E-Mobilität

Der Begriff Elektromobilität umfasst gemäß Definition alle Fahrzeuge, die von einem Elektromotor angetrieben werden und extern aufladbar sind. Extern aufladbar bedeutet, dass sie ihre benötigte Energie aus einem Stromnetz beziehen und diese nicht überwiegend aus der eigenen Bewegungsenergie gewinnen. Die Fahrzeuge, auf die das zutrifft, sind rein elektrisch betriebene Fahrzeuge sowie Hybrid-Fahrzeuge, die von einer Kombination aus einem E-Motor und einem kleinen Verbrennungsmotor angetrieben werden.

Vorteile und Nachteile der Elektromobilität

Um die E-Mobilität ranken sich viele Gerüchte und Mythen. Die einen sehen sie als Allheilmittel gegen die Umweltverschmutzung, den Klimawandel und die schlechte Luftqualität in den Großstädten, andere fürchten um ihre Freiheit und sehen die Elektromobilität als zu unflexibel. Tatsächlich bringt E-Mobilität viele Vorteile aber auch Nachteile im Vergleich zur Mobilität mit klassischen Verbrennungsmotoren mit sich.

Zu den Vorteilen gehören ein höheres Drehmoment des Motors, ein geräuscharmes Fahren, eine höhere Lebensdauer des Antriebs und die lokale Abgas-Emissionsfreiheit. Ob die Emissionsfreiheit tatsächlich zutrifft, hängt aber davon ab, wie der Strom produziert wurde, mit dem das Fahrzeug geladen wurde.

Subventionen beim Kauf eines Elektroautos

In Österreich kommen noch Subventionen beim Kauf und Fahren von Elektrofahrzeigen hinzu, was die Elektromobilität ebenfalls attraktiver werden lässt. Fahrzeuge mit einem emissionsärmeren Antrieb im Gegensatz zu Verbrenner-Pkws werden steuerlich bevorteilt. Beim Kauf eines E-Autos entfallen Normverbrauchsabgabe (NoVA) und Kfz-Steuer (motorbezogene Versicherungssteuer). Weiterhin werden reine Elektroautos mit zusätzlich 3.000 € subventioniert – ein attraktives Angebot, das die Elektromobilität in Österreich nach vorne treiben soll.

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Nachteile der Elektroautos

Der wohl größte Nachteil der E-Mobilität ist bisher allerdings die geringere Reichweite gepaart mit der langen Ladezeit des Fahrzeugs. Diese Kombination schreckt viele Käufer nach wie vor ab. Die Elektromobilität in Österreich hat außerdem mit einem noch zu geringen Netz an Ladestationen zu kämpfen, das aber beständig weiter ausgebaut wird. Hinzukommt, dass auch viele Werkstätten noch nicht auf Elektromobilität eingestellt sind und das Finden einer geeigneten Werkstatt im Schadensfall zum Problem werden kann.

E-Nummern und Ladestellenverzeichnis

In Österreich gibt es spezielle Nummernschilder für E-Autos, die aber optional sind. Wer sich für die weiße Kennzeichentafel mit grüner Schrift entscheidet, kommt aber in den Genuss bestimmter lokaler Begünstigungen, die allerorts etwas unterschiedlich ausfallen können.

In Österreich gibt es ein tagesaktuelles und umfassendes Ladeverzeichnis, das für jeden zu jeder Zeit online zugänglich ist, und das alle Ladestellen für Elektrofahrzeuge verzeichnet. Auch Infos über die verfügbaren Steckertypen, die Ladeleistung und Verfügbarkeiten sind hier abzurufen – auch das soll die Elektromobilität im Land vereinfachen und vorantreiben.