Autorevue Magazin-Archiv: Ausgabe 10/1986

Ausgabe der Autorevue vom Oktober 1986 mit Cover, Editorial & Impressum

08.04.2013 Autorevue Online-Redaktion

Liebe Leserin, lieber Leser,

Da wir Ihnen unveränderlich immer das Beste wünschen und dafür die Daumen halten, nun schon jahrelang, dürfen wir annehmen, daß Sie in erfreulichem Wohlstand leben. Das wird Ihnen helfen, dieses Heft liebzugewinnen.

Fahrberichte und Neuvorstellungen fallen in drei übersichtliche Gruppen: 2 Millionen, 1 Million, und darunter. Daß unser Japaner des Monats 260.000 kostet, ist noch Zufall aber daß sich die neuen Achtziger von Audi auch um die Viertelmillion drängeln, ist schon ein Symbol für neue Zeiten: Der ganze Automarkt ist am Trip nach oben. Da die Neuen tatsächlich ein imponierendes Maß an Technik und Gesamtqualität dazugewonnen haben (dazu liefert dieses Heft etliche Beispiele), ist gegen den Trend nichts einzuwenden, – solang es uns so gut geht, wie es die Industrie in ihrer gütigen Herzlichkeit von uns erwartet. Für den Fall, daß sich bei diesen Rechnungen kleine Fehler einschleichen, versprechen wir ein paar Extrathemen über billige Autos in den nächsten Heften.

Voll im Zeichen des Reichtums steht aber noch unser diesmaliger Serviceteil: Autoradios. Wir haben die Latte bei zwanzig Tausendern angelegt, allerdings für das komplette Ding, also mit Boxen und Montage. Bevor Sie den dafür verantwortlichen Rudolf Skarics der Hoffart und der Willkür zeihen, sollten Sie seine Argumente für den 20.000-Schilling-Standard hören: „Wirklich ordentliche Musik im Auto, aus einer leistungsfähigen Anlage, ist kaum billiger zu haben. Das stellt zwar schon die erste Stufe des Luxus dar, trifft aber die Wenn-schon-denn-schon-Einstellung einer erstaunlich großen Gruppe.“

Wenn-schon-denn-schon, drum lesen Sie wohl auch die Autorevue.

 

Herzlichst Ihr

Herbert Völker

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