Autorevue Premium
Subtile Änderungen außen, substanzielle innen: Einer der großen Unterschätzten unserer Zeit fährt in seinem 9. Lebensjahr mit 315 km/h Spitze in eine gute Zukunft.
 

Nissan GT-R: Hakosuka

Japanische Rennkunst in aktueller Ausprägung: Lieber ­Bewährtes verfeinern als jedes Jahr die Welt neu erfinden.

19.11.2016 Autorevue Magazin

Was sie gesagt haben: Eau Rouge mit 570 PS, um 20 mehr als bisher. Was sie dann auch gesagt haben: Es regnet so stark, dass nicht nur die Rennstrecke schwimmt, sondern überhaupt der gesamte Bezirk keinen Strom mehr hat. Gute Fahrt! Die Belgier nehmen das recht entspannt, offensichtlich sind sie hier Wasser gewohnt. Kein Wunder, die Namen der Streckenabschnitte müssen ja auch woher kommen. Eau Rouge: Rotwasser. La Source: Die Quelle. Rivage: Ufer. Da bist du mit einem Powerboot wie dem renovierten Nissan GT-R bestens aufgestellt. Fürs Erste sind wir aber froh, Allrad zu haben, denn wenn die euphemistisch „Senke“ genannte Passage von Eau Rouge im TV bloß steil wirkt, entpuppt sie sich hinter dem neu gestalteten Lederlenkrad geradezu als Krater. Sie voll zu nehmen scheint ...
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