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Wer transportiert schon Farbe im Maserati?

Autoversicherungen sind einiges gewöhnt und bekommen hunderte Schadensmeldungen im Monat. Dieser Vorfall ist jedoch auch für langjährige Mitarbeiter eine große Überraschung.

30.06.2015 Online Redaktion

Seit 1963 verzückt die italienische Autoschmiede Maserati die Sportwagenwelt mit seinem Quattroporte, mittlerweile fährt die viertürige Limousine in ihrer sechsten Auflage. Dieser wollen wir jedoch keine Beachtung schenken. Hier dreht sich alles um die von 2003 bis 2012 gebaute fünfte Modellreihe.

Maserati. Hund. Farbe.

Wir befinden uns im Süden Australiens. Dem Fahrer eines Maserati Quattroporte springt ein Hund vors Auto, dem Lenker gelingt es dem Tier auszuweichen, doch der Preis dafür ist hoch. 90.000 Australische Dollar, also knapp 62.000 Euro, schätzt die Versicherung RAA den entstandenen Schaden. Dabei bleibt die Limousine außen unversehrt, der Innenraum ist jedoch mit weißer Farbe überzogen, diese hatte der Fahrer auf dem Rücksitz abgestellt. Durch die Vollbremsung wird der Eimer zur fliegenden Farbbombe, die schließlich an der Windschutzscheibe detoniert und sich mehr oder weniger über das gesamte Interieur verteilt. Fahrer und Hund bleiben unverletzt, der Schaden am Maserati wurde von der Versicherung gedeckt. Alle beteiligten haben also am Ende doch noch Glück gehabt.

So (bzw. so ähnlich) hat der Maserati vor der Bemalung ausgesehen:

maserati-quattroporte-s-interior
© Bild: Werk

Und so danach:

Maserati-Farbe-Australien-(1)
© Bild: RAA Insurance

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