. 7 Liter Diesel /100km, somit ein normaler Arbeitstag bei 4,9-5,6 Liter Diesel mit einem Benziner wahrscheinlich 6-7 Liter.
      Bei Tempo 100 auf der Autobahn braucht ein Golf 4 1,9TDI auch ca. 4,7-5 Liter Diesel, mein 330d lag ebenfalls in diesem Bereich. Somit für 50 km immerhin 2,35-2,5 Liter Diesel ein Benziner wahrscheinlich 3-3,5 Liter. Somit bin ich, auch nach ihrer Rechnung, Energietechnisch effizienter als ein Verbrenner unterwegs.
      Strom ist erneuerbar (Wasserkraft, PV, Windkraft, usw. .) Jedoch Benzin und Diesel noch fossile Brennstoffe.

      mfg David

    • Marcus

      Ein gutes Argument! Tatsächlich braucht ein Toyota Hybrid bei Tempo 100 kontant nur 3,6 bis 4 L Benzin, bei einem (schmutzigen) Basis-Diesel kommen Sie wahrscheinlich auf 3,5 bis 3,8 L bei Tempo 100.
      Was aber den Plugin wirklich so sinnvoll macht (macht VIEL mehr Sinn wie z.B. Tesla-Kübel): Mit dem verhältnismäßig kleinen Akku (und damit wenig Akkuschrott – selbst wenn nach 12 Jahren der Akku arg an Kapazität eingebüßt hat) ist es mit dem Plug-in möglich, fast alle Pendelstrecken elektrisch ohne Diesel oder Stickoxide zu bewältigen. Und für die Langstrecke fährt man ganz normal 1000 km non-stop (wenn man will) mit dem geringen Langstreckenverbrauch eines Verbrenners (außer man hat sich für ein 4 -5 L Hubraummonster entschieden).

  • Teki

    Eigentlich ist es aber auch nicht DAS Thema, welches Auto in 2, 3 oder 4 Sekunden auf 100 km/h ist. Fakt ist, dass Hybride keine Zukunft haben werden, sondern eine Mogelpackung sind. Nachdem sie ihre 20, 30 km elektrisch gefahren sind, haben sie halt Verbrennerleistungen, stossen aber bis zu viermal soviel C02 aus als angegeben. Sie bringen somit eigentlich niemand was, weil der Verbrenner wohl ständig läuft, niemand lädt den i9 oder den Porsche alle 30 km elektrisch auf.
    Die Abschaffung des NEFZ ab 2017 wird den Hybridunsinn aber sowieso zu Fall bringen.
    Tesla hat gezeigt, dass man ein langstreckentaugliches Auto in Top Qualität bauen kann, dass jeden Tag eine Freund ist, zu fahren. Alle 300 bis 400 km mal kurz Pause zu machen, ist wohl im Normalfall kein Problem.
    UND: es mag auch Menschen geben, für die ein Elekroauto noch nicht geeignet ist. Wenn man täglich wirklich mehrere Hunderte Kilometer mit wechselnden Strecken fahren muss, dabei unter Zeitdruck steht …. Das betrifft aber vielleicht ein paar Prozent aller Fahrer. Und wenn es so wichtig ist, dann kann es auch in ein paar Jahren noch sein sein, dann wird es auch nicht stören, dass ein Liter Sprit 5 oder 10 EURo kosten. Ein Expresspaket kostest auch mehr als ein normales.
    90% der Bevölkerung findet mit einem Tesla aber sicher mehr als das Auslangen.
    Und die Entwicklung geht weiter. …. Model 3, bereits jetzt gibt es Batterie mit 90 kWh und 2017 wird es wohl eine mit 120 oder so geben, also die Reichweitenangst gibt es nicht mehr, sorry.

    • Martin Lang

      Teki-
      So viel gelacht wie in der letzten Minute beim durchlesen Deines Textes habe ich schon eine ganze Zeit nicht mehr! :) ! :) !!
      Weiter so Du Komiker :-D

    • Teki

      Bin ein humorvoller Mensche und lache gerne :) aber oben war eigentlich nix Lustiges dabei? Oder was meins du konkret? (ok, hab paar Tippfehler gefunden, aber sonst?)

    • Marcus

      Sehr geehrter Teki!
      Ich glaube Sie haben das eine oder andere Vorurteil gegenüber Hybrid-Fahrzeugen (und ich behaupte mal, dass die deutsche Autoindustrie daran nicht ganz schuldlos ist: einerseits haben die Deutschen bis vor 3 Jahren nur Hybride gebaut, die tatsächlich kaum Minderverbrauch zustande gebracht haben, andererseits wurden sie nicht müde, die japanische Konkurrenz schlecht zu reden).
      Bei einem Hybrid geht es (m.M.n.) nicht darum, wahlweise mit Verbrenner oder elektrisch zu fahren, sondern es geht darum, den Verbrenner möglichst intelligent zu unterstützen: einerseits durch das Rückgewinnen von Bremsenergie (Ampel oder Bergabfahren) – damit werden alle Vorteile lukriert, die sonst nur ein Elektroauto hätte -, andererseits einen Verbrenner-Kreisprozess zu ermöglichen (Stichwort Atkinson), der ohne Elektroboost im unteren Drehzahlbereich nicht adäquates Drehmoment erreichen würde.
      Der Hybrid Benziner erreicht durch den Atkinson-Zyklus mit 39% das Wirkungsgradniveau eines Diesel, ohne aber dessen Nachteile wie Stickoxidausstoß zu haben. ZUSÄTZLICH holt der Hybrid durch den beim Bremsen, Bergabfahren, simulierten Motorbremseffekt erzielten Strom einen weiteren Sparsamkeitseffekt. Wenn Sie bei Spritmonitor hineinschauen, werden Sie unter „Fahrzeuge mit dem geringsten CO2-Ausstoß“ neben dem Citroen C1 Diesel wesentlich größere Fahrzeuge wie den Prius oder auch Auris Hybrid und kurz danach Prius Plus finden – 5 bis 5,5 L Benzin. Dabei verbrauchen diese Autos keine Kilowattstunde von der Steckdose (Kohlestrom, Erdgasstrom, Wasserkraft, Atomstrom).
      Dabei wäre ein wirklich sparsames E-Auto (i3, e-Golf, …) für das Pendeln oder den städtischen Verkehr wirklich gut. Leider zählt bisher kein Tesla zu diesen wirklich sparsamen Vertretern.

  • Marcus Lang

    Für 3 min ist der Tesla schneller, dann fährt der i8 mit v_max_Dauer = 250 davon. Und auf den meisten Rundstrecke ist der i8 auch schneller. Bremsleistung: i8 ebenfalls besser! Aber für Yuppies, die viel an Autobahn-Ladestationen abhängen wollen, ist der „D“ sicher eine gute Option.
    Die 5,5L die der i8 bei normaler, gesitteter Fahrweise verbraucht, sind für mich ABSOLUT beeindruckend (wenn man garnicht elektrisch nachlädt, im Hybrid-Betrieb). Der i8 ist 800 kg leichter als der D, Wahsinn! Kein Wunder, dass er im Verbrauch und in der Querdynamik Vorteile hat (wenn man die Option mit den breiteren Reifen wählt). IMHO: i8

    • chris

      „BMW i8 V-max-Dauer = 250“ – hihiii, aber nit wirklich:

      Der Akku des i8 hat eine Kapazität von 5,2kWh; der elektr. Verbrauch im Hybridmodus lt. BMW: 11kWh/100km! Das heißt: bereits nach ca. 50km fällt der Hybridmodus aus, weil der Akku leer ist, und der Wagen muss sich dann mit seinem 3-Zylinder/231PS-Motor zufrieden geben. Also nach ½ Stunde aus mit lustig…

      Da vergeht noch viel Zeit, bis der Tesla mal an den Supercharger muss…

    • Marcus

      Sehr geehrter Chris!
      Das ist ja gerade der Unterschied zwischen „nur Batterie“-Auto und Hybrid: Beim Hybrid steht die Verbrenner-Leistung (224 PS) immer zu Verfügung, diese reicht beim i8 leicht für die 250 km/h Dauer. Zum Beschleunigen und zum Energie-Rückgewinnen steht ZUSÄTZLICH noch die Elektrische Leistung (121 PS) zur Verfügung.
      Beim „nur Batterie“ Tesla sieht das Verhältnis ein bißchen schlechter aus: Oberhalb von 160 – 170 PS wird das E-System heißer, als es auf Dauer ausgelegt ist. Nach einigen Minuten mit der kurzzeitig verfügbaren Spitzenleistung (420 PS bei P85, 700 PS bei P85D) wird in den Großmuttermodus von 125 PS (P85) bzw 170 PS (P85D) geschaltet. Und 170 PS sind für ein 2,3 t Auto nicht wirklich viel.
      Zur Info: Der aktuelle Ford F150 Pickup hat 2,2t.
      Und selbst diese 125 oder 170 PS Dauerleistung sind so viel Stromverbrauch, dass der Akku nach 40 bis 50 min aus ist – ist aber eh‘ nur auf der Rundstrecke oder der deutschen Autobahn relevant. Viel mehr stört, dass bei gesitteter Fahrweise auf österreichischer Seite (120-130 km/h) nach 300 km (18°C) oder 250 km (Winter) SPÄTESTENS eine Ladesäule gefunden werden muss. Und das bei einem Sommer-120km/h-verbrauch von 28 kWh und im Schnitt 3 kg Akkuschrott alle 1000 km. Die 28 kWh entsprechen im Kraftwerk 7LTreibstoff (eine Wärmepumpe könnte mit 28 kWh Ihr Haus so lange heizen, wie eine Öl-Brennwert Heizung mit 7L Heizöl). Da ist der i8 mit 5,5 L BENZIN-Verbrauch und wesentlich weniger Akkuabfall dagegen einfach ein saugeiles Ding.
      Und warum bitte ist die Front beim Tesla so Grotten-hässlich. Beim Heck haben sie bei Jaguar kopiert, das ist gut geworden. Aber die Front mit dem Goldfisch-Maul – da hätten sie vielleicht auch bei Jaguar abschauen sollen??

    • Teki

      Sie schreiben hier viel Halbwahrheiten, aber ein i8 verbraucht bei 250 km/h keine 5,5 l und auch bei 140 km/h vermutlich nicht. Hybride sind nur eine Mogelpackung für den Flotten-CO2-Verbrauch, aber vermutlich nach der Steuerreform in Österreich und ab Beendigung der weltfremden NEFZ-Verbrauchsmessungen ab 2017 Schnee von gestern.
      Kein Tesla (also zumindest meiner nicht), verbraucht bei 120 km/h 28 kWh, sondern eher 22 – Die Umrechnung auf irgendwelche Benzinverbräuche sind sinnlos und falsch, weil ich eben KEIN Benzin verbrenne.
      Was faseln sie von 3 kg Akkuschrott alle 1000 km?
      Ja, die Front könnte schöner sein, aber mit der Zeit gefällts einem, spätestens als mich heute beim Aussteigen wer angesprochen hat und gefragt hat, ob das ein Lamborghini ist – naja, so schlimm kann der Wagen nicht aussehen.

    • Marcus

      @Teki: Natürlich verbraucht kein Auto bei v_max soviel/sowenig, wie im tagtäglichen Straßenverkehr beim gesitteten Cruisen. Und dass der „S“ bei Tempo 180 das doppelte (pro 100 km) verbraucht wie bei Tempo 125, wird jedem Physiker und Maschinenbauer klar sein. (Deshalb sinkt bei dieser Geschwindigkeit die Akku-Reichweite von 300 österreichischen Autobahnkilometern auf ca. 150). Der Verbrauchswert, der tagtäglich relevant ist, ist nicht der einmal-im-Jahr-am-Ring Verbrauch bei v-max, sondern der 95%-im-Jahr-bei-gemischten-Strecken-Sommer/Winter-Verbrauch. Und bei Spritmonitor hab‘ ich noch nie einen Tesla gesehen, der regelmäßig mehr als 300 km pro voller Akkuladung verbraucht hätte. Hatten Sie Rückenwind? Laut Tesla können Sie aber bei abgeschalteter Lüftung und Tempo 58 km/h durchaus angemessene Verbräuche erzielen. i3 und e-Golf schaffen das mit Klimatisierung UND Tempo 90.

      Nur weil ein Auto eine andere Art von Ressourcen vernichtet (nämlich Strom aus Wasserkraft, Kohle, Gas, Atomkraft; zusätzlich Lithium-Akkus in rauhen Mengen), ist es von einer Ressourcenbilanz nicht befreit.

    • Teki

      Ich fahr das Auto auch erstmal aus dem Grund, dass ich lokal emissionsfrei bin, also mir von keinem Grünen Ökofascho sagen lassen muss, ich lärme oder verpeste seine Atemluft – ich bin mir auch sicher genau aus diesem Grund werden Verbrenner bald Fahrverbote in Städten (Paris, deutscher Mahnbrief EU, ..) erhalten und weitere Geschwindigkeitsbeschränkungen auf Autobahnen (Graz, Wien, Linz, Salzburg … nur mehr 80 und 100) und wohl auch Deutschland spätestens 2017 eine allgemeine Beschränkung auf 120 oder 130 – also wozu brauch ich 180, 200 oder 250 km/h.
      Also ich fahre auf ö. Autobahnen keine 180 am Tacho des Model S, weil das wohl eher 200 km/h (auf einem üblichen Tacho) wären und ich das nicht brauch. Ich fuhr auch mit meinem vorherigen Verbrenner keine 180, was wohl „Nur“ 160 entsprochen hätte. Wenn Du also Wert auf ständiges Anrasen auf 180 und abbremsen wert legst, ok, dann kein Model S, mag sein, dass die Reichweite dann so gegen 250 km sinkt. Dann verbrauch halt weiter deine 20 Liter im Verbrenner.
      Ich hab wie viele im Durchschnitt jetzt 21 kWh Verbrauch, Klimaanlage, Stadtverkehr, also Worst-Case, Autobahnfahrten, Bundesstraßen geht so auf 15 bis 17 kWh zurück, also 345 (mit 21 kWh Worstcase) bis 450 km (bei dezenter Fahrweise).
      Ich lade aber bei Pausen schon auf und kam noch nie unter 100 km Restreichweite. Aufladen beim stehen und nicht Tanken wenn man leer ist (wie beim Verbrenner) – Man muss bisschen umdenken, das ist alles.
      Und meine Fahrten wo ich mehr als 400 km an einem Tag fahre sind selten, auch als Unternehmer. Und alle 300 bsi 400 km mal kurz anzuhalten, kann kein Fehler sein.
      i3 und e-Golf verbrauchen genauso viel fast. Und ob 15 oder 21 kWh ist relativ egal, man kann ja nen Golf auch nicht mit einem Jaguar XJ vergleichen. und es nutzt nix, dass ein i3 vielleicht nur 14 kWh verbraucht, wenn man damit nur 100 km kommt, das ist einfach in Summe tatsächlich zu wenig.

    • Marcus Lang

      Ist Ihnen bei Spritmonitor aufgefallen, dass fast alle Tesla-Srromverbräuche OHNE Ladeverluste angegeben sind? Die 23 kWh, die die meisten auf der Autobahn angeben, sind also in Wirklichkeit 26 kWh.
      Was wirklich peinlich ist, das ist der Stadt-Verbrauch des „S“ oder „D“: Ebenfalls „23“ kWh, also gleich hoch wie Autobahn. Da sind i3 und E-Golf VIEL besser, so ca 13 -15 kWh. Da kann Tesla bei anderen E-Autos und Hybrid-Autos noch viel lernen!

    • Teki

      Bei Hybriden wird Tesla nix lernen wollen und können, beim i3 wohl auch nicht :)
      Welche Ladeverluste?
      Sie meinen die ca. 0,75 kWh (ca. 3km), die pro Tag für die Systemkontrolle verloren gehen?? Die interessieren mich ja nicht bei einer zweistündigen Fahrt?
      Mein Stadtverbraucht liegt bei ca. 21 kWh/100km mit Super-Stop-und-Go und Überland eher bei 17 kWh. Stadt ist mir ja egal, ich fahr ja keine 300 km am Tag, sondern vielleicht 20, 50 oder mal 100. Dann lade ich halt jeden dritten, vierten Tag. Na und?
      Ein Model S ist halt keine kleine Golfklasse und braucht halt 20 % mehr.
      Wenn Sie nur Spritsparen wollen, kaufen Sie sich nen Twizy oder nen Smart :) Tesla ist ja nicht angetreten das sparsamste EV zu bauen, sondern das Beste und das ist ihnen gelungen.

    • Marcus

      Ich werde Ihnen (weil ich nämlich Hellseher bin) sagen, was passieren wird, wenn Sie ihr Auto sagen wir 10 Jahre behalten (ein durchschnittliches Auto muss 20 Jahre fahren, um die sinnvollen mindestens 300.000 km abzuspulen, die in der Gesamt-Ressourcenbilanz notwendig sind):
      Sie werden nach 2 Jahren draufkommen, dass die Akkukapazität um 4-5 Prozent gesunken ist. Dabei werden Sie sich noch nichts denken. Nach vier Jahren liegen Sie bei -10%. Jetzt wird es schon knapp, im Winter von Salzburg nach Graz zu fahren, aber sie machen ja ohnehin alle 2 Stunden gerne eine ausgedehnte Pause.
      Nach 8 Jahren fällt Ihnen ein, dass ja schon der „Roadster“, der noch nicht die ganz billigen Akkus hatte, nach 8 Jahren nur noch 80% der Neu-Kapazität hatte.
      Nachdem der Rückgang der nutzbaren Kapazität ein progressiv fortschreitender Prozess ist, werden Sie nach 10 Jahren irgendwo zwischen 65 und 70% Restkapazität liegen, Tendenz stark fallend.
      Sie werden auf ein Sinken der Akkupreise hoffen, ABER: Tesla verwendet ja schon die billigsten Zellen pro kWh – und bei steigenden Lithiumpreisen ist das so, wie wenn Sie bei steigendem Goldpreis auf günstige Golddukaten hoffen. Bis zu diesem Zeitpunkt kostet der Ressourcenschleuder-Monsterakku immer noch 35000-40000 Dollar – damit ist Ihr Auto ein wirtschaftlicher Totalschaden. Und dann erklären Sie mir noch, wie Sie gegenüber einem sinnvollen Auto wie Prius oder auch einem auf jeder Langstrecke schnelleren i3 mit RangeExtender Geld gespart haben, wenn Sie an die Kasko von Ihrem 2,2t Monster denken.
      Beim i3, der wesentlich hochwertigere Akkuzellen enthält, wird nach 10 Jahren auch 15% der Kapazität fehlen, aber die braucht er auf der Langstrecke gar nicht.
      Beim Prius sind nachweislich nach mittlerweile 16 Jahren noch fast keine Pufferakkus eingegangen. Der Hybrid fährt nach 10 Jahren (z.B.Prius 3) mit 120 km/h mit 4,5L Super auf der Autobahn, wie am ersten Tag. Da müsste Ihr Tesla mit 18 kWh auskommen.
      Ach ja : die nächste Gen. Prius braucht noch mind. 10% weniger!!
      Ladeverluste: das ist die Energie, die Ihre Tesla Wallbox und evtl auch Autoelektronik während des Ladens sinnlos verbrämt, ca 12%.Wenn Sie also 23 kWh in den Akku laden, verbrauchen Sie 26 kWh vom Stromnetz!!

    • Teki

      Nachdem ich nix von Hellseherei halte, lasse ich es mal so stehen. Die Fakten deuten in eine andere Richtung.

      Ich verlasse mich eher auf Fakten, wo ein Teslafahrer nach 90.000 km den Selbsttest gemacht hatte und ca. 5 % ermittelt hat und selbst das unsicher ist. Jedenfalls kam er mit einem Akku 605 km.
      Also vergessen Sie Ihre Sorgen. Es ist nett, dass Sie sich um mich sorgen, aber ich hatte noch kein Auto mehr als vier oder fünf Jahre und ich vertraue soweit in die Entwicklungen der Firma Tesla Motors.

      http://tff-forum.de/viewtopic.php?f=55&t=8066
      Dass vielleicht paar kWh mehr rein gehen, kann ich mir mal ansehen und nachmessen, das ist mir aber bei der Fahrt egal und genaugenommen ist es mir so auch egal, wenn es so wäre.
      Wenn Sie mit einem Verbrenner herumstehen, verbrennt auch unnütz Benzin …
      Ich hab das Auto nicht zum Sparen gekauft und wenn Sie lieber mit einem i3 fahren dann tun Sie das. Würde mich ohnehin nicht freuen, wenn jeder mit einem Model S unterwegs wäre.
      Um aber auch ein wenig hellzusehen: sollte ich das Auto tatsächlich 5 Jahre halten, dann gehe ich davon aus, dass es einen Tesla Akku mit 120 kWh Kapazität gibt, den man mir für ca. EUR 5.000 bis 10.000 gegen Austausch des meinen, der lückenlos recyclt wird, einbaut und ich quasi ein neues Auto habe – oder jemand freut sich am Gebrauchtwagenmarkt über einen Tesla mit ca. 70.000 km um 40.000 EUR – ob da die Batteriekapazität um ein oder zwei kWh geringer ist, wird kaum jemand stören.

    • Marcus

      Ist Ihnen schon mal der Gedanke gekommen, dass das Alter den billigen Lithium-Zellen noch stärker zusetzt, als die Anzahl der Ladezyklen?
      Trotzdem: wenn Ihr Auto nach 10 Jahren praktisch unbrauchbar geworden ist, werden Sie vermutlich zwischen 140.000 und 180.000 km am Tacho haben. Prius-Taxis haben schon oft und gut dokumentiert 600.000 km oder auch 1.000.000 km erreicht und überschritten. Da ist es ja gut, dass Sie bei der Wahl Ihres Fahrzeugs nicht auf’s Sparen aus waren…

    • Teki

      Der Prius ist doch ein Hybrid ? – somit für jeden Vergleich uninteressant – die Taxler tanken doch sowieso nur, die hängen doch das Auto nie an den Strom. Die Fahren den halt wie einen Benziner und wissen kaum dass da ne Batterie dabei ist ?? Und wenn man den Tesla als Taxi viel fährt wird er nach 10 Jahren wohl auch ne Million Km am Tacho haben.

    • Marcus

      Eben, die verbrauchen keine einzige kWh von der Steckdose. Und müssen den Akku auch nach 800.000km und über 10 Jahren nicht ersetzen. Und sie verbrauchen in Liter gerechnet weniger Superbenzin, als ein Dieseltaxi Diesel verbraucht. Und sie kosten keine 90.000 sondern nur 25.000 bis 30.000 Euro. Sogar die Reifen sind deutlich günstiger als beim S.
      In der Ressourcenbilanz fallen weder Kohlestrom, noch Atomstrom zu Buche. Nur 4,5 bis 5 L Super. Sonst nichts.

    • Teki

      Dafür verbrennen Sie 4 bis 6 Liter Benzin und das mitten in der Stadt :) Klar, die brauchen die Akkus nie zu tauschen, weil man es nicht mal merkt, ob der noch was tut oder nicht.
      Mir egal, kaufen Sie nen Hybrid, wenn Sie meinen, ich halte das für eine Fehlentwicklung.

    • Marcus

      Die mindestens 8 Mio Hybridfahrzeuge weltweit haben alle eine funktionierende Pufferbatterie – schließlich merkt man das bei jedem Beschleunigungsvorgang.
      In den Städten sind vor allem Stickoxide und Feinstaub ein Problem. Beim Feinstaub sind einerseits (Diesel-)Partikel, zum zweiten Reifenabrieb und drittens der Aufwirbelungseffekt durch das Fahren Verkehrs-verursacht. Beim Aufwirbeln sind schwere Autos mit breiten Reifen schlecht – das trifft auf einen SUV genauso zu, wie auf einen Tesla oder einen großen Lexus Hybrid.
      Verbrennungs-Partikel haben zwar neben Diesel leider auch einige wenige Direkteinspritz-Benziner (bis in 2Jahren auch der Euro6 Partikelgrenzwert bei Benzinern greift), Hybrid ist unter den wenigen Partikel-Sündern meines Wissens keiner darunter.
      Bei den Stickoxiden liegt z.B. der Auris Hybrid oder Prius mit nur 6 mg/km genau 95% UNTER dem Euro5 Grenzwert, also auch 92% UNTER dem strengeren Euro 6 Grenzwert. Also für die Luftqualität in den Städten gibt es mit Hybrid (Ford, Honda, Kia, Toyota, …) eigentlich kein Problem. Mit 5,5 L geht sich schon der 7 sitzige Prius Plus Kombi-Van aus. Auf 6 Liter kommt der recht starke Ford Mondeo Hybrid.
      Die 26 kWh von der Steckdose, die der Tesla für seine 23 kWh Stadtfahrt verbraucht (Sommer/Winter) Schnitt, entsprechen bei kalorischer Stromerzeugung inklusive Netzverlusten 6,5L Treibstoff im Kraftwerk (bzw. dem Äquivalent in Kohle oder Gas). Wo ist das jetzt der Fortschritt oder der Vorteil?
      BMW i3 oder e-Golf: 15kWh, also unter 4L!

    • Teki

      Ich will nur auf Ihren „Ladeverlust“ und den letzten Absatz eingehen:

      ich habe Ihre Info zum Ladeverlust mal nachgemessen, was aber nicht so leicht ist, vermutlich habe ich aber beim Laden von Batteriestand 34% auf 90%, also 56 % von 80 kWh, somit ca. 44,80 kWh geladen. Mein Zähler zeigte Stand von 325,8 kWh auf 372,7 kWh, somit 46,9 kWh, somit 2,10 kWh bei ca. 45 kWh Ladung, somit ca. 4 % Aufschlag, falls es sich nicht um Fehler innerhalb von Messtoleranzen handelt. Klar geht die Energie teilweise in Erwärmung der Batterie, was man aber auch wieder nützen kann, wenn man dann fährt und weniger Energie aus der Batterie braucht. Ich denke somit ist dieser Ladeverlust eher vernachlässigbar.

      Mein Durchschnitt beim Tesla Model S 8 5D beträgt jetzt konstant 21 kWh, also + 4% vielleicht 21,8 kWh – auf diese Werte kommt ein i3 übrigens auch grossteils etwa.

      Das Umrechnen in Benzin, zum wiederholten Male, ist uninteressant und unzulässig: ICH VERBRENNE KEIN BENZIN UND KEINEN DIESEL; SONDERN BEZIEHE REINE WINDENERGIE!

      Und selbst wenn Sie so umrechnen, tun sie es leider falsch, denn:

      Superbenzin 8760 kWh/m³ = 8760 kWh/1000 l = 8,76 kWh/l, somit 22/8,76 = 2,51 l (bzw. 1,72) und nicht 6,5 l und 4 l – wie sie rechnen.
      Das liegt daran, dass der Verbrennungsmotor eben auch nur ein Drittel der Energie nützt!

    • Marcus

      Mit 26 kWh Strom aus der Steckdose (was dem Autobahn oder auch dem Stadt-Schnitt bei Spritmonitor entspricht, Tesla selbst spricht von 24 kWh) können Sie in einer Wärmepumpenheizung (durchschnittliche Leistungszahl 3+) Ihr Haus mit 3*26 kWh=78 kWh heizen, das entspricht 7L Heizöl EL (de facto Diesel) oder 8 L Benzin. Im Kraftwerk wird Brennstoff im Ausmaß von 65 kWh verbrannt, um 32 kWh Strom zu erzeugen. Nach den Stromnetzverlusten bleiben die 26 kWh über die man zum Laden für 100 km Tesla Strecke braucht. Weil eben 1 kWh STROM nicht mit einer kWh Heizwert gleichgesetzt werden kann. Wenn Sie Windkraft laden, ist das schön. Die großen Windparks stehen in der Nordsee –> Netzverluste. Physisch kommt der Strom doch aus Wasserkraft oder dem Kohlekraftwerk in Ihrer Nähe. Es hat nur Ihr EVU einen Vertrag mit ei em Windkraftwerk abgeschlossen. Ich wüßte aber nicht, wieso man Windkraft-Strom verschwenden sollte. Jede kWh Mehrverbrauch bedeutet doch wieder, dass ein fossiles Kraftwerk die Leistung erhöhen muß. Effizientes EV: 15 kWh Strom ab Steckdose, nur 1 kg Akkuschrott pro 1000 km.
      Ineffizientes EV: 26 kWh Strom ab Steckdose; 2,5kg Akkuschrott pro 1000 km.
      Ersetzen Sie auch alle Klasse A Elektrogeräte in Ihrem Haushalt durch Klasse G?
      Wann immer darüber debattiert wird, wie man die Umwelt entlasten kann, ist der einhellige Tenor: weniger Energie verbrauchen, weniger Müll erzeugen!

    • Teki

      http://auto.oe24.at/news/Jaguar-will-Elektroauto-in-Graz-bauen/180005544

      Mein Windkraftwerk steht in Niederösterreich :) Beziehe Strom von der W.E.B. Ich glaub in Österreich haben wir gar keine Kohlekraftwerke mehr, aber so genau beschäftige ich mich damit nicht. Wesentlich ist für mich die Entkoppelung von Verbrauch und Erzeugung. Diesel im Auto wird dort verbrannt – Abgase vor Ort. Beim Strombetrieb eines Autos kann man die Erzeugung nach und nach auch in allen Ländern optimieren.

      Die Berechnung die Sie oben für das Heizen anstellen, vollziehe ich jetzt nicht mehr nach. Dass zum Heizen Strom nicht so toll ist, ist mir klar, aber auf die schnelle meine ich, dass Sie damit zeigen, dass die Energie, die im Benzin theoretisch steckt, einfach nicht genutzt wird beim Verbrenner.

      Noch kurz um „Akkuschrott“. Auch ein 2 Tonnen Verbrenner ist Schrott und muss in seine MEtallteile zerlegt werden, anders als das EV hat es aber in seinem Leben Hektoliterweise Erdöl vernichtet, Unmengen an Öl, Schmierstoffen, …. Das Lithium aus den Batterien kann wiedegewonnen werden und reduziert die Kosten im Sekundärkreislauf. ich sehe da kein Problem.

      Klar, Energie und Müll vermeiden ist immer das Beste.

      Aber genau wie ich früher Auto fahren liebte, liebe ich es noch immer: aber nunmehr nur mehr tesla-elektrisch. Vielleicht überzeugt mich ja in 5 oder 10 Jahren ein Deutscher Autobauer mit einem Deutschen Elektroauto. Vorher traue ich es nur meiner bisherigen Marke Jaguar zu, die da auch was planen, und auf den Markt bringen, noch dazu in Österreich gebaut:
      http://auto.oe24.at/news/Jaguar-will-Elektroauto-in-Graz-bauen/180005544
      Jaguar posaunt halt nicht so viel, sondern tut scheinbar im Hintergrund … vielleicht ja in Absprache mit Tesla?

    • Marcus

      Die Akkus werden in der ganzen Welt herumgekarrt, da ist ein Haufen Chemie drinnen. Bis die Rohstoffe da wieder in einer verwertbaren Form vorliegen, muß viel Energie und Aufwand hineingesteckt werden. Da fällt auch viel Müll an. Der Rest eines Autos (das 20-25 Jahre hält, nicht 10) wird überall auf der Welt in Alu , Stahl und Kunststoff zerlegt.
      Was die Betriebsflüssigkeiten angeht: Auf 170.000 km braucht ein Toyota Hybrid gerade 40L Motoröl, also gerade einen Tank Öl.

    • Marcus

      Etwas noch, was leider in diesen Kommentaren oft zu kurz kommt: bei vielen Postings bleiben Sie recht sachlich! Ich schätze auch Ihre Art, den Dingen auf den Grund gehen zu wollen. Respekt!
      Bei den Ladeverlusten gibt noch einen zweiten Anteil, den ich vorher vergessen hatte: wenn Sie z.B. 10 kWh in einen Akku laden (z.B. 400 V und 250Ah), dann bekommen Sie nachher beim Entladen nicht mehr die vollen 10 kWh heraus, sondern z.B nur noch 9,2 oder 9,5 kWh (die 250 Ah kommen fast zur Gänze wieder raus, vielleicht 240 Ah; die Entladespannung ist aber geringer, z.B nur noch 370 V). Eine Li Zelle wird meist mit 3,74V geladen, beim Entladen sinkt die Spannung von 3,6 Richtung 3,4V. D.h. Sie müssen mehr Energie hineinladen, als Sie dann herausbekommen.

    • Teki

      Danke fürs Kompliment, ja es ist manchmal auch schwierig sachlich zu bleiben, oft wird in Blogs nur mehr zynisch und beleidigend getextet oder getrollt. Dann klinke ich mich aber sowieso aus.
      Das mit dem Rein-Raus ist jetzt aber eher nur mehr theoretisch. Für mich zählt am Ende: so viel Kilometer gefahren und so viel Energie am Zähler verbraucht.
      Beim Verbrenner geht auch Energie verloren, wenn Sie mit laufenden Motor an der Kreuzung stehen, beim Drive-In, in Wärmeumwandlung, die sie im Sommer nicht und im Winter vermutlich nur zum Teil brauchen.
      Hier wird es Verbesserungen geben.
      Ich sage mal so: 2030 wird man Akkus einsetzen, vielleicht 200 kg schwer, die lädt man, fährt 1500 km und denkt kaum mehr an so Dinge wie Reichweite …..
      Auch ich denke beim Tesla kaum mehr an Reichweite, 400 bis 500 km sind einfach genug – zumindest für meine Bedürfnisse. Bei Strecken im Umland von Wien bis in Steiermark, Oberösterreich denke ich nicht nach. Einmal wo anhalten, nachladen beim Klogehen und kurz was trinken, falls es sich ergibt oder notwendig wäre.

    • Marcus

      Sehr geehrter Teki! Auf der Landstraße schaffen Sie wahrscheinlich bei gleichmäßiger Fahrweise 500 km – im Sommer. Sie werden sich wundern: da braucht ein aktueller Toyota Hybrid nur 3,8 L (und die neue Generation ab 2016 braucht noch ~12% weniger). Auf einer österreichischen Autobahn schaffen Sie mit einem neuen Tesla nur dann 400 (Sommer-)km, wenn Sie 100 fahren (oder auf der Inntal-Autobahn, weil dort ist nämlich Tempo 100).
      In der Praxis müssen Sie schon bei Strecken von 180 km oder mehr auf dem Hin- ODER Rückweg eine Ladepause einlegen, d.h.auf 1,5 bis 2 Stunden Strecken. Und nach 8 Jahren, z.B. wenn noch Winter ist, brauchen Sie auf der Hin- UND auf der Rückfahrt je eine Ladepause (z.B. bei jedem Hupfer von Wien nach Graz). Wenn Sie da jedes Mal eine Mahlzeit zu sich nehmen, wird sich das aber auf die Rippen schlagen!

      Eine Direkt-Elektroheizung sollten Sie eigentlich kennen, denn so heizt Ihr Tesla „S“: er vergeudet 1 kWh wertvollen Strom, nur um 1 kWh Wärme für die Lüftung bereitzustellen.
      Mit einer Wärmepumpe können Sie mit 1kWh Strom Ihr Haus um 3 bis 3,5 kWh aufwärmen -> das ist ein sinnvoller Einsatz von Strom.
      Wenn der Windparks in Ihrer Nähe gerade keinen Strom liefert, schalten Sie dann alle Lichter und den Lader Ihres Tesla aus? Wie toll wäre es, wenn Sie für ein effizientes E- Auto UND den Stromverbrauch Ihres Hauses zusammen gerade soviel verbrauchen würden, wie jetzt Ihr Auto allein frisst?
      Wenn Sie mit einer Wärmepumpe Ihr Haus heizen, sparen Sie mit weniger Strom mehr Kraftstoff ein, als mit dem kurzlebigen, teuren, auf der Langstrecke langsamen, ressourcenfressenden „S“. Der einzige Vorteil, den Ihnen der „S“ bietet: Sie können bei gerader trockener Strecke für 10 sec mit einem Porsche mithalten. Zugegeben: das ist für 10 sec ganz toll. Aber rechtfertigt das die hohen Kosten und die ganzen Nachteile und die Stromvergeudung durch den Mehrverbrauch? Und den neuen 40.000 Euro Akku nach 10 Jahren (gut: 5000 bekommen Sie für den Altakku zurück)???

    • Marcus

      Was das „problemlose und vollständige“ Recycling betrifft, das Sie sich bei einem Zentner-schweren Akku vorstellen:
      Sie werden es nicht glauben, aber auch ein X5 wird recycelt, und trotzdem wird keiner die Unverfrorenheit besitzen, einen X5 als ressourceneffizient zu bezeichnen.
      Gehen sie mal in ein Geschäft mit 2,5kg alten Akkus (das entspricht ca. 100(!!) AA-Zellen) und fragen Sie den Verkäufer, was Sie aufzahlen müssen, damit Ihnen der Verkäufer dafür neue gibt! Soviel Akkus werden bei einem „85“-Tesla aufgerechnet alle 1000 km hin, also ca. alle 3 Wochen. Bei einem Leaf, E-Golf oder i3, die mit weniger kg Akkus auskommen, deren Akkus aber großteils länger halten, kommen Sie aufgerechnet auf nur ca 1 – 1,5 kg Akkuschrott pro 1000 km. Und das zusätzlich zum höheren Gesamtgewicht des „S“ Fahrzeugs, was ja auch produziert werden muß. Und dann braucht der „S“ ZUSÄTZLICH zum höheren Akku“Verbrauch“(=Schrott) z.B. in der Stadt im Ganzjahresschnitt mit 25 kWh von der Steckdose um ganze 8 kWh mehr pro 100 km, wie zB e-Golf, i3, oder so mancher Plugin-Hybrid (die kommen oft mit 15 kWh aus). Mit 8 kWh kann man einen 2Personen Haushalt 24h mit Strom versorgen.

    • Teki

      alles unausgegorenes Geschwätz, Vermutungen, da müssen sich Akademiker den Kopf zerbrechen, nicht wir zwei hier in der Kommentarfunktion eines Blogs. Und selbst hier gibt es bekanntlich Gutachten und Gegengutachten.

      Ich hab nur in Ihrem geliebten Spritmonitor gesehen, dass die i3s teilweise mehr Energie verbrauchen als ich im Tesla, obwohl das Ding so leicht ist. Also, Masse ist unbedeutend.

      Dass täglich Millionen Tonnen Erdöl verbrannt werden, kümmert Sie wenig – ob ein EV jetzt 15 oder 21 kWh Strom braucht, lässt Sie schlaflose Nächte haben.

      Sie müssen ja kein Model S fahren, nehmen Sie einen Renault ZOE; wenn der Ihrem Anforderungen besser entspricht.

      Ich glaub an EVs mit Akku – Akkus sind wiederverwertbar – und das Gesamtkonzept ist das beste.

      Das ganze ist sowieso längst entschieden im politischen Top-Level: – wird sein sein wie beim Rauchen:

      http://www.wallstreet-online.de/nachricht/7885734-lithium-boom-kalifornien-verbietet-verbrennungsmotoren

    • Marcus

      Wenn Sie an EVs glauben, ist das schön. Aber doch bitte an ein ressourcenschonendes EV!
      Das was Sie als „Kopfzerbrechen für Akademiker“ bezeichnen, das nenne ich „dividieren“. Und zwar dividiere ich die Masse des ( nach ca. 10 Jahren) Schrottakkus durch die Anzahl der 1000 km, die man typischerweise in dem Zeitraum zurücklegt.
      Die von Ihnen geschmähten Techniker von Toyota bauen und betreiben die Hybrid-Pufferakkus so, dass sie ein Autoleben lang halten, also im Schnitt 20 Jahre oder länger. Wenn die Tesla-Akkus nur halb so lange halten, müssen wir das in der Ressourcenbilanz ganz emotionslos berücksichtigen. Und ob ein Auto 15 kWh oder 26 kWh verbraucht, macht auch noch einen Riesenunterschied. Damit ist es eben nicht mehr grün! Zusätzlich zum Akkuverschleiß!

    • Teki

      Kannte Spritmonitor nicht, aber dort sind ja alle Verbräuche bei 16 bis 23 kWh – warum erzählen Sie also Märchen?
      Wenn Sie einfach keine Elektroautos mögen, weil Ihnen der sonore Sound fehlt, sagen Sie es einfach so, das ist ehrlicher, also so falsche Tatsachen versuchen zu erfinden.

    • David Mair

      für 120km/h bei 2200kg benötigt man 27,33kw/h = 22,78/100km. Da man ja in einer Stunde 120 km mit diesen 27,33 kwh fährt. Betonung ohne Rekuperation (auf der Autobahn rekuperiere ich immerhin noch 6%) somit wahrscheinlich etwas weniger.

  • Thorsten G.

    Der Tesla kommt schneller (oder eher?) weg.Die bekannten Zahlen untermauern das Video eigentlich nicht. Das war es dann aber auch, von Hamburg nach München ist der i8 wohl trotzdem schneller.

    • Michael Rath

      … nicht, wenn der i8 elektrisch fährt, dann bleibt er bei flotter Fahrt wohl schon nach 20 Kilometern stehen …!

    • Daniel

      Länger wirst du den Tesla auf Volllast auch nicht bewegen können, nur mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass du mit dem i8 aufgrund des Verbrennungsmotors wenigstens in München ankommst.

  • Teki

    Ich hab kein Mitleid mit BMW. Wenn man so ein peinliches Auto wie den i8 baut, zu dumm ist, die freigegebenen Patente Teslas zu übernehmen, kann es nix werden. BMW i8 – das schlechteste aus zwei Welten. Hybrid ist eine fette Sackgasse ….

    • Marcus Lang

      Toyota Supra, BMW Z4, Honda NSX, Porsche 918, BMW i8, alles Hybrid-Sportler! Die Zukunft hat gerade erst begonnen!

    • Teki

      Im Motorsport mögen Hybride vielleicht ein kurze Chance haben, auf der Straße nicht.
      Auch die Formel E ist aber schon spannender als die Formel 1 und ich schätze, dass die Formel 1 2020, aber spätenstens wohl 2025 Geschichte ist.

    • Martin Lang

      Ja genau mit auto wechseln statt nachtanken^^

    • Teki

      Ja, coole Sache, das treibt nämlich die Entwicklung voran und in paar Jahren wird wohl der erste mit einem Akku die ganze Strecke fahren und dann wohl klar im Vorteil sein. Formel 1 hatte ja auch immer den Zweck weiterzuentwickeln, aber mittlerweile gibt’s halt nichts mehr, daher hat sie sich auch ad absurdum geführt. Formel 1 verliert ja auch rasant Zuseher.

    • Daniel

      @ Teki
      Mich würde mal interessieren, auf welche Fakten du deine Thesen stützt.
      Am Stammtisch und unter Aluhut-Theoretikern finden deine Aussagen bestimmt großen Anklang, die Zahlen sprechen momentan in Bezug auf „fette Sackgasse“ jedoch eine klar andere Sprache.

    • Teki

      Auf das Wissen, dass ein Hybridwagen eigentlich ein Verbrenner ist, der in manchen Bereichen kurz mal Strom speichert und Strom verwendet. Vielleicht gibt es ein paar sehr umweltbewusste Hybridfahrer, die ihren Porsche für 30 km an die Steckdose hängen jedesmal :) aber das Gros wird einfach wie mit einem Verbrenner fahren und dann brauchen die Dinge mehr Sprit als ein guter Verbrenner. Die Hybride werden doch nur gebaut, um die Flotten-CO2-Verbräuche zu senken, sind aber eine totale Mogelpackung. Eventuell hast das und haben andere das noch nicht durchschaut. Ich hoffe die neue Verbrauchsmessmethode ab nächstem Jahr wird Hybride entlarven.
      Leider entdecken viele Raser Hybride als Ideales Auto, denn der E-Motor beschleunigt besser als jeder Verbrenner. Da werden dann die 10 kWh der Minibatterie für paar Sprints verwendet und das wars dann. Also „Fette Sackgasse“ – die Verkaufszahlen sagen da jetzt nichts aus.
      Bin froh, dass zumindest in Österreich jetzt die Förderungen für EVs nicht für Hybride gelten.

    • Eigentlich ist der i8 die Konsequente weiterentwicklung des Sportwagens – da geht es nicht um Emissionen (ok netter Nebeneffekt) oder Verbrauch – das sind Leute die sonst einen v8 Saugmotor fahren würden mit 20L Super-Plus verbrauch weil das einfach das beste Fahrerlebnis ist. Und das ist die stärke des i8 – er ist ein grandioser Sportwagen der die Hybrid Technologie nutzt um eben ein besserer Sportwagen zu sein.

      Deshalb find ich den vergleich hier auch irgendwie sinnfrei – der BMW tritt nicht an um irgendwas zu ersetzen – sondern einfach um ein moderner Sportwagen zu sein.

    • Teki

      Das ist wahr. Darum ist auch gut, das er wie ein Sportwagen versteuert wird bei der KFZ-Steuer.

    • Marcus

      Ja, der i8 wird steuerlich benachteiligt. Für die 231 Verbrenner-PS zahlt man motorbezogene Steuer, obwohl OHNE ELEKTRISCHES NACHLADEN normale Strecken mit normaler Geschwindigkeit mit nur 5,5L Benzin/100 km zurückgelegt werden – ohne Zeitverlust und ohne Akkuneukauf nach 10 Jahren. Das 1490kg-Auto geht konstant 250 (wenn man so schnell fahren möchte), kann auch auf der Rundstrecke bewegt werden, ohne im Gegensatz zum Tesla S oder D nach 2 min in einen 120/170 PS Notbetrieb zu gehen (bei 2,1/2,3 t Fahrzeuggewicht!), und erledigt Langstrecken ohne Zwangs-Ladepausen (außer ich möchte das und raste neben einem Lader, zwanglos). Da sind die 1188,- Versicherungssteuer gut angelegt gegenüber den 3500 Euro pro Jahr, die ich beim Tesla für den Akkuneukauf auf die Seite legen muss. Und die Umwelt freut sich auch über weniger Akkuschrott.

    • Teki

      Eigentlich ist so ziemlich alles falsch, was Du hier schreibst :) Natürlich nimmt das Übel seinen Lauf, wenn man eine elektrische Reiselimousine mit Sportwagencharakter mit einem Verbrennungsrennwagen mit Batterieunterstützung vergleicht, was jetzt Deine Schuld ist, sondern die der Redakteure. Wobei es ja auch nur um das Sprintverhalten ging.
      Aber, selbst wenn ich die wohl sehr wolhlgesonnen Infos aus einem Auto Motor Sport-Artikel nehme: Tankinhalt des i8 30 Liter, Verbrauch mit Vollgasattacken auf der Autobahn in Deutschland: 16,9 l, somit wenn man nicht den letzten Tropfen Benzin verfährt, Reichweite rund 130 km, da schafft ein Tesla bei gleichen Vollgasattacken 200 km.
      Der Minimalverbrauch, wohl so mit 80 oder 100 hinter einem LKW lag bei 7,2 Liter, Durchschnitt bei 9,2 Liter – somit Reichweiten von 300 bis 380 km, auch da komm ich mit einem vollelektrischen Model S 85 D bereits weiter.
      In dem AMS-Artikel waren aber die Rennsportfreunde vom i8 in Hockenheim auch nicht begeistert, weil die Rundenzeiten nachlassen beim i8 – mir eigentlich auch total egal, aber als Resümee heisst das: er taugt im Alltag nicht (Benziner mit 130 bis 380 km Reichweite und Verbräuchen von 8 bis 17 Liter) und er beeindruckt Rennfreunde auch nicht übermäßig.
      Jedes Auto ist nach 7 bis 15 Jahren Schrott und es fallen 1500 bis 3000 Kilo Material an, die es zu entsorgen gilt und im Idealfall zu recyclen wie dies beim Model S der Fall ist, vor allem die von Dir angesprochene Batterie wird recycelt, während die Karbonkarosserie von i3 und i8 vermutlich gefährlicher Sondermüll ist.
      Die Akkus im Model S scheinen und werden wohl länger halten als die meisten Verbrenner und nach einem Austausch hat man durchaus ein neues Auto.
      Im Alltag hat man beim Model S eigentlich keine Ladepausen, auf Langstrecken nach 300 bis 400 km mal kurz. Diese 20 bis 30 Minuten scheinen aber vor allem Leute wie Dich zu stören, die (vermutlich) noch nie ein Model S gefahren sind. Ich mache eher die umgekehrte Erfahrung, dass ich das Model S wo zum Supportladen anhänge beim Einkaufen, Essen, … und dann immer feststelle, dass er schneller voll ist als mir lieb ist.

    • Marcus

      Auto-Motor-Sport ist ja generell gegen Hybrid eingestellt. Aber der i8 lässt sich auf österreichischen Straßen (also abseits der 250 km/h ‚Vollgas-Attacken‘ mit ~5,5 bis 6L fahren. Und trotzdem ist er ein Sportwagen – auch wenn er zu einem M5 oder AMG GT-S nicht ganz hinkommen wird.
      Der ‚S‘ von Tesla verbraucht ein Benzin-Äquivalent von 6,5L und hat ZUSÄTZLICH noch den Akkuschrott (2,5x mehr wie jedes andere Elektroauto wegen schwerem Akku und schlechterer Haltbarkeit). Warum dann dieses Auto? Weil er schnell wäre? Haben Sie das aktuelle Autorevue Premium-Magazin gelesen? Von allen getesteten Autos im Supertest (55.000 bis 250.000 Neupreis) war der P85D nicht nur das Auto mit der langsamstem Rundenzeit, nein: Der Abstand zum „Vorletzten“, einem 240 PS Alfa lag gleich hoch, wie der Abstand des Alfa zum 560PS AMG. Der ‚S‘ hat nur beim „vom Stand losbeschleunigen“ bis Tempo 70 eine Chance, weil er von Null weg das volle Drehmoment (mit geringem regelungstechnischen Aufwand, prinzipbedingt) auf die Straße bringen kann.
      Die Redakteure beschreiben den „Wahnsinnsmode“ vom ‚S‘ beim Launch-Start von 0 weg übrigens als äußerst unangenehm. Mit Sport hat dieses 0-50 km/h Erlebnis wenig zu tun. Als Feigenblatt für das sonst an allen Enden wenig brauchbare Auto reicht es dem Musk aber offenbar??? Marketing ist ALLES!!!

    • Teki

      Ich lass das mal als Ihre Einzelmeinung stehen, die mir im Prinzip relativ egal ist, den i8 kenn ich zu wenig, ist ein Verbrenner mit vergrößerter Starterbatterie, mit 6 l lassen sich schon manche Autos mit 80 bis 120 km/h fahren, also keine Sensation. Das Wort Akkuschrott gefällt Ihnen, ok, soll so sein, trotzdem Blödsinn, weil wieder verwertbar und sonst einer der besten aller E-Autos. Wenn Sie schon in Benzin-Äquivalente umrechnen wollen, dann nehmen Sie zur Kenntnis, dass es beim Tesla so ca. 1,8 l sind – Benzin/Diesel rund 9,5 kWh/l – somit Tesla 100 km ca. 18 kWh – ca. 1,9l – Ihre immer wieder falsche Rechnung nervt – auch wenn jede Umrechnung auf Benzin/Diesel an sich sinnlos ist.
      Der Rest Ihrer Ausführungen ist mir egal, weil das Model S kein Rennwagen ist und diese Vergleiche vollkommen egal sind, zumindest mir, den ludicrious mode sehe ich auch als überflüssig, aber wer gerne dafür 20000 Euro mehr zahlt soll es tun, wie es auch krank ist sich ein Benzinsportwagen um 100000 aufwärts Euro zu kaufen.
      Autofahren hat an sich wenig mit Sport zu tun, ich empfinde das Model S und die Strategie von Tesla als das Genialste, was es je gab und bin mit dem Auto hoch zu frieden, vor allem heute nach meinen ersten Fahrten ohne Lenken und Pedalnutzung auf mehr als 200 km.

    • Marcus Lang

      Beim Tesla reden wir (und soweit werden Sie mir ja wohl recht geben) vom ressourcenfressendsten, umweltschädlichsten Serien-Batterieauto, dass man sich aktuell für (viel) Geld kaufen kann: höchster Stromverbrauch, höchstes Gewicht, höchstes Akkugewicht (besonders schlecht – weil das ja am kürzesten hält). Das will Tesla natürlich nicht auf sich sitzen lassen: Jetzt haben sie das Model X herausgebraucht, dass noch weniger Real-Reichweite und noch mehr Stromverbrauch hat. Yippieh: Jetzt ist der ‚S‘ nur noch das zweitschlechteste Batterieauto auf dem Planeten!
      Und wenn Sie eine ehrliche Umweltbilanz machen, kommen Sie drauf, dass der ‚S‘ nicht nur im Betrieb deutlich teurer kommt als ein Toyota/Ford/Honda Hybrid, sondern auch 3x soviel kostet und trotzdem mehr Ressourchen verbraucht in Form von Strom, Akkuschrott, Fahrzeuggewicht. Sie blechen viel (vielleicht im guten Glauben) belasten die Umwelt unterm Strich aber deutlich mehr. Und in der Sportwagenwertung (siehe Autorevue Premium 2015) landen sie auch mit Abstand auf dem letzten Platz. Gibt es eigentlich den Begriff einer Lose-Lose-Situation?

    • Teki

      Hybride verbrennen weiterhin Erdöl und sind somit maximal eine kurzfristige Brückentechnologie. Dass die Verbräche dabei ein wenig sinken ist eine positive Tendenz, aber nicht gut genug.
      Während Tesla keine seltenen Erden verwendet und die Batterie komplett wieder verwertbar ist, verwenden die meisten anderen Hersteller im Elektromotor Seltene Erden. Dass heisst ein Hybrid enthält die schlechte alte Verbrennungstechnologie und nur zusätzlich für paar Kilometer Akkus und Seltene Erden, deren Einsatz Sie ja so verurteilen.
      Ihren Ersten Absatz lasse ich im Rahmen der Meinungsfreiheit so stehen. Meinungsfreiheit ist sehr wichtig, selbst wenn man entgegen besseren Wissen falsches schreibt.
      Ich will im Model S keine Autorennen gewinnen und sehe ihn nicht als Rennauto.
      EOD.

    • Marcus Lang

      Die rechte Regierung in Chile wird sich freuen, wenn pro umweltzerstörendem 2,2t Tesla-Auto 500 kg Li-Akku verbraucht werden. Damit wird statt 7 L Benzin aber 25 kWh von der Steckdose (Sommer Winter Schnitt) verbraucht.
      Ein Benzin-Hybrid mit 1300 kg verbraucht 4,5L Benzin (spart also 2,5L ein), benötigt dafür nur 30 kg Akku und verbraucht dazu Null Strom von der Steckdose. Und dieser Akku hält im Pufferbetrieb 20 Jahre – im Gegensatz zu Ihrem Wegwerf-Akku. Zehn Hybrid sparen also mit (in Summe) 10×30 kg = 300 kg etwa 25L Benzinverbrauch ein, ohne stattdessen Strom vom Stromnetz zu verschwenden. Sie tauschen mit 500 kg Akku den Verbrauch von 7L Benzin gegen den Verbrauch von 25 kWh Steckdosenstrom – und der Akku ist ein Verschleißteil.
      Mit den 25 kWh, die Ihr Stromfresser braucht (i3 und e-Golf kommen mit 16 – 17 kWh aus), könnte man ein Haus mit Grundwasser-Wärmepumpe heizen und damit den Verbrauch von 8,5L Heizöl einsparen.
      Dann zahlen Sie pro 100km für 25 kWh etwa 5 Euro Strom; Dazu kommen 15 Euro pro 100 km für den Akkuverschleiß, weil Sie nach gerade 10 Jahren Betrieb bei -40% Reichweite sind. Sie kommen also auf 20Euro/100 km OHNE Wertverlust des Autos – und Sie schädigen die Umwelt mehr! Tolles Fahrzeug!??
      Der i8 ist ein echter Sportwagen, der mit 231+133 PS nur 5,5 L braucht. Sogar dieser Sportflitzer ist ökologischer als Ihr „kein Sportwagen“. Ein geiles Auto, nicht nur vom Design her.

    • Teki

      Sie wiederholen Ihre immer gleichen Antworten wie ein Troll-Bot. Sorry, schade um meine Zeit.
      EOD (End of discussion).

    • Marcus Lang

      Typisch für Sie, einseitig „EOD“ zu verkünden (klingt echt cool). Das einzige, was die Umwelt noch mehr entlastet, wie ein Benzin-Hybrid oder ein sehr sparsames, haltbares Batterieauto mit Range-Extender (z.B. i3, Volt) ist gar kein Auto (das wäre natürlich das Beste) oder in zwei Jahren ein Wasserstoff–Brennstoffzellenauto. Das verbraucht bei der Wasserstoff-Herstellung keinen Nutz-Strom vom Stromnetz, sondern nur Überschuss-Strom zu Niedrigverbrauchszeiten – und aus dem Auspuff kommt Wasserdampf. Auch so ein Auto hält – gleich wie Hybrid – 20 Jahre. Der Honda FCEV hat jetzt schon 600 km Reichweite. Auch der Toyota Mirai hat als Vorserien-Fahrzeug den Tesla in der Real-Reichweite geschlagen. Und dieser Vorserien-Mirai ist jetzt schon günstiger als der ‚S‘. In zwei bis vier Jahren ist da das Tankstellennetz besser ausgebaut als das der proprietären Tesla-Zeitverschwendungs-Lader.

    • David Mair

      Tolle Diskussion:

      Wie bereits erwähnt fahre ich einen Mitsubishi Outlander PHEV. Jetzt bereits 12600 km und Schnitt lieg unter 2,1 Liter Benzin /100km bin ca. 3000km Verbrenner gefahren Rest überwiegend elektrisch oder Hybrid.

      Meiner Meinung muss man klar Unterscheiden:

      Benzin/Diesel:
      + kein Stromverbrauch

      Hybrid Benzin:
      + kein Strom aus der Steckdose dafür Rekuperierte Bremsenergie ca. 12% Ersparnis gegenüber Benziner

      Plug in Hybrid Benzin:
      + Strom aus der Steckdose (theoretisch 0 Benzin möglich)
      + Rekuperierte Bremsenergie dank größerem Akku ca. 23% Ersparnis gegenüber Benziner
      + Fahrzeuggewicht spielt keine große Rolle / durch Rekuperation gewinnt man 70-80% retour

      EV:
      +Strom aus der Steckdose(0 Benzin möglich)
      + Rekuperierte Bremsenergie dank größerem Akku % ?
      + Fahrzeuggewicht spielt keine große Rolle / durch Rekuperation gewinnt man 70 – 80% retour

      Fahrzeugunabhängig bei 1885 kg / 2200 kg
      Stromverbrauch bei 50 km/h ca.10,89 / 12,18 kwh/100km
      Stromverbrauch bei 100 km/h ca. 20,44 / 21,72 kwh/100km
      Stromverbrauch bei 200km/h ca. 58,63 / 59,92 kwh/100km
      Stromverbrauch bei 250km/h ca. 87,25 / 88,56 kwh/100km

      Was bedeuten 200km/h für den Tesla Akku 119,84 kw/h Entladeleistung, somit beim 60kw 2C und beim 85 kw 1,5C das schafft er dauerhaft ohne Schaden zu nehmen.

      Was bedeuten 250km/h für den Tesla Akku 177,12 kw/h Entladeleistung somit beim 60kw ca. 3C und beim 85 kw ca. 2C.

      Mein Akku wird im EV Modus max. mit 60kwh entladen (12kwh Batterie (Fahrakku 8,4kwh)) somit 5C. Damit überwinde ich problemlos Bergstrecken mit 1000 Höhenmeter bei Tempo 80-100 je nach Steigung.

      Für 1500 Höhenmeter benötigt man bei 1885kg ca. 7,7kwh und bei 2200kg ca. 8,99kwh beim Bergabfahren gewinnt man in etwa 70 – 80 % retour, sofern der Akku groß genug ist diese Energie wieder zu speichern!!

      Somit hat der Tesla hier einen Vorteil, dank des großen Akkus kann wesentlich mehr Energie zurückgewonnen werden (sofern nicht oben vollgeladen wurde), stellt sich nur die Frage wie oft fahre ich 1500 Höhenmeter am Stück bergab.

      Denn bei 7,7kwh würde mein Akku voll werden und das Maximum an Rekuperation wäre erreicht.

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