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Skoda Karoq: alle Preise, technischen Daten und Ausstattung [mit Konfigurationsempfehlung]

Skoda gilt als die Marke, die den Preis-Leistungs-Sieger auf die Straße stellt. Mal sehen, ob das auch für den Skoda Karoq gilt.

17.01.2019 Online Redaktion

Der Karoq ist das SUV von Skoda, das die Stückzahlen nach oben schrauben soll. Es ist knallhart am Alltag orientiert und auf die breite Masse zugeschnitten. So viel wie nötig, so wenig wie möglich. In Zahlen ausgedrückt: Der Karoq ist 4,38 Meter lang, und damit 32 Zentimeter kürzer als der Kodiaq, was genügend Abgrenzung nach oben schafft. Mehr noch. Genau genommen ist das noch eine Nische. Zumindest heutzutage. Nach unten grenzt sich der Karoq sowieso ab, da hat Skoda noch (!) kein SUV im Programm. Der Karoq ist also nichts weniger als die goldene Mitte in der SUV-Nische.

Skoda Karoq Kaufberatung Konfigurator
© Bild: Skoda

Das ist der neue Skoda Karoq

Skoda ist im Konzern (neben Seat) die Marke, die den Einstieg in das Markenuniversum schaffen soll. Rein preislich. Entsprechend ist die Motor-Getriebe-Palette zwar breit, aber nicht vollständig oder gar überambitioniert. Zwei Benziner und zwei Diesel gibt es. Der kleinste Benziner ist ein Dreizylinder. Der Kunde hat auch die Wahl zwischen Front- und Allradantrieb, wobei man die Kombination aus Diesel, Allrad und Automatik vergebens sucht. Aber dabei handelt es sich ja ohnehin um eine Art Zwangs-Neurosen-Kombination, mit der man immer für alles vorbereitet zu sein glaubt, die eher den teureren Modellen vorbehalten ist.

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Und genau darum geht es beim Skoda Karoq eben nicht. Es ist ein Kompakt-SUV. Also ein Fahrzeug, das einem den Speck von den Rippen nimmt, den man in einem Kodiaq eben noch drauf hat. Auch und vor allem, wenn man in der Stadt unterwegs ist. Der Karoq steht auf jene Art schlank und modern da, die ihm in der Nische die Sympathien zufliegen lässt (was sich auch schon an den Verkaufszahlen ablesen lässt).

Skoda Karoq Kaufberatung Konfigurator
© Bild: Skoda

Einstieg in die Konzernwelt hin oder her, auch Skoda geht mit dem Karoq den Weg in die Moderne. Das muss einem nicht gefallen – so geht einem der klassische Lautstärkeregler tatsächlich ab, während die neue Gestensteuerung dann doch eher verzichtbar ist. Auch die Umgestaltung des Navigationsmenüs (keine einzelnen Zeilen mehr für Adressdaten, sondern nur noch eine Zeile für alles) ist zumindest gewöhnungsbedürftig.

Dimensionen Skoda Karoq

  • Länge/Breite/Höhe: 4.382/2.025/1.603 mm
  • Radstand: 2.638 mm
  • Kofferraumvolumen: 521 bis 1.630 Liter
  • Kraftstofftank: 50 Liter

Die Assistenzsysteme sind – je nach Mut beim Kreuzerlmachen in der Aufpreisliste – durchaus zahlreich enthalten, ohne sich allerdings aufzudrängen. Und das ist schließlich das wahre Kunststück moderner Autos.

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Doch ein Skoda ist immer noch die Art Auto, in die man einsteigt und sich sofort fühlt, als wäre man nach Hause gekommen. Was auch am hohen Nutzwert liegt. 1.630 Liter Ladevolumen entfalten sich hinter der Rücksitzbank, was vielleicht nicht Benchmark ist, aber ein sicherlich ein souveräner Wert, jenseits der Alltagsherausforderungen.

Technische Daten und Preise Skoda Karoq Benzin

  • Skoda Karoq 115 PS TSI, 3-Zylinder-Turbo, 115 PS, manuelles 6-Gang-Getriebe, Leergewicht ab 1.340 kg, 120 g/km, ab 27.280 Euro
  • Skoda Karoq 115 PS TSI, 3-Zylinder-Turbo, 115 PS, 7-Gang-DSG, Leergewicht ab 1.361 kg, 121 g/km, ab 28.280 Euro
  • Skoda Karoq 150 PS TSI, 4-Zylinder-Turbo, 150 PS, manuelles 6-Gang-Getriebe, Leergewicht ab 1.378 kg, 124 g/km, ab 29.310 Euro
  • Skoda Karoq 150 PS TSI, 4-Zylinder-Turbo, 150 PS, 7-Gang-DSG, Leergewicht 1.393 kg, 128 g/km, ab 31.340 Euro
  • Skoda Karoq 150 PS 4×4 TSI, 4-Zylinder-Turbo, 150 PS, 7-Gang-DSG, Leergewicht 1.505 kg, 149 g/km, ab 34.100 Euro

Das gilt natürlich auch für die Plätze vor dem Kofferraum. Eine vierköpfige Familien kann es sich bequem machen und die Langstrecke genießen. Die Haptik und der generelle Qualitätseindruck sind tadellos. Stets herrscht das Gefühl vor, in einem ernsthaft hochwertigen Auto zu sitzen. Gegen Aufpreis gibt es außerdem die Dynamic Chassis Control mit drei Fahrwerksmodi, wobei wir immer den weichsten empfehlen, der macht das Auto außergewöhnlich sänftenhaft komfortabel.

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Motor und Getriebe

Der Kunde kann zwischen vier Motoren wählen. Zwei Benziner und zwei Diesel – jeweils 115 und 150 PS. Grundsätzlich gibt es jeden Motor wahlweise mit 6-Gang-Schaltgetriebe oder einem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe. Allradantrieb ist den 150-PS-Motoren vorbehalten, wobei es den großen Diesel nicht mit Allrad UND Automatik gibt. Entweder oder. Der große Benziner kann allerdings entsprechend konfiguriert werden. Irgendwo im Vertrieb wird jemand wissen, warum das so ist.

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Fahrleistungen Skoda Karoq Benzin

  • Skoda Karoq 115 PS TSI, 6-Gang: Höchstgeschwindigkeit: 187 km/h, 0 auf 100: 10,6 Sekunden, Verbrauch: 5,3 l/100 km.
  • Skoda Karoq 115 PS TSI, 7-Gang-DSG: Höchstgeschwindigkeit: 186 km/h, 0 auf 100: 10,7 Sekunden, Verbrauch: 5,3 l/100 km.
  • Skoda Karoq 150 PS TSI, 6-Gang: Höchstgeschwindigkeit: 204 km/h, 0 auf 100: 8,9 Sekunden, Verbrauch: 5,5 l/100 km.
  • Skoda Karoq 150 PS TSI, 7-Gang-DSG: Höchstgeschwindigkeit: 203 km/h, 0 auf 100: 9,0 Sekunden, Verbrauch: 5,6 l/100 km.
  • Skoda Karoq 150 PS 4×4 TSI, 7-Gang-DSG: Höchstgeschwindigkeit: 196 km/h, 0 auf 100: 9,1 Sekunden, Verbrauch: 6,5 l/100 km.

Doch auch ohne diese Kombination verfügt der Skoda Karoq über eine recht breite Preisspanne. Die günstigste Möglichkeit einen zu fahren kostet 27.280 Euro. Dafür gibt es einen Dreizylinder-Benziner mit 115 PS und manueller Sechsgangschaltung. Am teuersten ist der 150-PS-Allraddiesel: 36.890 Euro. Der ist übrigens um 300 Euro teurer als der 150-PS-Benziner mit Allrad und 7-Gang-DSG (36.580 Euro).

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Allerdings gibt es mit dem Skoda Karoq Scout (38.210 Euro für den Benziner und 38.490 Euro für den Diesel) und dem Skoda Karoq Sportline (von 33.130 bis 38.410 Euro) zwei deutlich teurer Sondermodelle. Trotz ambitionierten Preises sollen die sich für den Kunden aufgrund üppiger Ausstattung lohnen – dazu später mehr.

Technische Daten und Preise Skoda Karoq Diesel

  • Skoda Karoq 115 PS TDI, 4-Zylinder-Turbo, 115 PS, manuelles 6-Gang-Getriebe, Leergewicht 1.447 kg, 118 g/km, ab 29.780 Euro
  • Skoda Karoq 115 PS TDI, 4-Zylinder-Turbo, 115 PS, 7-Gang-DSG, Leergewicht 1.462 kg, 125 g/km, ab 32.280 Euro
  • Skoda Karoq 150 PS TDI, 4-Zylinder-Turbo, 150 PS, manuelles 6-Gang-Getriebe, Leergewicht 1.461 kg, 123 g/km, ab 32.090 Euro
  • Skoda Karoq 150 PS TDI 4×4, 4-Zylinder-Turbo, 150 PS, manuelles 6-Gang-Getriebe, Leergewicht ab 1.561 kg, 134 g/km, ab 34.480 Euro

Da sich mit der Wahl der Motor-Getriebe-Kombination auch die Normverbrauchsabgabe (NoVA) verdoppeln kann – die wandert zwischen 6 und 12 Prozent – wollen wir uns an dieser Stelle festlegen. Schließlich werden hier noch ein paar Preise für diverse Extras und Pakete nennen, die dann allesamt inklusive MwSt und NoVA sein werden, um eventuelle Umrechnungen zu vermeiden. Grundsätzlich erfüllen alle Motoren die Emissionnorm Euro 6d-TEMP, womit der Skoda Karoq auf der Höhe der Zeit ist und Fahrverbote (stand jetzt) erst einmal umschifft.

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Aus Kostengründen – der Skoda Karoq bewegt sich in einem preissensiblen Segment – würden an dieser Stelle zu einem der kleineren, 115 PS starken Motoren greifen. Sowohl den Diesel als auch den Benziner gibt es in Kombination mit dem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe. Je nach Ausstattungsvariante zahlen wir für den Benziner dann 29.280 oder 31.670 Euro. Der Diesel kostet 32.380 oder 34.710 Euro.

Fahrleistungen und Preise Skoda Karoq Diesel

  • Skoda Karoq 115 PS TDI, 6-Gang: Höchstgeschwindigkeit: 186 km/h, 0 auf 100: 11,0 Sekunden, Verbrauch: 4,5 l/100 km.
  • Skoda Karoq 115 PS TDI, 7-Gang-DSG: Höchstgeschwindigkeit: 186 km/h, 0 auf 100: 11,1 Sekunden, Verbrauch: 4,8 l/100 km.
  • Skoda Karoq 150 PS TDI, 6-Gang: Höchstgeschwindigkeit: 205 km/h, 0 auf 100: 9,0 Sekunden, Verbrauch: 4,7 l/100 km.
  • Skoda Karoq 150 PS TDI 4×4, 6-Gang: Höchstgeschwindigkeit: 196 km/h, 0 auf 100: 8,9 Sekunden, Verbrauch: 5,1 l/100 km.

Die Ausstattungsvarianten des Skoda Karoq

Eine Entscheidung kann also erst gefällt werden, wenn die Ausstattungen berücksichtigt wurden. Vor allem, da für den Preis des Diesels mit Automatik auch schon das Sondermodell Skoda Karoq Sportline gekauft werden kann.

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Ausstattungslinie Ambition Limited

Skoda hat das Image eines Preis-Leistungs-Siegers und entsprechend umfangreich ist die Basisversion des Karoq „Ambition Limited“ bereits ausgestattet. Bemerkenswert ist dabei, wie viele kleine Dienstbarkeiten, die anderen Hersteller gerne vergessen, sich darin verstecken. So gibt es reichlich Ablagefächer (Mitte der Armaturentafel, Oben links an der Seite des Gepäckraums, unten an der Seite Gepäckraumes), Dachhaltegriffe (vorne und hinten), Leseleuchten (2x), Mittelarmlehnen (vorne verstellbar, hinten mit Becherhalter), Kleiderhaken (an der B-Säule), Verzurrösen im Gepäckraum.

Dazu gibt es einen kleinen Abfallbehälter, ein Aufbewahrungsnetz an der Mittelkonsole der Beifahrerseite, ein Brillenfach im Dachhimmel, ein Befestigungsystem im Kofferraum, Flaschenhalter in den vorderen und hinteren Türen, eine herausnehmbare LED-Lampe im Gepäckraum, ein Regenschirm im Ablagefach unter dem Beifahrersitz, Taschen an den Seiten der Vordersitze und je eine 12V-Steckdose im Gepäckraum und in der Mittelkonsole. So unspektakulär sich das auch liest, würden diese Details fehlen, das Auto wäre nicht mehr das Selbe.

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Auch außen gibt sich schon die Basisausstattung durchaus erwachsen. So steht der Skoda Karoq auf 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, hat Chromzierleisten an den seitlichen Scheiben, LED-Heckleuchten &-Tagfahrlicht und elektrisch einstellbare Außenspiegel.

Serienmäßig kann über das Radio „Swing“ Musik gehört werden. Es wird über einen 6,5-Zoll-Touchscreen bedient und spielt die Musik über 8 Lautsprecher aus. Dazu gibt es eine Bluetooth-Verbindung, einen USB-Anschluss und digitalen Radioempfang. Dazu gibt es Skoda SmartLink. Also die Möglichkeit, Handy und Auto via Apple CarPlay, Google Android Auto oder MirrorLink zu verbinden. Weitere funktionale Goodies der Serienausstattung sind der Tempomat, die Klimaanlage und beheizte Scheibenwaschdüsen.

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Euro NCAP Crashtest und Sicherheitsausstattung

Auch der Skoda Karoq konnte eine Fünf-Sterne-Wertung beim Euro-NCAP Crashtest einheimsen – mit einer Detailwertung von 93/79/73/58 (Erwachsene Insassen/Kinder/Fußgänger/Sicherheitsunterstützung). Die hat das Kompakt-SUV natürlich auch seiner umfangreichen Sicherheitsausstattung zu verdanken. Es gibt je einen Airbag für Fahrer und Beifahrer, Seitenairbags vorne, einen Knieairbag für den Fahrer und Kopfairbags für vorne und hinten. Dazu ISOFIX-Ösen an den äußeren Sitzen der Rücksitzbank und einen Frontradar-Assistent inkl. Fußgängererkennung und City-Notbrems-Assistent. Auch Müdigkeitserkennung (samt optischen und akustischem Hinweis) Dazu gibt es den obligaten Aufmarsch an mehr oder weniger unauffälligen und/oder unverzichtbaren Helfern, die der Sicherheit oder dem Komfort zuträglich sind:

  • ABS (Antiblockiersystem)
  • ASR (Antriebsschlupfregelung)
  • DSR (Driver Steering Recommendation – Lenkempfehlung)
  • EDS (Elektronische Differenzialsperre)
  • ESC (Elektronische Stabilisierungskontrolle)
  • HBA (Hydraulischer Brems-Assistent)
  • HHC (Berg-Anfahr-Assistent – HHC Hill Hold Control)
  • MKB (Multikollisionsbremse)
  • MSR (Motorschleppmomentregelung)
  • TPM (Reifendruckkontrolle Tyre Pressure Monitoring)
  • XDS+ (Elektronische Quersperre)

Aktuell bietet Skoda außerdem an, dass Skoda Karoq Kunden ohne Aufpreis das gleichnamige Paket „Ambition Limited“ bekommen. Es umfasst eine 2-Zonen-Klimaanlage, Parksensoren vorne und hinten, eine Distanzregelung und LED-Innenraumbeleuchtung. Dinge, die ansonsten der Linie „Style Limited“ vorbehalten sind.

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Ausstattungslinie Style Limited

Die Ausstattungslinie “Style Limited” kostet 2.390 Euro Aufpreis (115 PS Benziner mit Automatik) beziehungsweise 2.430 Euro Aufpreis (115 PS Diesel mit Automatik). Die Frage ist, was Skoda dem Karoq dafür zusätzlich angedeihen lässt. „Ambition Limited“ ist dabei als Basis zu verstehen, auf der „Style Limited“ aufbaut.

Bei den Extras hat Skoda versucht eine Mischung aus optischem und funktionalem Mehrwert zu kreieren. Die sichtbaren Änderungen sind die 18-Zoll-Leichtmetallfelgen, Dekoreinlagen „Style“, Chromapplikationen für die Fensterheber und Türöffner und Lichtschalter. Dazu kommen aber auch Dinge, die den Komfort und den Luxus des Fahrzeugs heben. So gibt es im Skoda Karoq in der Ausstattungslinie „Style Limited“ vorne Komfortsitze, eine 2-Zonen-Klimaanlage, eine automatische Distanzregelung (ACC „Adaptive Cruise Control“ bis 210 km/h inkl. Speedlimiter
), LED-Scheinwerfer (AFS „Adaptives Frontlicht System“ mit automatischer Leuchtweitenregulierung inklusive Scheinwerferreinigungsanlage, Kurvenlicht, Abbiegelicht), Parksensoren vorne und hinten (inklusive Rangierbrems-Assistent) und ein beheiztes Lederlenkrad.

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Auch „Style Limited“ Kunden bekommen derzeit ein gleichnamiges Paket ohne Aufpreis in das Auto geschraubt. Dazu gehören eine schwenkbare Anhängerkupplung, eine Rückfahrkamera und eine elektrisch öffnende und schließende Heckklappe. Damit ist der preisliche Unterschied zwischen beiden Ausstattungslinien weiterhin gerechtfertigt.

Sonderausstattungen

So umfangreich die Serienausstattungen auch sein mag, dank eines üppig gefüllten Konzernregals gibt es noch reichlich Goodies gegen Aufpreis. Ein paar davon seien an dieser Stelle herausgehoben.

Das Dynamik-Paket beinhaltet Sport-Komfortsitze vorne, Kopfstützen vorne in die Sitzlehnen integriert, Pedale in Edelstahl-Ausführung, und Scheiben, die ab der B-Säule abgedunkelt 
sind. Kostenpunkt: 417 Euro (inklusive 6 Prozent NoVA und MwSt). Wer die Sport-Komfort-Sitze als Einzeloption bestellen möchte, der bezahlt 321 Euro.

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Auch Leder gibt es für den Innenraum des Skoda Karoq. Ein Leder-Stoff-Interieur kostet 738 Euro, das Leder-Interieur gibt es für 1.522 Euro und für 1.280 Euro gibt es Sitze in Leder/Suedia/Kunstleder-Kombination. Ebenfalls ein reines Luxus-Gadgets: das elektrische Panorama-Glasschiebe- und Ausstelldach
um 1.053 Euro.

Wer keinen Skoda Karoq “Style Limited” nimmt, der kann sich für 674 Euro eine schwenkbare Anhängerkupplung mit elektrischer Entriegelung inkl. elektronischer Gespannstabilisierung kaufen.

In Sachen Infotainment gibt es beim Skoda Karoq noch Luft nach oben, so der Bausparer genug Geld ausgeworfen hat. So gibt es das Soundsystem CANTON (10 Lautsprecher, Digital Equalizer, Subwoofer im Gepäckraum – aktiv bei der Medienwiedergabe) für 369 Euro. Mehr und größere Displays kommen in Form des Virtual Cockpit ins Auto – für 418 Euro. Das setzt allerdings voraus, dass auch ein besseres Radio verbaut ist. Also entweder das Radio „Bolero“ für 265 Euro (mit 8-Zoll-Touchscreen) oder eine der beiden Optionen in Sachen Navigation:

  • Radio Navigation „Amundsen” mit Verkehrszeichen-Erkennung und 8-Zoll-Touchscreen für 930 bzw 667 Euro (Ambition bzw. Style)
  • Radio Navigation „Columbus” mit Verkehrszeichen-Erkennung und 9,2-Zoll-Touchscreen für 2.005 Euro (unabhängig von der Ausstattungslinie)

Optionale Assistenzsysteme

Auch Helferlein und Assistenzsystemen sind noch auf der Aufpreisliste zu finden. An erster Stelle ist hier sicherlich die dynamische Fahrwerksregelung zu nennen, die allerdings nur für die Allradmodelle verfügbar ist. Für 929 Euro gibt sie dem Fahrer einen Offroad-Assistenten an die Hand, der aber weniger für das Gelände, als vielmehr für nasse Wiesen mit Pferdeanhänger gedacht ist, anders lässt sich die dadurch verringerte Bodenfreiheit um 1 Zentimeter nicht erklären. Für 636 Euro (für Sokda Karoq Ambition Limited) beziehungsweise 324 Euro (Skoda Karoq Style Limited) ist ein Parklenk-Assistent verfügbar. Der Spurhalte- und Spurwechsel-Assistent samt Auspark-, Stau- und Notfall-Assistent kommt um 753 Euro.

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Felgen und Lackierung

Wie bei Fahrzeugen in dieser Preisklasse und in diesem Mitbewerber-Umfeld üblich ist die Auswahl an Felgen und Lackierungen nicht ganz so umfangreich wie im Premiumsegment. Wer keinen Aufpreis bezahlen will, der bekommt seinen Skoda Laroq in der Farbe „Energy-Blau“. Das ist eine farbige Überraschung. Kein Weiß, kein Schwarz, nein Blau ist die Grundfarbe.

Wer es etwas zurückhaltender will, der bekommt für 372 Euro entweder „Alaska Weiß“ oder „Stahl Grau“. Darüber hinaus gibt es acht Metallic-Lack-Farben, die jeweils 546 Euro kosten. Hier stechen vor allem „Emerald Grün“ und „Lava-Blau“ heraus. Für 993 Euro gibt es die Sonderfarbe „Velvet-Rot-Metallic“.

Bei den Felgen gibt es – neben den Schlapfen, die wir in der Serienausstattung erwähnt haben – noch speziell designte 17-, 18- und 19-Zöller mit unterschiedlicher Bereifung. Die teuerste Variante: Leichtmetallfelgen 8,0J x 19“ namens „CRATER“ mit der Bereifung 225/40 R19. Die ist allerdings den 150-PS-Motoren vorbehalten.

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Service und Garantie

Das erwähnte Sonderangebot rund um den Skoda Karoq, das die Ausstattungslinien deutlich aufwertet betrifft auch den Punkt Service und Garantie. Das Paket, für das kein Aufpreis fällig wird, enthält nämlich auch eine Garantie-Verlängerung auf fünf Jahre (oder 100.000 Kilometer). Die so genannte Skoda Plus Garantie würde ansonsten 349 Euro (Aktionspreis) oder 1.209 Euro (Normalpreis kosten).

Normalerweise gibt es bei Skoda 2 Jahre Herstellergarantie, die gegen unerwartete Reparaturkosten absichert. Die Reparaturen werden – im Rahmen der Reparaturen und Wartungen – mit Skoda-Originalteilen durchgeführt.

Die Sondermodelle Skoda Karoq Sportline und Scout

Den Skoda Karoq gibt es auch in zwei Sonderausführungen – Scout und Sportline. Beide gibt es nur mit großem Motor. Kunden des Sportline haben für ein Sondermodell vergleichsweise viel Auswahl. Vorausgesetzt, der Kunde möchte einen 150 PS Motor. Die Benziner gibt es als Frontantrieb mit 6-Gang-Schaltung oder 7-Gang-DSG und Frontantrieb. Optional auch mit Allradantrieb. Dieselseitig gibt es kein Automatikgetriebe.

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Der Skoda Karoq Scout geht da weniger Kompromisse ein. Den gibt es nur mit Allradantrieb. Der Benziner hat dabei ein Automatikgetriebe, der Diesel nur ein manuelles Getriebe.

Sowohl der Skoda Karoq Scout als auch der Sportline sind sehr gut ausgestattet, bieten aber auch noch Luft nach oben. So steht beispielsweise das Navigationssystem noch auf der Aufpreisliste. Immerhin macht keines der beiden Modelle Kompromisse in Sachen Sicherheit und Assistenzsysteme.

Die Preise für die Sondermodelle in der Übersicht

  • Skoda Karoq Sportline 150 PS TSI ACT 6-Gang – 33.130 Euro
  • Skoda Karoq Sportline 150 PS TSI ACT 7-Gang-DSG – 35.190 Euro
  • Skoda Karoq Sportline 150 PS TSI ACT 4×4 7-Gang-DSG – 38.130 Euro
  • Skoda Karoq Sportline 150 PS TDI 6-Gang – 35.890 Euro
  • Skoda Karoq Sportline 150 PS TDI 4×4 6-Gang – 38.410 Euro
  • Skoda Karoq Scout 150 PS TSI 4×4 ACT 7-Gang-DSG – 38.210 Euro
  • Skoda Karoq Scout 150 PS TDI 4×4 7-Gang-DSG – 38.490 Euro

Konfigurator Fazit

Unser Ausgangsgedanke war es, einen Skoda Karoq mit 115 PS Motor und 7-Gang-DSG zu kaufen. Am Ende entscheiden wir uns für die Dieselvariante, weil es sich beim leistungsgleichen Benziner um einen Dreizylinder handelt. Gegen die haben wir zwar im Grunde nichts, doch erfüllen sie bei Autos, die gerne mal auf der Langstrecke eingesetzt werden, ihr Versprechen vom Weniger-Verbrauch nicht.

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Wir entscheiden uns daher für den Skoda Karoq 115 TDI mit 7-Gang-DSG in der Variante „Style Limited“. Dank der aktuellen Sonderangebote ist da bereits eine Anhängerkupplung mit dabei, was die 34.710 Euro verkraftbar macht. Zusätzlich Geld geben wir noch für die Farbe „Lava-Blau Metallic“ aus. Nämlich 546 Euro. Die Basisfarbe „Energy-Blau“ ist uns zu schreiend, die günstigeren Lacke allerdings zu fad.

Die Serienausstattung ist derart umfangreich, dass wir in der Aufpreisliste kaum noch etwas finden, das uns unabkömmlich erscheint. Lediglich beim Infotainment bleibt unser Blick noch hängen. Dank der Variante „Style Limited“ würde uns ein Navigationssystem samt 8“-Touch-Screen nur 667 Euro kosten. Auch hier schlagen wir noch einmal zu. Zwar wäre uns das größere Display mit 9,2“ noch lieber, das kostet aber gleich 2.005 Euro. Ein Preissprung, der uns dann doch zu groß ist. Auch überlegen wir, ob sich nicht das Soundsystem „CANTON“ für 369 Euro lohnt. Tut es bestimmt, hier setzt sich allerdings unser innerer Sparfuchs durch.

In Summe ordern wir Zusatzausstattung im Wert von 1.213 Euro, was den Gesamtpreis für unseren Skoda Karoq auf 35.923 Euro schnellen lässt. Hätte uns vor der Konfiguration jemand gefragt, was wir bereit wären, für ein Kompakt-SUV von Skoda zu bezahlen, hätten wir wahrscheinlich „30.000 Euro“ geantwortet. Die äußerst umfangreiche Serienausstattung (LED-Scheinwerfer! Anhängerkupplung !! Parksensoren und Rückfahrkamera !!!) rechtfertigt den Preis aber durchaus.

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