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Hundebox fürs Auto: Worauf man achten muss

Hundebox fürs Auto: Worauf man achten muss

Die Hundebox ist die beste Möglichkeit, vierbeinige Mitfahrer im Auto zu sichern. Was es dabei zu beachten gilt, erfahrt ihr hier.

Online Redaktion
Veröffentlicht am 21.07.2020

Für die Sicherung von Hunden im Auto gibt es verschiedene Möglichkeiten, von der Verwendung einer Hundebox über die Fixierung mit einem Gurt bis zum Einsatz eines Hundenetzes. Wie man seinen Vierbeiner transportiert, will nicht nur im Sinne der beiderseitigen Sicherheit gut überlegt sein: Die Missachtung der Vorschriften kann auch rechtliche Konsequenzen haben. Bei unsachgemäßer Sicherung eines Hundes im Auto reicht der Strafrahmen in Österreich bis zu 5.000 Euro, darüber hinaus können laut Tierhalterhaftungsbestimmungen auch zivilrechtliche Haftungsfolgen anschließen.

Wichtig: Vor dem Gesetz gilt ein Hund im Fahrzeug als “Ladung”, die entsprechend gesichert werden muss. Alle Informationen rund um die rechtlichen Bestimmungen beim Tiertransport im Auto findet ihr hier im Überblick.

Welche Systeme zur Hundesicherung im Auto es gibt und worauf man bei der Auswahl und Verwendung achten sollte, erfahrt ihr hier.

Video: ADAC-Tipps zum sicheren Hundetransport im Auto

Hundebox

Für den sicheren Hundetransport im Auto gibt es spezielle Hundeboxen in verschiedenen Größen und Ausführungen. Diese werden auch von Autofahrerklubs empfohlen. Eine Hundebox wird je nach Ausführung und Größe im Kofferraum oder am Beifahrersitz befestigt, zuhause kann sie auch als Schlafplatz für den Vierbeiner genutzt werden.

Achtung: Eine Hundebox einfach ins Auto zu stellen genügt nicht – sie muss auch gegen Verrutschen gesichert werden, beispielsweise mit Zurrgurten.

Folgende Punkte sollten bei der Auswahl einer Hundebox beachtet werden:

  • Der Hund sollte in der Box aufrecht stehen, bequem liegen und problemlos die Position wechseln können. Viel größer sollte sie aber nicht sein, damit der Hund auch bei abrupten Brems- oder Lenkmanövern bzw. bei einem Unfall gut geschützt bleibt und nicht durch die Box geschleudert wird.
  • Eine Transportbox sollte dem Hund eine gute Sicht nach draußen ermöglichen, damit der Vierbeiner die Umgebung und seine Menschen gut im Blick behalten kann. Auch eine gute Luftzirkulation innerhalb der Hundebox muss gewährleistet sein.
  • Hundeboxen aus Kunststoff oder Metall sind stabil und leicht zu reinigen und für den Transport von Tieren aller Größen gut geeignet. Im Crashtest des Schweizer Touringsclubs (Video siehe weiter unten) schnitten übrigens Transportboxen aus Metall am besten ab: Nur sie erhielten die Bewertungen “hervorragend” und “sehr empfehlenswert”.
  • Faltbare Hundeboxen bzw. -Taschen mit Netzeinsatz an den Seiten ermöglichen den Tieren eine gute Rundumsicht und können nach dem Gebrauch einfach zusammengefaltet und so besonders platzsparend aufbewahrt werden. Sie sind aber bei weitem nicht so stabil wie Hundeboxen aus Kunststoff oder Aluminium und somit eher für den Transport kleinerer Tiere geeignet.
  • Hundekäfige aus Metall bieten den Tieren ebenfalls eine gute Rundumsicht, ermöglichen eine freie Luftzirkulation und können nach der Verwendung platzsparend zusammengefaltet werden. Sie sind außerdem so robust, dass auch große Tiere gut darin transportiert werden können.
  • Damit sich der Hund in seiner Transportbox wohl fühlt, sollte diese mit einer weichen Decke ausgelegt werden. Auch ein Lieblingsspielzeug und Leckerlis in der Box können dafür sorgen, dass der Vierbeiner die Fahrt stressfrei übersteht.
  • Die Hundebox muss im Auto gut gesichert werden, damit sie auch bei abrupten Brems- oder Lenkmanövern nicht verrutscht bei einem Unfall nicht durch das Auto geschleudert wird. Dafür benötigt man Zurrgurte.
  • Der ÖAMTC empfiehlt den Einbau einer Hunbdebox quer zur Fahrtrichtung. Größere Hunde sollten wegen des höheren Platzbedarfes im Laderaum untergebracht werden.

Tipp: Um den Vierbeiner an eine neue Hundebox zu gewöhnen, sollte diese schon einige Tage vor der ersten Fahrt in der Wohnung aufgestellt werden. So kann der Hund die Box in einer vertrauten Umgebung erkunden – und vielleicht wird sie ja sogar zu einem neuen Lieblingsplatz.

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Hundenetz / Gitter

Ein Hundenetz bzw. Gitter schafft eine zusätzliche Trennung zwischen dem Fahrerraum und dem hinteren Teil des Autos, wenn der Vierbeiner mit einer Hundebox im Kofferraum oder mit einem Hundegurt auf der Rücksitzbank befördert wird.

Tipp: Alle wichtigen Informationen rund ums Thema Urlaubsfahrten mit Hund findet ihr in unserem kompakten Ratgeber.

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Hundegurt

Eine weitere Möglichkeit zum Hundetransport im Auto sind spezielle Gurte. Folgende Punkte müssen bei der Auswahl eines Hunde-Sicherheitsgurtes beachtet werden:

  • Der Gurt muss an die Größe und das Gewicht des Vierbeiners angepasst sein, um ihn während der Fahrt optimal zu sichern. Die meisten Hunde-Sicherheitsgurte sind längenverstellbar und daher flexibel einsetzbar.
  • Das Material des Hundegurtes sollte stabil, biss- und reißfest sein. Der Gurt sollte aber auch über ein elastisches Element verfügen, um einen Aufprall sanft abdämpfen zu können.
  • Die meisten Hundegurte werden mit einem Karabiner am Brustgeschirr befestigt und am anderen Ende wie ein normaler Sicherheitsgurt ins Gurtschloss gesteckt.

Achtung: Die Verwendung von Hundegurten am Beifahrersitz ist nicht erlaubt.

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© Bild: CC0/Phinehas Adams

Die beliebtesten Hundeboxen am Markt

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Hier findet ihr die beliebtesten Hundeboxen zusammengefasst in einer Bestseller-Liste. Die Auswahl wird stündlich aktualisiert.

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In folgender Liste findet ihr die derzeit besten Angebote für Hundeboxen – die Angebote werden stündlich aktualisiert und stehen teilweise nur kurzfristig zur Verfügung.


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