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Rolls-Royce Phantom (*1925, ✝2016)

Es ist das Ende einer Ära voller Luxus die 1925 mit dem ersten Rolls-Royce Phantom begann und 91 Jahre später zu Ende geht.

25.02.2016 radical mag

Rolls-Royce verkündet das langsame Hinscheiden des Phantom – noch bis Ende des Jahres 2016 wird die siebte Generation gebaut, dann muss sie sterben. Dies deshalb, weil dann 2018 ein neuer Phantom kommt, also: VIII, wahrscheinlich wohl nicht mehr so schwer wie ein Kreuzfahrtschiff, sondern mit einer Vollalu-Architektur.

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© Bild: Werk

Die letzten 50 Rolls-Royce Phantom

Gleichzeitig verkündet Rolls-Royce auch noch, dass für das Phantom Coupé und das Phantom Drophead Coupé keine Nachfolger geben wird (was wohl heißt: es gibt neue Modelle unter einem anderen Namen). Andererseits werden vom Coupé und dem Drophead Coupé jetzt noch 50 Stücke gebaut, die dann unter der Bezeichnung «Zenith» verschachert werden.

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© Bild: Werk

Phantom VII, mehr Luxus war nicht möglich

13 Jahre lang setzte der Phantom VII wahrlich Duftnoten (und wir sprechen da jetzt nicht nur auf den exzessiven Verbrauch an): er war sicher das schrägste, außergewöhnlichste Teil im Luxus-Segment, ließ sein Ex-Schwesterchen von Bentley aussehen wie ein Hartz-IV-Sondermodell, war allein schon optisch die perfekte Verkörperung von Gier, Machthunger und «Eure Armut kotzt mich an».

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© Bild: Werk

Ein Rückblick

Die Rolls-Royce Phantom gibt es übrigens seit 1925, wobei der Phantom VI (1968-1991) nur eine dezente Weiterentwicklung des Phantom V (1959-1968) war. Das exklusivste Modell war der Phantom IV, von dem zwischen 1950 und 1956 nur gerade 18 Stück entstanden; der Phantom III war dagegen der einzige «echte» Rolls-Royce mit V12-Motor. Am Phantom II und Phantom I (Nachfolger des Silver Ghost) war außergewöhnlich, dass sie auch in den USA gebaut wurden.

Vielen Dank für diesen Beitrag an die Kollegen von radical-mag.com

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