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Peugeot 3008: Mehr Platz und E-Scooter im Kofferraum

Der neue Peugeot 3008 bietet viel Platz und will mit einem Elektro-Scooter im Kofferraum zusätzlich punkten. Diesel-Hybrid wird es hingegen keinen geben.

24.05.2016 radical mag

Der Gipfel der Eleganz war der bisherige Peugeot 3008 ja nicht. Irgendetwas zwischen Crossover und SUV, aber ohne französischen Chic. Diesen Klotz machen die Franzosen nun zumindest in der optischen Anmutung zu einem richtigen SUV, wobei: Allrad gibt es keinen. Also ist das wieder nur lauwarm, zwar preisen die Franzosen wieder ihre «Advanced Grip Control», doch 4×4 ist anders. Das können auch die 22 Zentimeter Bodenfreiheit nicht richten.

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© Bild: Werk

Peugeot 3008 bietet viel Platz

100 Kilo leichter ist er geworden im Vergleich zum Vorgänger, der neue 3008 (den man sich als größeren Bruder des 2008 vorstellen darf). Und trotzdem deutlich gewachsen, um 8 Zentimeter in der Länge auf jetzt 4,45 Meter. Das gibt allerorten mehr Raum, vor allem für die Passagiere, auch das Gepäck darf sich über zusätzliche 90 Liter freuen (520 Liter sind beachtlich, maximal 1.580 Liter ebenfalls). Der Peugeot basiert auf der EMP2-Plattform, von der wir spätestens seit dem Citroën C4 Picasso wissen, dass sich auf diesem Fundament tatsächlich Raumwunder gestalten lassen.

Verwunderung bei der Motorenauswahl

Was etwas wundert: es wird keinen Diesel-Hybrid mehr geben. Der hat zwar in der Vergangenheit die Verkaufszahlen auch nicht so richtig nach oben gerissen, doch in Sachen CO2 war er halt gut. Jetzt gibt es kleine Benziner (1,2 Liter Hubraum, 130 PS) und schwächliche Diesel (100 PS), die mit geringen Emissionen gefallen sollen, 115 Gramm/km als Minimum. Der stärkste Benziner hat 165 PS, der mächtigste Diesel gar derer 180. Als besonders sparsame Extras kommen dafür ein e-Scooter und ein e-Bike, die im Kofferraum während der Fahrt aufgeladen werden können.

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© Bild: Werk

Warten auf den ersten Kontakt mit dem Peugeot i-Cockpit

Innen ist ja dann auch noch: i-Cockpit. Die wahre Revolution, anscheinend; das müssen wir dann wohl mal genauer anschauen. Aber nicht jetzt. Wohl besser dann, wenn man wirklich etwas sehen kann. Oder «erfahren».

Vielen Dank für diesen Beitrag an die Kollegen von radical-mag.com

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