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Das sieht auch nach AMG aus ohne jede Scham: Powerdomes auf der Motor­haube, breite Kotflügel, Seitenschwellerverkleidungen, eckige Endrohre.
 

Mercedes-AMG E 63 und E 63 S: Toys r us

Der Limousinenklassiker auf der Rennstrecke: AMG hat sich der aktuellen E-Klasse angenommen und daraus ein Tier der eher bösartigen Sorte gemacht.

21.12.2016 Autorevue Magazin

Und wieder stehen wir vor der Situation, einem Zwitterwesen gerecht werden zu müssen. Zuletzt forderte uns der Audi RS6 Avant heraus (AR 12/2016), auch der eine Mischung aus etwas Fisch und viel Fleisch. Als nun aber die AMG-Version der E-Klasse präsentiert wurde, sagte ein hochrangiger AMG-Mitarbeiter: „Wenn ich gefragt werde, wo ich arbeite, sage ich immer: in der Spielzeugindustrie.“ Das ist eine einfache Erklärung für vieles in der Autobranche, aber für den Mercedes-Bösemacher AMG gilt das besonders, und noch besonderer, wenn Flughafenabholautos wie die E-Klasse in die Mangel genommen werden. Auf einmal haben wir ein Taxi mit acht Zylindern und 612 PS. Kann das gut gehen? Sagen wir es so: bedingt. Wir konnten den E 63 S, den stärkeren der beiden, auf einer ...
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