CC0 /Tadeusz Lakota

Tipps für Urlaubsfahrten mit Hund [Einreisebestimmungen, Transportsysteme]

Wer mit dem Hund auf Urlaub fährt, sollte schon im Vorfeld einige wichtige Punkte beachten.

Veröffentlicht am 24.07.2019

Wer mit seinem Hund auf Urlaub fährt, sollte einige wichtige Punkte beachten.

Einreisebestimmungen im Urlaubsland beachten

Wer mit Hund im Auto ins Ausland fährt, sollte sich vorab über die Einreisebestimmungen informieren. “Jedes Land fordert unterschiedliche Gesundheitsnachweise für das Tier”, sagt Maria Renner, Touristikexpertin des ÖAMTC.

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Erforderliche Dokumente in EU-Ländern

  • Heimtierausweis (pet passport) mit gültigen Impfnachweis
  • Gültige Tollwutimpfung
  • Chip-Kennzeichnung
  • Maulkorb- und Leine sind mitzuführen

Der Heimtierausweis muss auf allen Auslandreisen eingepackt werden. Für einige Destinationen sind weitere Dokumente nötig, die ebenfalls beim Tierarzt ausgestellt werden müssen.

Weitere Dokumente vom Tierarzt

  • Tollwut-Antikörpertest: Bei Reisen nach Montenegro, Serbien, in die Türkei oder die Ukraine ist ein Bluttest des Hundes auf Tollwut-Antikörper verpflichtend erforderlich. Er sollte rechtzeitig vor Urlaubsantritt, am besten zwei bis drei Wochen vorab, vorgenommen werden.
  • Bandwurm-Behandlung: “Für die Einreise nach Großbritannien, Irland, Malta, Finnland und Norwegen ist eine Bandwurm-Behandlung nötig. Diese muss ein bis fünf Tage vor der Einreise durchgeführt werden”, so Renner.
  • Gesundheitszeugnis: Auch wenn man nur auf der Durchreise ist, muss man in Bosnien-Herzegowina, Mazedonien, Montenegro, Russland, der Ukraine und der Türkei ein amtstierärztliches Gesundheitszeugnis vorlegen. Es darf nicht älter als zehn Tage und sollte in Englisch oder der Landessprache ausgestellt sein. Für die Türkei muss das Zeugnis in Türkisch ausgestellt bzw. übersetzt oder konsularisch beglaubigt sein. Für Russland ist außerdem eine notarielle Beglaubigung erforderlich.

Spezielle Bestimmungen für Listenhunde

Strengere Regeln gelten oftmals für Listenhunde. In diesen Ländern gibt es spezielle Bestimmungen zu beachten:

  • Kroatien: Hunde der Rasse Terrier (Typ Bull) und deren Mischlinge sind in Kroatien nur erlaubt, wenn der Besitzer über einen Zuchtnachweis verfügt und der Hund im Stammbuch des FCI (größter internationaler kynologischer Dachverband) eingetragen ist. Sonst wird die Einreise nicht gestattet.
  • Deutschland: “Für einen Aufenthalt bis zu vier Wochen mit einem gelisteten Hund gelten keine Einschränkungen”, sagt ÖAMTC-Expertin Renner. “Ab einer längeren Aufenthaltsdauer ist die Einreise von Pitbull-Terriern, American Staffordshire-Terriern, Staffordshire-Bullterriern und Bullterriern sowie deren Kreuzungen untereinander allerdings verboten.”

Sicherung des Hundes im Auto

Bei der Sicherung von Hunden gibt es verschiedene Möglichkeiten, von der Verwendung einer Transportbox am Rücksitz oder im Kofferraum über die Fixierung mit einem Brustgurt oder den Einsatz eines Hundenetzes. Spezielle Hundegurte eignen sich besonders für kleinere Hunde, Netze bzw. Gitter hingegen für größere Tiere. Jedenfalls muss gewährleistet werden, dass der sichere Betrieb des Fahrzeuges nicht beeinträchtigt und niemand gefährdet wird.

Sollte bei der Sicherung des Hundes im Auto ein Verstoß vorliegen, reicht der Strafrahmen in Österreich bis zu 5.000 Euro. Darüber hinaus können laut Tierhalterhaftungsbestimmungen auch zivilrechtliche Haftungsfolgen anschließen. Abgesehen von den rechtlichen Folgen kann ein ungesicherter Hund im Auto während der Fahrt zur Gefahr werden, beispielsweise bei einer Notbremsung oder durch Erschrecken des Fahrers.

Die beliebtesten Auto-Transportsysteme für Hunde am Markt

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Weitere Tipps für längere Autofahrten mit Hund

  • Den Hund während der Fahrt mit ausreichend Wasser versorgen.
  • Darauf achten, dass das Tier nicht in der prallen Sonne sitzen muss – gegebenenfalls Sonnenschutz installieren.
  • Die Klimaanlage sollte nicht zu kalt eingestellt werden, der Hund sollte nicht der direkten Zugluft ausgesetzt werden. Auch die Fenster sollten während der Fahrt geschlossen bleiben.
  • Ausreichend Pausen einlegen, in denen der Hund einen kurzen Auslauf bekommt.
  • Auch bei kurzen Stopps: Der Hund darf niemals alleine im Auto gelassen werden!
  • “Erste-Hilfe-Kasten” für den Hund nicht vergessen: Pinzette, Zeckenzange, Wunddesinfektionsmittel, Verbandmittel, Schere, Ohren- und Augentropfen, Mittel gegen Durchfall oder Erbrechen, Heilsalbe sollten jedenfalls eingepackt werden. Muss der Hund darüber hinaus Medikamente einnehmen, diese ebenfalls in ausreichender Menge einkaufen und nicht im heißen Auto lagern.
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